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Re: Der Weg zur neuen Kamera
Antwort #15: April 21, 2011, 11:38:20
Wenn man in einer recht professionellen Druckvorstufe mit kalibrierten Geräten arbeitet, kann man das.  ;)

Kalibriert bezieht sich doch nur auf den Farbraum, oder ?

Jochen

Das ist ein weites Feld und zu ausführlich, um das mit wenigen Worten zu erklären. Da gibt's Bücher voll..

Hier mal nur zwei Links, die in das Thema führen:
Profile und Monitor-Kalibrierung

Ich erhoffte eine Antwort Ja, Nein, Jein. ;D

Jochen

Nicht nur  ;D

Das fängt ja schon mit der Helligkeits- und Kontrasteinstellung des Monitors an, die erst mal gar nichts mit Farbräumen zu tun haben. Ebenso, wie deine Beleuchtumg im Raum in der dein Monitor steht. Sonneneinstrahlung geht da z.B. überhaupt nicht. Farbräume sind ein Teil der kompletten "farblichen Gleichschaltung" von Scanner (gibt's ja kaum noch), Kameras, Drucker (Proof-Gerät), Monitor und späterem Druckergebnis.

Um dir zu Antworten: Nein.

_______
«Das Internet? Gibt's diesen Blödsinn immer noch?»  (Homer Simpson)
Re: Der Weg zur neuen Kamera
Antwort #16: April 21, 2011, 11:38:55
Du meinst ein iPhone?  ;D
Auch, klar!
Warum auch nicht?

Ich habe oft den Eindruck dass eine Vielzahl von "Fotografen" die teuersten Kameras im Einsatz haben, um dann später ihre digitalen Schnappschüsse auf minderwertigen unkalibrierten Monitoren zu zeigen.
Na und?
Solch freigestellte Bilder wie oben, bekommst Du mit einem 28-300/5.6-Zoom nicht hin.
Auch nicht auf einem kalibrierten Monitor. ;)

Ich habe den Monitor meines MBPs gerade kalibriert und musste feststellen, dass meine „Augenkalibrierung“ dem Zustand jetzt recht nahe kam.
Es ist nun anderes, vielleicht sogar besser.


Ich habe Spaß an der Leica.
Spaß am Umgang mit ihr, Spaß an der Mechanik, an der Verarbeitung und ich sehe keinen Grund, warum meine Bilder besser als mit einer anderen Kamera sein müssen.
Re: Der Weg zur neuen Kamera
Antwort #17: April 21, 2011, 20:34:10
Inwieweit kann man die Qualität eines digitalen Fotos am Monitor beurteilen ?

Erstmal genau so gut wie die eines analogen Fotos. In der Regel kann man Fotos sehr gut an einem Monitor beurteilen. Wenn man in das Bild hineinzoomt übergut. Als Schwerstes würde ich Farben nennen. Für die Beurteilung der fotografischen Qualität ist die technische Qualitiät fast wurscht, würde ich sagen - auch wenn Anselm Adams jetzt in seinem Grab zusammenzuckt. ;)
« Letzte Änderung: April 21, 2011, 21:34:02 von radneuerfinder »
Re: Der Weg zur neuen Kamera
Antwort #18: April 21, 2011, 20:39:00
fränk gratuliere zur Leica! Verstehe erahne deine Begeisterung!
Re: Der Weg zur neuen Kamera
Antwort #19: April 21, 2011, 21:33:26
... da ich selbst auf der Suche nach einer guten Kompaktkamera bin

Das Thema läßt mich auch nicht los. Den Prozess mit der Spiegelreflex habe ich bereits zu analogen Zeiten durchgemacht und bin jahrelang mit einer 190 g "Kleinbild Vollformat" Minox durch die Gegend gelaufen.

Auch wenns schon bekannt ist, zunächst wäre zu sagen, daß Bildqualität und Lichtempfindlichkeit (aka Armut an Bildrauschen) direkt proportional zur Größe der lichtempfindlichen Pixel auf den Bildsensoren ist. Oder salopp gesagt von der Größe des Sensors. Und da gibt es gewaltige Unterschiede: Bildsensoren in Siegelreflexkameras haben über 10 mal die Fläche der Sensoren in Kompaktkameras.

