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Apple Mail und IMAP
MacFlieger:
--- Zitat von: Thyrfing am Juli 28, 2005, 10:48:38 ---Hm, bei mir dauert mit IMAP das öffnen eines Postfachs teilweise bis zu unendlich..., gleichzeitig steigt die Prozessorlast. Mit POP3 gab es da nie Probleme, Mail hat meiner Meinung nach, und da bin ich nicht alleine, ein Problem mit IMAP-Postfächern.
--- Ende Zitat ---
Schrieb ich ja, solange man IMAP nicht braucht, ist Mail gut. Ob es an der IMAP-Implementierung von Apple oder an der des Mail-Servers liegt, kann ich nicht beurteilen.
Tschö, MacFlieger.
warlord:
--- Zitat von: Thyrfing am Juli 28, 2005, 10:48:38 ---Hm, bei mir dauert mit IMAP das öffnen eines Postfachs teilweise bis zu unendlich...,
--- Ende Zitat ---
Nicht zuletzt aus diesem Grund habe ich nie begriffen, was denn eigentlich an IMAP und somit daran, dass man seine E-Mails auf dem Server belässt, so toll sein soll.
Florian:
z.B. das man von allen seinen Geräten aus einen synchronen Datenbestand hat, und zwar ohne alle Emails zigfach runterzuladen. Bei IMAP wird nämlich immer nur übertragen, was nötig ist. Gerade am Handy, aber auch für Modem-User, äußerst praktisch, wenn richtig verwendet.
Auch kann man vom Client aus die Ordnerstruktur auf dem Server ändern, dort suchen, man hat auch nach Komplettausfall aller Sicherungen noch alle gespeicherten Emails (auch die Gesendeten, die bei POP nicht auf dem Server liegen). Man kann Flags und noch mehr setzen und auf dem Server speichern.
Benutzt man öfters mal ein anderes Email-Programm oder hat mehrere Geräte, führt an IMAP kaum ein Weg vorbei.
Für Otto Normalverbraucher tut es wohl auch POP3, daß stimmt allerdings, und das dürfte auch der Grund sein, warum IMAP sich auch nach all den Jahren nicht richtig durchsetzten konnte. So gibt es nur ein einziges Email-Programm, daß wirklich fast alle IMAP-Features auch nutzt: Mulberry. Thunderbird geht noch so. In Mail dagegen bekommt man von den Vorzügen von IMAP sowieso kaum etwas mit, da gebe ich Dir recht.
Ein IMAP-Server, übrigens, ist gerade für Arbeitsgruppen sehr sinnvoll, da man, ähnlich wie bei Unix, bestimmt Ordner freigeben kann etc. pp. Aber lieber kauft man teure Groupware-Lösungen, die dann nur zum Mailen und Messaging verwendet werden... kenne jedenfalls ein paar solche Kandidaten...
Chucky:
--- Zitat von: warlord am Juli 28, 2005, 11:33:02 ---Nicht zuletzt aus diesem Grund habe ich nie begriffen, was denn eigentlich an IMAP und somit daran, dass man seine E-Mails auf dem Server belässt, so toll sein soll.
--- Ende Zitat ---
Für mich ist das praktische daran, dass ich an meinen zwei Rechnern immer die gleichen Mails (Eingang, Ausgang, Entwürfe) habe, und das ist für mich manchmal äusserst wichtig. Aber wer dies nicht braucht, dem kann es natürlich egal sein.
Ich muss allerdings auch sagen, dass ich mit Mail.app sehr zufrieden bin. Ich habe so ziemlich alle Clients durch, von Thunderbird bis Entourage. Alle haben Vorteile, aber auch Nachteile. Der grösste Nachteil von diesen ist, dass ich iCal und das Adressbuch nicht nutzten kann. Das ist mitunter auch der Grund warum ich Thunderbird nicht unbedingt für geeignet halte. Für mich. Ich habe keine Lust, ständig Adressbücher und Kalender von einem Programm zum anderen zu synchronisieren. Deshalb nehme ich Mail.app.
Chucky
warlord:
Tja, ich sehe auch nach Euren Ausführungen noch immer keine Vorzüge für mich. Die Möglichkeit, meine Mails auf mehreren Rechnern zur Verfügung zu haben, erreich ich auch mit POP locker, indem ich meine E-Mail Clients einfach anweise, heruntergeladene Mails noch eine bestimmte Zeit auf dem Server zu belassen.
Wenn ich das mit IMAP richtig verstanden habe, dann würde doch jedesmal, wenn ich einen Mail Client starte, eine Synchronisation zwischen Mail Client Server stattfinden, oder? Das wären bei mir jetzt gerade 6458 Mails zu sysnchronisieren. Na toll. Nach meinem Verständnis würde das wesentlich mehr Traffic geben, als wenn ich mit POP jeweils nie neuen Mails herunterlade.
Weiter ist mir schon nur aus sicherheitstechnischen Überlegungen das Lagern meiner kompletten Mails auf einem Intertnet Server höchst unsympathisch. Käme mir irgendwie so vor, wie wenn ich alle meine erhaltenen Briefe im Briefkasten aufgewahren würde.
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