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Re: Der Weg zur neuen Kamera
Antwort #30: April 22, 2011, 15:30:02
Beim Diebstahlrisiko gehe ich davon aus, dass der gemeine Gelegenheitsdieb die M9 nicht als klauwürdig einordnet. ;)

Eben das glaube ich nicht, seit mir mal eine 08/15-Knipse entwendet wurde. Die klauen alles. Und Leica ist auch nicht sooo unbekannt. Notfalls checkt er mit seinem geklauten iPhone mal Ebay, was die so bringen. :D

Was Du sonst schreibst, meine ich mit Unaufdringlichkeit. Nimmt man eine Spiegelreflex hoch, vielleicht noch mit großem Objektiv, ist die Stimmung doch sofort am Nullpunkt. Mit einer Digiknipse macht man in der Regel schon „natürlichere Photos“, nur hapert es halt dann an der Qualität. (Aber kommt natürlich sehr auf den Einsatzzweck an… natürlich hat ine Spiegelreflex ihre Berechtigung.)

Die M8 halte ich für halbgar, dann noch eher die Epson R-D1, falls man sie noch irgendwo findet. Die ist auch halbgar, aber nicht ganz so. ;)
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„Es gibt nur ein Anzeichen für Weisheit: gute Laune, die anhält.“
Montaigne
Re: Der Weg zur neuen Kamera
Antwort #31: April 25, 2011, 18:30:22
@radneuerfinder: Ist vielleicht die Fuji Finepix X100 genau die Kamera für uns?
- (überwiegend) metallenes Gehäuse
- optisch-digitaler, lichtstarker Sucher
- 35mm-Festbrennweite
- APS-C-Sensor mit 12MP (sinnvolle Kombi)
- f/2,0
- Sehr gute Bildergebnisse auch bei hohen ISO-Zahlen

Tausend Euro (+Zubehör) und derzeit - auch wegen dem Erdbeben - noch nicht zu kriegen.
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Montaigne
Re: Der Weg zur neuen Kamera
Antwort #32: April 25, 2011, 18:37:25
Und hübsch obendrein!
Re: Der Weg zur neuen Kamera
Antwort #33: April 25, 2011, 19:30:39
Hübsch ist sie! Aber auch hübsch teuerer. Sogar noch teurer als diese Lösung inklusive elektronischem Sucher. Die E-PL hätte dafür einen Bildstabi und bei Bedarf könnte man das Objektiv zu wechseln:

http://www.fotomundus24.de/shop/olympus-epl1-body-gehäuse-silber-einzelstück-p-13402.html
zusammen mit diesem WechselObjektiv:
http://www.heise.de/preisvergleich/a459129.html
(Diese Kamera hatte ich mir gekauft. Die Fotos die diese Kameras ohne jede Nachbearbeitung ausspuckt fand ich einen Traum, aber die Bedienung hat mir keinen Spaß gemacht. Habe sie deswegen wieder zurück geschickt. Zusammen mit Objektiv und dem für wenigstens halben Spaß wahrscheinlich notwendigen Sucher ist diese Lösung dann doch einigermaßen kostenintensiv. Für langsame Motive aber vielleicht gut geeigent.)
Re: Der Weg zur neuen Kamera
Antwort #34: April 25, 2011, 19:52:02
Ich glaube 35/f2 benötigt eigentlich keinen Bildstabi.

Ich habe aktuell ein 35/f2 auf der M9 und komme, gerade in den letzten, sonnigen Tagen, regelmässig an meine kürzeste Belichtungszeit von ¹⁄₄₀₀₀ Sekunde bei ISO 160, wenn ich mit Offenblende unterwegs bin (und das bin ich oft).

Wenn mein Wunschglas, ein 35/f1.4 endlich einmal geliefert wird, werde ich wohl noch öfter die mögliche ¹⁄₈₀₀₀ Sekunde der M8 vermissen.
Re: Der Weg zur neuen Kamera
Antwort #35: April 25, 2011, 23:55:06
Hübsch ist sie! Aber auch hübsch teuerer. Sogar noch teurer als diese Lösung inklusive elektronischem Sucher. Die E-PL hätte dafür einen Bildstabi und bei Bedarf könnte man das Objektiv zu wechseln:

Habe Dich wohl missverstanden. Dachte Du willst v.a. Festbrennweite 35mm und legst auf Wechselobjektive wenig Wert.

Ja, die Fuji ist sehr teuer, müsste schon auch sehr in mich gehen sie zu kaufen. Die EP-L hat aber neben der schlechteren Verarbeitung auch den kleineren Sensor. Wenn Du aber mit den Bildern zufrieden warst, würde ich es daran auch nicht festmachen.
Wenn Du mit der Olympus nicht zurecht kamst, ist XZ-1 wohl auch nichts? Ganz perfekt ist die Bedienung wirklich nicht, darum habe ich sie auch nicht gleich gekauft. Deren Bilder sind nämlich auch super.

Über Leica war was in der SZ, leider nicht online. Schön, dass sie das Comeback geschafft haben, die neuen Modelle sind allesamt heißbegehrt trotz der Preise.
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Re: Der Weg zur neuen Kamera
Antwort #36: April 26, 2011, 00:37:56
Die EP-L hat aber ... auch den kleineren Sensor.