Es gibt einige Versuche diese großen Sensoren in Kompaktkameras einzubauen. Dummerweise gibt es optische Gesetze, die dafür sorgen, daß die Objektive dann auch 10 mal so groß werden müssen. :(  Schlank bleiben diese Kameras nur mit kleinen Festbrennweiten. Meine Minox hatte ein leichtes Weitwinkel. Ich war damit zufrieden. Tele- und MakroAufnahmen waren halt nicht.
Einige in meinen Augen interessante Kameras aus dem Segment Kompaktkamera mit SLR-großem Sensor + Festbrennweite:
http://www.amazon.de/Leica-X1-Digital-Camera-Black/dp/B00472MQL8
http://www.dpreview.com/previews/fujifilmx100/
http://www.amazon.de/Sigma-DP2-Digitalkamera-Megapixel-Festbrennweise/dp/B001W3429E
http://www.fotomundus24.de/shop/olympus-epl1-body-gehäuse-silber-einzelstück-p-13402.html
zusammen mit diesem WechselObjektiv:
http://www.heise.de/preisvergleich/a459129.html
(Diese Kamera hatte ich mir gekauft. Die Fotos die diese Kameras ohne jede Nachbearbeitung ausspuckt fand ich einen Traum, aber die Bedienung hat mir keinen Spaß gemacht. Habe sie deswegen wieder zurück geschickt. Zusammen mit Objektiv und dem für wenigstens halben Spaß wahrscheinlich notwendigen Sucher ist diese Lösung dann doch einigermaßen kostenintensiv. Für langsame Motive aber vielleicht gut geeigent.)

Und hier läßt sich sogar der BildSensor (inklusive dem am Sensor angewachsenem Objektiv) wechseln - je nach dem was man gerade braucht: klassische Kompaktkamera mit großem Zoombereich, oder qualitativ großer Sensor mit dem nötigen Objektiv:
http://www.amazon.de/Ricoh-Systemkamera-Megapixel-10-fach-optischer/dp/B002Y0B0VC
Das Konzept geht aber meiner Meinung vor allem auch preislich nicht wirklich auf.

Sind diese Kameras noch zu groß und/oder der Brennweitenbereich zu eingeschränkt, dann hilft nur eine Kamera mit kleinerem Bildsensor. Die Kameras die dann noch etwas größere Pixel haben, lassen sich an einer Hand abzählen und haben meistens 1/1,8" große Bildsensoren mit 10 Megapixeln. Ich würde diese nehmen:
http://www.amazon.de/Olympus-XZ-1-Digitalkamera-OLED-Display-bildstabilisiert/dp/B004G8QSTO
Und wenn die noch zu groß ist, die:
http://www.amazon.de/Canon-PowerShot-Digitalkamera-bildstabilisiert-Lichtstärke/dp/B00402S4YS


Meint radneuerfinder  (der gerade mit dieser Spiegelreflex liebäugelt weil er noch 3 alte Nikon Objektive hat ...  ;D)


« Letzte Änderung: April 21, 2011, 21:56:03 von radneuerfinder »
Re: Der Weg zur neuen Kamera
Antwort #20: April 21, 2011, 22:24:36
Meint radneuerfinder  (der gerade mit dieser Spiegelreflex liebäugelt weil er noch 3 alte Nikon Objektive hat ...  ;D)

Ich habe nicht den Eindruck, als würde dich Kamera glücklich machen.

Nee, ich bin mir sicher.
Re: Der Weg zur neuen Kamera
Antwort #21: April 21, 2011, 22:29:14
Überhaup keine Kamera?  ::)
Re: Der Weg zur neuen Kamera
Antwort #22: April 21, 2011, 22:34:52
Sorry, ich komme vom Sportplatz. Wir waren siegreich. ;D

Nein, ich meine diese Kamera, die 5100.

Deine Ausführungen zur Fotografie und zu Sensoren lassen mich ahnen, dass eine „Cosumer-DSLR“ zwar die alten Objektive verträgt, aber dich keine Ruhe finden lässt.

Nur ein Eindruck, kann völlig falsch sein.
Re: Der Weg zur neuen Kamera
Antwort #23: April 21, 2011, 22:39:32
worin bestände denn die Ruhelosigkeit ???

Vermutlich werde ich die alten Objetive halt 2 mal ausprobieren und mir dann die Autofokus Varianten kaufen. Oder auch nicht und nur den Zoom behalten. Die Kamera wird meistens zu Hause liegen und ich werde die meisten Fotos mit dem iPhone machen. Soweit alles normal, oder? 8)
Re: Der Weg zur neuen Kamera
Antwort #24: April 21, 2011, 22:49:30
worin bestände denn die Ruhelosigkeit ???

