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Re:iPad
Antwort #75: Februar 03, 2010, 13:36:04
Natürlich nicht. Wenn ich meine Brötchen mit Content-Kreation etc. verbringe, dann habe ich vermutlich mindestens ein MacBook pro. Das brauche ich auch.
Wenn ich allerdings auf meinem Sofa abends sitze, brauche ich kein MacBook pro. Ich brauche eine Surfmaschine, die Musik und Video abspielt, leicht ist, und es mir ermöglicht hin und wieder was zu notieren oder vorzubereiten (pages etc.) oder in einer Mail zu bearbeiten (Keynote oder numbers).
Keine originären Arbeiten, aber kurz mal reinschauen.
Das wären die Einsatzbereiche, die ich derzeit - die Betonung liegt auf derzeit - sehe. Die Möglichkeiten auch für das iPad sind so unendlich, wie für einen stinknormalen iMac. Aber halt hier und da ein "bißchen" anders.
Ne Menge Leute im Internet haben das erkannt. Viele der üblichen geeks und nerds nicht - warum auch. Das sind zum Großteil richtige Männer, die ihrem PC oder MAC täglich beibringen, wer der Herr im Hause ist.
Man kann nicht mehr kreativ sein und nur noch konsumieren? Nicht wirklich. Die Möglichkeiten sind dank AppStore vermutlich schon in 3 Monaten gigantisch. Klar, das wird alles nicht auf dem iPad entwickelt …
Aber es wird durch den Appstore zumindest eines erreicht: für bestimmte Dinge wird was bezahlt (und seien es auch nur die obligatorischen 99 ct) und wenn man was nicht für lau abgegeben will muss man das auch nicht.
Ich bin ohnehin der Meinung, dass eine Menge apps im Store zu billig sind, und manche die kostenlos sind (wie "Fahrplan") eigentlich was kosten sollten, weil sie so nützlich sind. Ich würde für "Fahrplan" ohne mit der WIMPER zu zucken 6 Euros bezahlen, weil es das (für mich) Wert ist …
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Re:iPad
Antwort #76: Februar 03, 2010, 13:39:12
Spiele waren doch mehr eine Domäne der WIN PC.

Was heisst "früher". das ist immer noch so. Man kann und konnte mit Macs auch spielen, aber es gab und gibt erheblich weniger Spiele. Ist einen Tick besser geworden, aber nicht wesentlich.

Zitat
Ich denke, dass die Mac's ihre Vorherrschaft dem frühen Einsatz im "Printbereich" verdanken.

Welche Vorherrschaft?
Und es gibt ja wohl mittlerweile auch genügend andere Bereiche und Gründe, warum man einen Mac einsetzt. Ich habe mit Print null am Hut und benutze trotzdem Macs. Und garantiert nicht, weil sie im Print-Bereich verbreitet sind/waren.

Zitat
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man mit dem iPad so arbeiten kann wie mit einem Mac mit 24" Monitor.

Das wird wohl niemand behaupten und Apple hat das auch nicht gesagt. Aber das iPad ist auch mehr als ein reines Konsumiergerät oder Fernsteuerung. Zumindestens kann er das sein. Hängt eben stark davon ab, was man machen möchte. Ich kenne auch Leute, die haben zwar ein iPhone, aber praktisch keine zusätzlichen Apps und auch keine Internetnutzung. Finde ich dann ziemlich unnütz, aber die sind auch glücklich...

@Terrania:
Volle Zustimmung. Genauso sehe ich es auch.
Alleine der AppStore-Zwang bereitet mir etwas Magendrücken, s.o.
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Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wen´gen nur gewesen." -- Schiller

Florian

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Re:iPad
Antwort #77: Februar 03, 2010, 13:44:05
Spiele waren doch mehr eine Domäne der WIN PC.
Klar gab es früher auch "Spielchen" für den Mac.

Es gab und gibt auch für den Mac echte Spiele, auch wenn natürlich die meisten Vollpreistitel für PC und mittlerweile v.a. wieder für Konsolen hergestellt werden.
Aber selbst wenn das nicht so wäre: Auch mit Spielchen kann man seine Zeit vertrödeln. Oder mit Facebook und co.

Zitat
Ich denke, dass die Mac's ihre Vorherrschaft dem frühen Einsatz im "Printbereich" verdanken.

Welche Vorherrschaft? Ja, im Print-Bereich schon, und klar kam das von der Tradition, weil sie eben früher weiter waren in diesem Bereich. Und weil es eben einfacher und ansprechender war, einen Mac zu bedienen als ein DOS- oder CP/M-System.

Ich find's auch lustig: Immer wenn die Rede davon ist, dass Apple nicht mehr für die Profis da ist, sondern für die Dummies, dann kommt der Printbereich als Argument.
Hallo? Es gibt noch viele, viele andere Metiers.


