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Alternativen zu OS X

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Florian:
In der Tat schmerzt die Marktsituation.
Ich weiß auch nicht, was ich machen soll. Changiere zwischen Hakintosh und vollständigem Apple-Abschied Richtung Linux. Betrifft dann auch iPhone und iPad und evtl. mal Watch. Letztere wollte ich mir schon selber bauen auf Arduino-Basis, hab´s dann aber doch gelassen.

MacFlieger:

--- Zitat von: radneuerfinder am Juni 03, 2020, 13:49:51 ---Den Zahn habt ihr mir gezogen!

--- Ende Zitat ---

Ne, ernsthaft: Installier mal OS X in einer VM auf dem Mac. So viel Arbeit ist das auch nicht und interessant allemal.

Jetzt haben sie den Aufpreis für das aufrüsten von 8 auf 16GB beim MBP glatt verdoppelt. Von unverschämt auf „Haben die Lack gesoffen?“

Aktuell bleibt für mich nur der Mac Mini mit selber RAM aufrüsten und einer externen SSD als Möglichkeit.
Hackintosh finde ich immer wieder interessant, aber jedesmal beim Lesen kriege ich Angst, sowas zu probieren.
Ich habe jetzt hier auf 2 Macs gepatchte Systeme, einmal auf HighSierra und einmal auf Catalina. Im großen und ganzen funktionieren die, aber Updates sind ein Krampf und manchmal klappt es auch nicht und ich muss basteln. Ich könnte mir vorstellen, dass es bei einem Hackintosh ähnlich ist.

Wobei es da jetzt eine andere Methode geben soll (OpenIrgendwas statt Clover) und das soll einfacher und besser sein. Wer es hier mal ausprobieren will, kann gerne berichten. Fängt ich hochinteressant.

Florian:
Mal zurück zu Linux.

Neben Elementary versucht auch Deepin einen eleganten Desktop hinzukriegen. Auch Deepin, das aus China kommt, ähnelt macOS doch deutlich.
Den Desktop kann man auch auf anderen Linux-Distris nutzen.

Generell fragte ich mich bei jeder Apple-Abkupferung, warum man nicht dann nicht gleich das Original nutzte. Mittlerweile geht es mir auch schon so, dass mir Apple zu teuer ist, v.a. aber zu unzugänglich, was Updates angeht.

Man verliert viele Komfortfunktionen und die Integration der anderen Apple-Geräte. Dagegenhalten kann man die Quelloffenheit und mehr Freiheit für die Softwareentwicklung. Vor allem läuft Linux halt fast auf allem und seit Deepin nicht mehr auf HTML aufsetzt, sind die Systemanforderungen auch gesunken.

Letztlich sind beide Unix mit schöner GUI.
(Ich weiß, dass Linux nur (sehr) Unix-ähnlich ist.)

Florian:
Elementary OS ist mittlerweile bei Version 6 angekommen. Hat Gestenerkennung von Trackpads, sinnvolle Bedienungshilfen, kuratierten Appstore (aber über z.B. Flathub ohne Einschränkungen alle sonstigen Programme verfügbar), Darkmode, Sandboxing und vieles mehr.

https://www.heise.de/news/Elementary-OS-6-Schoenes-Desktop-Linux-runderneuert-und-farbenfroh-6161232.html

https://blog.elementary.io/elementary-os-6-odin-released/

Sieht doch annehmbar aus. Ich denke die Umstellung ist auch für langjährige Apple-Nutzer nicht unmöglich. Leider fehlten mir dann einige Programme, es ist wirklich eine Geiselhaft. Von und zu Windows selten ein Problem, aber Linux ist und bleibt für viele Entwickler uninteressant. Wobei es closed-source Programme natürlich schwer hätten.

Florian:
Habe demnächst Urlaub und werde meinen alten iMac mit Linux ertüchtigen. Dann habe ich ein an sich noch recht schnelles System mit aktuellem OS und nicht nur wieder Raspberry oder olle Hardware.

Wobei der aktuelle Pi mir eigentlich für fast alles reichen würde… vielleicht baue ich mir einen quelloffenen Laptop. Dass ist alles machbar, wenn man auf die vielen Annehmlichkeiten verzichten kann.

Ansonsten hat Lenovo auch Linux-Laptops im Programm, allerdings eher hochpreisige mit besserer Performance.

Der M1-Zauber hat sich also komplett verflogen. Ja, er ist schnell, ja, er war günstig (für einen Mac). Es ist natürlich jetzt nicht so dringend, aber mir geht es wieder mal ums Prinzip.

Leider gibt es m.W. kein brauchbares Linux-Tablet. Verschieden Kickstarter-Projekte waren anscheinend eine komplette Enttäuschung. Dann gibt es noch eine chinesische Firma, auch da liest man so und so. Man weiß eben nicht, was man kriegt. Das betrifft insbesondere auch das Display, wo ich keine Kompromisse machen will.
Mittlerweile mache sehr viel auf dem iPad - auch diesen Beitrag. Insofern schon wieder umplanen…

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