Du magst große Sensoren.
Du magst die X1 und die DP2 (ich hatte die DP1, schöne Bilder; unbedienbar, langsam, nervend ;)).
Du weißt um die Vorteile von Festbrennweiten für dich und liebäugelst mir einem 1:3.5-5.6?
Damit stellst Du nix frei und den Bildstabi wirst Du einsetzen müssen.

Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass dich die Nikon 5100 mit dem Zoom zufrieden stellt.
Die Kombi kann bestimmt tolle Sachen, aber sie kann doch genau nicht das, was die DP1/2 oder X1 kann.
Ein 35/1.8 von Nikon macht noch für kleines Geld Spaß. Danach geht die Luzie ab. Und das immer nur am Crop.
Re: Der Weg zur neuen Kamera
Antwort #25: April 21, 2011, 23:04:10
Keine Sorge, ich habe noch ein 2,0/35 Nikkor und das 1,8/35 wäre das 2. Objektiv, das ich mir kaufen würde. Das 18 - 105 hatte ich schon ein paar Tage an einer D3100 im TestEinsatz. Für meine Augen hat das Teil eine sympathische optische Qualität. (Und Porträts freigestellt habe ich damit auch bereits.) Dank PlasktikMount :-X schneidet die Kombi auch beim Faktor Bildqualität pro Schlepp gut ab. Dieser Faktor ist nämlich mein eigentlicher Angstgegner.
Re: Der Weg zur neuen Kamera
Antwort #26: April 21, 2011, 23:36:01
Wer braucht schon eine Kamera?
Haushoher Sieg des Bleistifts! ;D

Sorry für die Themenentführung.
Die Olympus XZ-1 finde ich persönlich für den Bereich wirklich äußerst ansprechend. Lieber aber habe ich noch eine gute Kamera mit Festbrennweite. Von SLRs bin ich ganz weg. Man wird immer angestarrt, und angesprochen. Mir ist das unangenehm, bin ja kein Profi und schon gar kein Möchtegern-Profi.
Deshalb wäre eine Leica natürlich schön als optisches Understatement. Aber dafür ist sie mir dann doch zu teuer. Kompaktklasse und fertig.
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„Es gibt nur ein Anzeichen für Weisheit: gute Laune, die anhält.“
Montaigne
Re: Der Weg zur neuen Kamera
Antwort #27: April 22, 2011, 05:43:30
Man wird immer angestarrt, und angesprochen. Mir ist das unangenehm, bin ja kein Profi und schon gar kein Möchtegern-Profi.
Deshalb wäre eine Leica natürlich schön als optisches Understatement. Aber dafür ist sie mir dann doch zu teuer. Kompaktklasse und fertig.

"Kann denn die schon digital?" oder "Schön, wenn so alte Sachen noch funktionieren."

Das sind typische Sprüche zur M9. ;)

Als moderne Kamera wird das Ding nicht erkannt und vorm Diebstal brauche ich auch keine Angst zu haben.
Re: Der Weg zur neuen Kamera
Antwort #28: April 22, 2011, 13:54:34
Also, mit dem Diebstahl wäre ich mir nicht so sicher! Da die gebraucht weg gehen wie die warmen Semmeln, besteht sogar für ganz alte Leicas immer ein hohes Risiko.

Der Vorteil einer Leica M ist halt die Größe, bzw. ihr Kompaktheit. Und das sie schön leise ist. Eben unaufdringlich. Der Messsucher hat seine Vor- und Nachteile, sollte man unbedingt vorher mal ausprobieren. Schade das es gar keine digitale Messsucher-Konkurrenz mehr gibt. 5k+ ohne alles gibt dem Nachwuchs keine Chance, aber gut, der Kampf ist wohl eh schon lange verloren. Früher gab's wenigstens die alten Russen-Leicas, um rein zu schnuppern. Ach, die alten Zeiten. ;)

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„Es gibt nur ein Anzeichen für Weisheit: gute Laune, die anhält.“
Montaigne
Re: Der Weg zur neuen Kamera
Antwort #29: April 22, 2011, 14:55:08
Beim Diebstahlrisiko gehe ich davon aus, dass der gemeine Gelegenheitsdieb die M9 nicht als klauwürdig einordnet. ;)

Die Leica ist kleiner als eine Spiegelreflex (allerdings auch größer als eine Olympus PEN z.B.) und wirkt auch wesentlich weniger bedrohlich, wenn sie einem „Opfer“ vors Gesicht gehalten wird.

So leise wie eine analoge M ist die M9 allerdings nicht. Sie lässt sich über die Einstellung noch etwas leiser machen, löst jedoch klar und deutlich wahrnehmbar aus.