Zitat
Wenn man heute Jugendlichen fragen würde an was sie denken wenn sie das Wort Apple hören, so käme als Antwort größtenteil iPod.

Na und?

Zitat
Das man mit dem iPad gewiss auch arbeiten kann ist klar, aber das ist eine andere Art von Arbeit wie früher.

Schon schlimm, die Dinge ändern sich!

Zitat
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man mit dem iPad so arbeiten kann wie mit einem Mac mit 24" Monitor.

Nein, „so“ nicht, aber anders.

Das iPad hat sicherlich seine Beschränkungen, aber diese künstliche Einteilung zwischen Spaßgerät und Arbeitsgerät und die Glorifizierung der ehemaligen Zeiten mit 0,2% Marktanteil des Macs - denket mal bisschen mehr nach.

Und wer von Apple „Profigeräte“ will, bekommt auch die, die heißen mittlerweile sogar (auch) „Workstation“.
Nun fragt Euch mal, ob es den Mac überhaupt noch gäbe, wäre Apple nicht so erfolgreich mit iPod & co. gewesen. Sicher ist es das m.E. nicht.
Seit es den iPod gibt, boomen aber die Mac-Verkäufe (mit leichter Verzögerung). Das iPod-Halo ist nicht nur ein Mythos, sondern wurde eindrucksvoll bewiesen.
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Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit, das Geheimnis der Freiheit aber ist der Mut.
Thukydides
Re:iPad
Antwort #78: Februar 03, 2010, 13:46:56
Ich kenne mehrere kreativ tätige Menschen, die sich schon sehr aufs iPad freuen. Aber die sind natürlich nur geblendet und wissen nicht, was sie wirklich brauchen.  

Und die freuen sich darauf, damit kreativ tätig zu werden? Oder die freuen sich als Coach-Potatos darauf, um damit auf einfache und coole Weise zu konsumieren?

Nachtrag:
Oder mal Gegenfrage an all die Verfechter, welche eine Kreativitätseinschränkung durch Apples Inhalts-Kontrolle verneinen: Was würde dem Kreativen denn fehlen, wenn das iPad ein echter Mac unter OSX wäre und dem Benutzer die Kontrolle über die Inhalte zugestehen würde?
« Letzte Änderung: Februar 03, 2010, 14:11:03 von warlord »
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Re:iPad
Antwort #79: Februar 03, 2010, 14:18:05
Nachtrag:
Oder mal Gegenfrage an all die Verfechter, welche eine Kreativitätseinschränkung durch Apples Inhalts-Kontrolle verneinen: Was würde dem Kreativen denn fehlen, wenn das iPad ein echter Mac unter OSX wäre und dem Benutzer die Kontrolle über die Inhalte zugestehen würde?
Was sollte ich mit einem unangepassten OSX auf einem Tablett anfangen, wo ich zwar alle Programme benutzen kann, aber nix richtig? Denn die Programme müssten auch ALLE umprogrammiert werden. Abgesehen davon gibts das als 3rd Party-Produkt schon. Wenn das so ein superdupergeiles Teil wäre, könnten sich die Herrschaften vor Verkäufen gar nicht mehr retten. Scheint aber nicht der Fall zu sein. Aber dann kommt für mich die Frage: Warum nicht gleich ein Laptop? Oder Palmtop, oder was auch immer … und plötzlich drehen wir uns im Kreis …
Das iPad ist KEIN LAPTOP. Und das ist gut so.
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Re:iPad
Antwort #80: Februar 03, 2010, 14:38:56
Auch wenn da jetzt viel behauptet wird.
Das iPad ist was tolles, viele verstehen es halt noch nicht.

In erster Linie ist es ein Ding für den Verbraucher. da -> Es verbraucht das Geld des Verbrauchers bei der Anschaffung und Nutzung  ;D

Jochen
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Wenn Du es eilig hast, gehe langsam.
Re:iPad
Antwort #81: Februar 03, 2010, 14:45:07
Was sollte ich mit einem unangepassten OSX auf einem Tablett anfangen, wo ich zwar alle Programme benutzen kann, aber nix richtig?
Impliziert sich das denn aus der Forderung nach einem nicht-zensurierten/eingeschränkten Gerät?

Zitat
Denn die Programme müssten auch ALLE umprogrammiert werden.
Ntürlich müssten die umprogrammiert werden. Genau so wie jetzt auch jedes Produktiv-Programm umgeschrieben werden muss, damit es auf dem iPad läuft.

Zitat
Abgesehen davon gibts das als 3rd Party-Produkt schon.
Aber wohl eben eher kaum mit anständiger Unterstützung durch das OS.