... im Vergleich zur Fuji, ja. Aber kaum. Nochmal zur Verdeutlichung die Grafik aus meinem obigen Link:

   
   Kleinbild-Sensor:  Leica M9 und viele Profi-SpiegelreflexKameras
   APS-C:  Fuji X100, Leica X1 und die meisten Nicht-Profi-SpiegelreflexKameras
   Four-Thirds:  Olympus E-PL 1
   1/1,7":  Olympus XZ-1, Canon S95
   1/2,3":  die typische "normale" Kompaktknipse

Florian, möchte dir die Olympus XZ-1 aber nicht madig machen. Im Gegenteil. Nicht umsonst schrieb ich:
Zitat
Ich würde diese nehmen:
http://www.amazon.de/Olympus-XZ-1-Digitalkamera-OLED-Display-bildstabilisiert/dp/B004G8QSTO

Wie immer gilt: mit Speicherkarte ins Geschäft und checken wie liegt die Kamera in der Hand? Welche Unterschiede sieht das eigene Auge hinterher bei der Wiedergabe der eigenen Vergleichsaufnahmen?

« Letzte Änderung: April 26, 2011, 00:59:35 von radneuerfinder »
Re: Der Weg zur neuen Kamera
Antwort #37: April 26, 2011, 01:16:44
Die XZ-1 hatte ich schon in der Hand, ein Bekannter hat die auch. Fand ich von der Bedienung her eben nicht perfekt. Die Bilder waren aber sehr überzeugend, für den Sensor sowieso (war der Überzeugung der ist 4/3, tja). Olympus scheint es raus zu haben mit der Rauschunterdrückung. Allerdings habe ich nur bei relativ viel Licht photographiert.

Four-Thirds ist nicht nur kaum kleiner als APS-C, sondern 46%. Die Grafik täuscht hier ein bisschen. Aber natürlich ist das nicht der allein entscheidende Faktor, siehe oben.

Edit: Mit den Sensorformaten durcheinander gekommen. Jetzt müsste es stimmen.
« Letzte Änderung: April 26, 2011, 03:18:09 von Florian »
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Re: Der Weg zur neuen Kamera
Antwort #38: April 26, 2011, 06:56:08
Four-Thirds ist nicht nur kaum kleiner als APS-C, sondern 46%.


Four-Thirds hat eine Fläche von 224,9mm², APS-C 328,56mm²

Je nach Blickrichtung ist  Four-Thirds ist ca. 32% kleiner als APS-C oder aber APS-C 46% größer als Four-Thirds. ;)
Ganz nach Bedarf.

Das ist schon ein Unterschied.
Nur ist er leider schwer zu vergleichen, weil mit der Rauchunterdrückung halt viel der Sensorfläche ausgeglichen werden kann. Oder halt nicht.

Wiki zu Sensoren


Re: Der Weg zur neuen Kamera
Antwort #39: April 26, 2011, 07:48:40
« Letzte Änderung: April 26, 2011, 07:55:51 von warlord »
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Complete liberty of contradicting and disproving our opinion, is the very condition which justifies us in assuming its truth for purposes of action; and on no other terms can a being with human faculties have any rational assurance of being right. (John Stuart Mill - On Liberty)
Re: Der Weg zur neuen Kamera
Antwort #40: April 26, 2011, 08:07:49
 ;D
Ich lass es jetzt so.
Re: Der Weg zur neuen Kamera
Antwort #41: April 26, 2011, 11:51:32
Nimmt man eine Spiegelreflex hoch, vielleicht noch mit großem Objektiv, ist die Stimmung doch sofort am Nullpunkt. Mit einer Digiknipse macht man in der Regel schon „natürlichere Photos“, nur hapert es halt dann an der Qualität.

Ich weiß total Off-Topic und meine subjektive Meinung dazu; aber ich finde mit der ständigen Begleitung von kleinen Digitalkameras werden nicht wirklich die Augenblicke festgehalten, sondern vielmehr inszeniert. Auch weil unbewusst immer mitschwingt, dass die Bilder ja schnell wieder gelöscht werden können, wollen viele extra zeigen wie lustig sie sein können, was der Natürlichkeit entgegenwirkt.

Re: Der Weg zur neuen Kamera
Antwort #42: April 26, 2011, 12:23:20
Das mag stimmen.

Obwohl die Inszenierungen meist schlecht sind. ;)

Das liegt aber nicht an der Kamera sondern am Fotografen und an den Menschen, die meinten sie müssten sich inszenieren.
Mit einer Spiegelreflex würde es noch schlimmer.


Eine Spiegelreflex mit Zoom vorne dran hat halt schon was von einem Schlag in die Fresse. ;)
Re: Der Weg zur neuen Kamera
Antwort #43: April 26, 2011, 13:54:02
Ich weiß total Off-Topic und meine subjektive Meinung dazu; aber ich finde mit der ständigen Begleitung von kleinen Digitalkameras werden nicht wirklich die Augenblicke festgehalten, sondern vielmehr inszeniert. Auch weil unbewusst immer mitschwingt, dass die Bilder ja schnell wieder gelöscht werden können, wollen viele extra zeigen wie lustig sie sein können, was der Natürlichkeit entgegenwirkt.

In der Tat haben wir ja fast eine Allgegenwart von Kameras, und ich denke auch ohne sie ist das ganze Leben eine Inszenierung. Mancher trägt halt zu viel vor. Ich denke aber schon, dass eine SLR, obwohl mittlerweile auch überall, zwischen Photograph und Motiv steht, mehr als eine Kompakte. Beweisen kann ich es nicht.
Ob die einfache Löschbarkeit und die Bilderflut die eher das Über-Affektierte fördert oder doch eher locker macht, ist auch eine spannende Frage, auf die ich keine Antwort habe.

Jedenfalls ein interessanter Beitrag Deinerseits.
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Re: Der Weg zur neuen Kamera
Antwort #44: April 26, 2011, 15:02:18