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Apple-Event am 16.10.2014

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Florian:
Mal einen Schritt zurück für freien Blick:
Diese PR-Keynotes sind in den USA und auch darüber hinaus nun mal fester Bestandteil der Konzernkommunikation, zumindest im Endkundengeschäft.

Es wäre schon sehr merkwürdig, würde nun ausgerechnet Apple sie einstellen. Oder den CEO nicht auftreten lassen. Dann würden alle fragen, wo er ist. Erkrankt? Vor dem Abschuss?

Ich bilde mir nicht ein, dass man da viel erfährt, aber es ist doch sehr viel besser als wenn hierzulande ein Vorstandsvorsitzender den Aktionären einen Rede vorliest und das war es dann mit (halb)öffentlichen Auftritten. Vielleicht noch ein harmloses Interview.


Und der Cook gibt doch schon fast alles ab!

Sicher könnte er mal an Sprache und v.a. auch Gestik und Körpersprache arbeiten, aber wie gesagt: Schaut Euch mal andere Firmen-Keynotes an. Ich fordere Euch auf, die vollständig durchzuhalten! ;) Die einen sind dröge wie kaum was sonst, die anderen hochnotpeinlich. Oder beides.


Die Keynote war schwach, weil man alles wusste und große Teile noch dazu eine Wiederholung waren. Zudem war erst kürzlich die letzte, dass hebt auch nicht die Spannung.
 

warlord:

--- Zitat von: fränk am Oktober 18, 2014, 09:45:41 ---Das sind wirklich nur Veranstaltungen für Fans oder Journalisten, die gezwungen wurden sich das anzutun.
--- Ende Zitat ---

Tja, mir scheint da jeweils nicht, dass die zu etwas gezwungen wurden. Ich finde das Publikum an diesen Veranstaltungen mitunter fast noch peinlicher als die Typen auf der Bühne.


--- Zitat ---Image ist halt alles
--- Ende Zitat ---

Gerade in diesem Punkt scheint mir eben, dass die Veranstaltungen schlechtes tun. Mir scheint die Anzahl derer, die für Apple (und damit sehr häufig auch für die Nutzer der Produkte) nur noch Verachtung übrig haben, stetig zu wachsen. Und jedesmal wenn ich mir so eine Veranstaltung ansehe (bzw. mehr als Teile davon tue ich mir nicht an), vergrössert sich mein Verständnis für diese Gruppe. Es sieht nunmal wirklich aus wie Sektenführer und eine Schar verblendeter Anhänger.

Apple versuchte einst die Firma für Querdenker,  Gegen-den-Strom-Schwimmer, square pegs in a round hole zu sein ( was natürlich zu einem gewissen Teil auch nur eine Masche war). Mit diesen Veranstaltungen vermittelt man nun aber nur noch das Gegenteil: die Firma für die tumbe Masse, die bei jedem "awesome" und "isn't it great?" von der Bühne in Verzückung gerät wie pawlowsche Hunde und selbständiges und kritisches Denken scheut wie der Teufel das Weihwasser. Fürs Image in meinen Augen alles andere als gut.

Florian:
Verständnis für Verachtung sollte man generell nie aufbringen.

Und Apple-Hasser gab es immer; überhaupt kann ich die gute alte Zeit in keiner Weise erkennen.

a) Früher war die „Apple-Community“ sehr viel kleiner, weniger kritisch und stets bereit zur Missionierung Andersgläubiger.
b) Die Sektenartigkeit fand definitiv ihren Höhepunkt unter Steve Jobs.
c) Bei welchen Keynotes genau war das Publikum früher denn kritischer?
d) Als Apple kurz vor dem Ende war, gab es Häme ohne Ende. Die bunten Macs wurde gehasst wie nichts zuvor.

Ist es nicht generell so, dass uns Europäern das Gebaren von US-Firmen oft etwas sektenähnlich vorkommt? Mir jedenfalls schon.
Man merkt dem Publikum m.E. übrigens durchaus öfters an, dass nicht alles toll ist, trotz der vielen Claqueure. Du weißt ja, dass massenhaft Apple-Angestellte im Saal sind - daraus wird auch kein Hehl gemacht, am Ende stehen sie oft auf.

fränk:
Ich glaube gerne, dass sich viele US-amerikanische und internationale Unternehmen so präsentieren.

Auch da werden wahrscheinlich die Mitarbeiter nachdrücklich gebeten, eine jubelnde Masse darzustellen. Sitzen die Zuschauer bei den Apple-Events wirklich freiwillig dort?

Vielleicht muss es so sein, wie's ist.
Trotzdem glaube ich, die Verantwortlichen haben einen objektiven Blick auf die Veranstaltung verloren, bzw. scheuen ihn.


Und was den Informationsgehalt angeht, bin ich nicht sicher, ob der wertvoller ist, als bei einer einfachenPressemitteilung.
Hier muss doch anschließend auch erst aufgearbeitet werden, was genau die Hardware kann, was wo verbaut ist, in welchem Land welches Feature verfügbar ist und was alles aus dem Sortiment gefallen ist.

Florian:

--- Zitat von: fränk am Oktober 18, 2014, 14:54:19 ---Auch da werden wahrscheinlich die Mitarbeiter nachdrücklich gebeten, eine jubelnde Masse darzustellen. Sitzen die Zuschauer bei den Apple-Events wirklich freiwillig dort?
--- Ende Zitat ---

Glaube schon, die meisten, die da dort sind, waren an der Entwicklung beteiligt.
Aber gut, ich wette die meisten werden nicht austesten, ob man einer Einladung wirklich freiwillig nachkommen darf oder nicht.


--- Zitat ---Vielleicht muss es so sein, wie's ist.
--- Ende Zitat ---

Entschiedenes Nein!
Klar geht es anders, mir wär's auch lieber, wäre es (in Apples Fall) etwas seriöser.



--- Zitat ---Trotzdem glaube ich, die Verantwortlichen haben einen objektiven Blick auf die Veranstaltung verloren, bzw. scheuen ihn.

--- Ende Zitat ---

„Haben wir schon immer so gemacht!“


--- Zitat ---Und was den Informationsgehalt angeht, bin ich nicht sicher, ob der wertvoller ist, als bei einer einfachenPressemitteilung.
Hier muss doch anschließend auch erst aufgearbeitet werden, was genau die Hardware kann, was wo verbaut ist, in welchem Land welches Feature verfügbar ist und was alles aus dem Sortiment gefallen ist.

--- Ende Zitat ---

Oje, Pressemitteilungen… da habe ich andere Erfahrungen. Da steht selten viel brauchbares drin.
Und Apple macht die durchaus.
Man muss sich die Keynotes ja nicht anschauen, auch nicht wir in diesem Apple-Forum.

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