Zitat
Das iPad ist KEIN LAPTOP.
Da sind wir uns einig.

Zitat
Und das ist gut so.
Da nicht mehr.

Was an einem Laptop mit Touch-Unterstützung schlecht wäre, hast Du damit noch nicht erklärt.
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Re:iPad
Antwort #82: Februar 03, 2010, 15:07:05
In dem FAZ Artikel steht viel Wahres, aber das mit der Fernbedienung verstehe ich nicht. Was wird denn fernbedient? ???  Es werden Programme bedient wie auf jedem anderen Computer auch. Z.B. Pages. Und man kann darauf auch kreativ werden. Z.B einen Roman schreiben.

Das Display ist aus einer besseren Klasse als bei Notbooks, es ist feiner aufgelöst und seine gewohnte Bluetooth Tastatur kann man auch nehmen. Es gibt weniger Ablenkung, da keine anderes Programm "klingelt". Monotasking sei Dank. ;D
Ich würde sagen, fürs Schreiben ist das iPad bereits jetzt besser geeignet als ein Laptop! Rechtsschreibprüfung, ausdrucken und das ganze passwortgeschützt dem Verlag übermitteln geht wahrscheinlich auch. Aber das ist noch Spekulation.

Nicht vergessen sollte man, das wir erst die 0.9 Version des Prokukts gesehen haben. Die Möglichkeiten werden noch zunehmen.

Apple geht auch in die richtige Richtung und vereinfacht den Zugriff auf Funktionen und Inhalte. Sowohl in der Ordnung (Was interessiert den Nutzer auch der Ordner "System"?), wie in der unmittelbaren "Anfassqualität".


Ich hoffe aber, daß folgende Nachteile auf längere Sicht nicht die Zukunft sind:

Apple-typisch bietet das Gerät aber kaum eine Skalierung für größere Mengen (Apps, Inhalte, etc.). Das ist für mich aber eine vordringliche Aufgabe bei dem heutigen - und erst recht dem zukünftigen - Fassungsvermögen eines Computers.

Außerdem ist die Kontrolle viel zu stark:
- Eine inhaltliche Kontrolle ist sowieso per se fraglich. Na gut, dann halt kein Kamasutra. ;)
- Software wird beschnitten oder gleich ganz untersagt.
- Noch dazu liegt das Monopol dieser Funktons- und Inhaltskontrolle bei einem kommerziellen Unternehmen

Nicht falsch verstehen. Ein paar Regeln wären dem Nutzer schon dienlich. Z.B. kein Schadcode, oder aber auch eine vorgeschriebene Nutzung der OS eigenen Schriftvergrößerung. Aber der Status Quo geht viel zu weit!
Re:iPad
Antwort #83: Februar 03, 2010, 15:23:40
Endlich wieder ein Tablet Gerücht ;D  Dashboard im iPad?
http://9to5mac.com/node/13729
Re:iPad
Antwort #84: Februar 03, 2010, 15:56:18
@warlord: Du meinst hoffentlich nicht mich mit "Verfechter der Inhaltskontrolle". Gerade diese Inhaltskontrolle bereitet mit Magenschmerzen und ist ja auch der Grund für das Jailbreak-BHB.

@Terrania:
Du hast Recht, dass der iPad als Tablett nur dann ein Erfolg sein kann, wenn die Apps dafür speziell "designt" sind. Tablets gibt es ja schon ewig und die krankten immer daran, dass einfach ein Desktop-OS um Touch-Funktionen erweitert wurde. Aber das zugrundeliegende OS (wir reden hier teilweise von Win 3.11 aka Win Mobile!) und die Programme gar nicht oder nur notdürftig darauf angepasst wurden. Das funktioniert halt nicht. Man hat evtl. eine schicke Oberfläche, sobald es aber in die Programme oder ins System geht, ist Ende mit lustig. In diesem Punkt sind alle bisherigen Konzepte gescheitert und das iPad hat durch die konsequente Touch-Ausrichtung des gesamten Systems und den Zwang, speziell für diese Oberfläche Programme neu zu konzipieren, meiner Meinung nach die besten Aussichten, dass dieses Tablet ein Erfolg wird.
Aber:
Das hat nichts mit der Apple-Inhalt-Kontrolle zu tun. Alle Cydia-Programme mussten auch speziell für die Touch-Oberfläche neu konzipiert werden und sind ausschließlich deshalb nicht im AppStore, weil sie Funktionen bereit stellen, die Apple oder die Carrier nicht wollen. Und das ist negativ.

Eine Nischenanwendung für mich wäre z.B.:
- Installation von Apache/PHP/MySQL auf dem iPad.
- Coda-ähnliches Programm
- Beim Kunden kann man dann direkt vorführen, an den Beamer anschliessen etc. Klar, Hauptentwicklungsort wäre das iPad trotzdem garantiert nicht. Und wenn man schon ein MB oder MBP hat, dann sinkt der Bedarf an einem iPad fast gegen null meiner Meinung nach. Aber wenn man nur einen Desktop-Mac hat und keinen Bedarf für ein Notebook, dann könnte, wie bei meiner Frau, das iPad schon sehr interessant sein.
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Re:iPad
Antwort #85: Februar 03, 2010, 16:01:25
Das iPad ist was tolles, viele verstehen es halt noch nicht.

Vor allem Leute, die nur wenige Fetzen Informationen aus Drittmedien erhalten haben, meckern. Ich bin der Meinung, dass man aktuell nur dann eine persönliche Entscheidung für oder auch gegen das Gerät treffen kann, wenn man sich die Präsentation angeschaut hat. Nur dann hat man die Chance zu erkennen, was das Gerät kann und welches Potential darin steckt.
Ich habe das ja in diesem Fall besonders intensiv bemerkt, weil ich nicht da war und auf Drittmedien angewiesen war. Aber auch schon bei vorhergehenden Keynotes zu anderen Geräten war es genauso.
Alleine aufgrund der Informaitonen aus Zeitungen etc. würde ich nicht wissen, was ich damit soll und was das ist.
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elafonisi

  • Verbergnix
Re:iPad
Antwort #86: Februar 03, 2010, 16:21:02
Gott sei Dank, Windows7 auf dem iPad.

Florian

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Re:iPad
Antwort #87: Februar 04, 2010, 16:27:25
Maemo ist Nokias Entwicklungplattform für Smartphones und Internet Tablets (ja, die haben auch so was, irgendwo… ;)).
Also, für das gibt es auch Firefox, und zum RC3 schreibt der Entwickler:
„We’ve decided to disable plugin (not to be confused with add-ons, which are supported) support for this release.  The Adobe Flash plugin used on many sites degraded the performance of the browser to the point where it didn’t meet our standards.“
http://blog.pavlov.net/2010/01/27/firefox-for-maemo-rc3/
(via daringfireball.net, wie so oft)

Tropfen für Tropfen… 
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Thukydides
Re:iPad
Antwort #88: Februar 04, 2010, 18:01:11
Die Diskussion inwieweit man durch das iPad nur zum passiven konsumieren vorgefertigter Inhalte "genötigt" wird und nichts selbst schaffen kann, geht meines Erachtens an einem wesentlichen Punkt vorbei: Das iPad ist ein ZWEITGERÄT (bei vielen wahrscheinlich sogar das Drittgerät) es soll (zumindest wie ich das sehe) gar keine Notebooks und schon gar keinen Desktops das Leben schwer machen. Sondern "nur" besser sein als ein Netbook.

Von einem Sportwagen erwartet man auch nicht, dass er Platz für fünf Personen plus Hund und eine Anhängerkupplung bietet, und dennoch ist es schön einen neben seinen vernünftigen Auto in der Garage stehen zu haben.  :)

P.S.: Ich hoffe, dass bald der neue MacPro überarbeitet wird, dann werden viele in Netz erkennen, dass Apple auch noch andere Dinge baut.
Re:iPad
Antwort #89: Februar 04, 2010, 19:06:10
geht meines Erachtens an einem wesentlichen Punkt vorbei: Das iPad ist ein ZWEITGERÄT

Nö, geht überhaupt nicht daran vorbei, sondern trifft es doch sehr präzise. Es ist eben genau nur Fernbedienung zum Mac (oder Zweitgerät, wenn Dir das Wort besser gefällt), die Konsumation von Inhalten und einfacheres Generieren von Inhalten ermöglicht.

Dass das Gerät nicht Spass machen kann, behauptet ja niemand. Aber es ist nunmal kein Tablet-PC, als das es fälschlicherweise immer wieder bezeichnet wird und es wird seinen primären Einsatzzweck nunmal in der Konsumation und nicht im Generieren und Ausleben von Kreativität finden. Ganz im Gegensatz eben zu einem Mac, der beides gut unterstützt und ermöglicht.

Dass es um ein Vielfaches mehr Konsumenten als Produzenten von Inhalten und damit durchaus pekuniäre Gründe dafür gibt, dem Konsumenten mehr Beachtung zu schenken, als zu jenen Zeiten, als Apple am Abgrund stand, leuchtet ein. Aber muss es denn wirklich soviel Zuwendung sein, dass nun seit Jahren praktisch ausschliesslich der Konsument von Apples Innovations-Maschine profitiert und alle Geräteentwicklungen der letzten Jahre ausschliesslich auf ihn ausgerichtet sind?
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