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Alternativen zu OS X
radneuerfinder:
Diesmal ein Thema mit Motto:
I love to have options. ;)
--- Zitat von: MacFlieger am Februar 21, 2011, 08:18:16 ---Ich habe öfters mal auch Ubuntu oder Windows am Start, aber jedes Mal lassen mich dort die Systeme schaudernd zurück. Aktuell sehe ich für mich exakt null Alternative.
--- Ende Zitat ---
Ich habe mir Ubuntu zuletzt vor ein paar Jahren angeschaut und gedacht in ein paar Jahren könnte das was sein. Worin besteht denn aktuell der Schauder?
Quaestor:
Ich denke auch, über Kurz oder Lang wird es leider ohne Alternative nicht gehen.
Weg vom MacOS, hin zum iOS. Aber man muss sicher die Entwicklungen abwarten. Seit dem iPhone sehe ich leider zunehmend schwarz ...
Die Alternative bzw. Primary OS wird sein: Debian Linux
Und Windows wird sicher nie eine Alternative sein können. AmigaOS leider auch nicht mehr :-(
Florian:
Da muss ich jetzt natürlich kontern: Doch, AmigaOS! ;)
Natürlich nur wenn der Enthusiasmus das Basteln und die Softwaredürre ausgleicht. Denn da ist Linux harmlos im Vergleich.
Kam an einen gebrauchten SAM mit AmigaOS 4.1.2 und der läuft perfekt. Sollte Apple wirklich inakzeptabel werden, werde ich alles auf den Amiga setzen. Kann man ja nebenher noch Linux PPC drauftun. Oder 'nen alten Mac mini kaufen und MorphOS drauf!
Okay, G3 und G4 sind natürlich keine Performancemonster mehr. Hoffe auf den x1000, auch wenn er sehr teuer werden dürfte.
Software gibt es nur die üblichen Verdächtigen, was von Linux her portiert wird und eine Handvoll exklusive Dinge.
Aber jetzt mal ehrlich:
Wozu die Panik?
a) Glaube ich nicht an die totale iOS-isierung und wenn's soweit ist, hat man immer noch Zeit sich was zu überlegen.
b) Wäre das wirklich so schlimm? (Mal vom Appstore-Zwang abgesehen, da ist für mich die rote Linie.) Ich zumindest will jetzt auch bald ein iPad, weil ich gesehen habe wie meine Freunde und Kollegen damit durchaus produktiv sind.
b) Läuft ja auch der letzte freie Mac eine ganze Weile und wenn er hinüber ist gibt es einen Gebrauchtmarkt. Mut zum Oldtimer!
Ich sage es mal wieder: Mindestens 80% meiner täglichen Computernutzung könnte ich locker auf einem Amiga 4000, nein 2000, nein, auf einem C=128 erledigen! Man bootet einen Superrechner zum Email schreiben. Ist doch am Ende angekommen, diese Entwicklung. Das sich Apple überlegt, wie es trotzdem weitergehen kann - anders als scheinbar fast alle anderen - finde ich erstmal gut.
Und hat nicht ein gewisser radneuerfinder immer ein Interesse an neuen GUI-Versuchen? :)
Gemach, gemach, auch der Intel-Switch hat den Mac nicht beerdigt, auch wenn Manche nicht aufhören, es zu behaupten.
MacFlieger:
--- Zitat von: radneuerfinder am Februar 21, 2011, 12:35:01 ---Ich habe mir Ubuntu zuletzt vor ein paar Jahren angeschaut und gedacht in ein paar Jahren könnte das was sein. Worin besteht denn aktuell der Schauder?
--- Ende Zitat ---
Es gibt natürlich viele ungerechte Vorurteile gegenüber einem anderen System. Ist wie mit Switchern zum Mac. Es ist zunächst einmal alles anders und man muss sich erst mit der Zeit dran gewöhnen und eben andere Tools und Programme sammeln und umsetzen.
Was mich aber wirklich extrem auf die Nerven ging, war die Einstellung des Bidschirms. Als ich mit Ubuntu vor einigen Jahren startete, liess sich keine vernünftige Auflösung/Frequenz über die Oberfläche einstellen. Man konnte zwar viele viele Parameter einstellen, aber die zeigten wenig bis gar keine Wirkung. Erst als ich den X-Server im Terminal per Hand konfigurierte, hatte ich endlich die richtige Einstellung.
Bis zum nächsten größeren Systemupdate. Danach war wieder alles weg und es ging von vorne los. Diesmal bekam ich die Einstellung für den Bildschirm schneller hin, aber dafür war der Einlogg-Bildschirm plötzlich größer als der Monitor und man sah immer nur die linke obere Ecke. Zum Einloggen reichte es, aber die Menüs am unteren Rand waren nicht erreichbar. Ich habe dann damit gelebt, da nach dem Einloggen ja alles in Ordnung war.
Nach dem nächsten größeren Systemupdate war wieder alles weg. Dafür konnte ich endlich ohne Terminal das Display einstellen. Wobei mich die Anzahl der möglichen Parameter, die meist auch keine Wirkung zeigten echt erschlagen hat.
Im letzten Dezember habe ich mir ja ein MBP und einen externen Monitor gekauft. Da der Monitor schon eher kam, wollte ich den noch testen, um den gegebenfalls zurückschicken zu können. Also kurz an den Ubuntu-Rechner angeschlossen. Wieder durch gefühlte hundert Parameter gewühlt um die viel höhere Auflösung einzustellen und den Monitor auf Pixelfehler getestet. Zufrieden das Gerät abgeschaltet. Dann kam das MBP und ich habe alles umgebaut und eingerichtet. Nach ein paar Wochen wieder Ubuntu mit dem alten Monitor gestartet. Login-Bildschirm kommt, nach Login schaltet Ubuntu dann um und ich sehe nur noch wirre Zeichen. Scheinbar schaltet die Hardware nicht auf die höhere Auflösung des neuen Monitors um, sonst würde der alte Monitor ja gar nichts darstellen, die Sofwtare aber steuert es an, als ob da die hohe dran wäre. Das ist meine Theorie. ich habe es jedenfalls nicht auf die schnell hinbekommen, wieder ein Bild zu sehen.
Und ich habe die Lust verloren, da rumzubasteln.
--- Zitat von: Florian am Februar 21, 2011, 22:24:54 ---Aber jetzt mal ehrlich:
Wozu die Panik?
--- Ende Zitat ---
Volle Zustimmung. Panik und Umsehen ist für mich erst dann angebracht, wenn das System wirklich verrammelt wird. Das kann ich mir nicht vorstellen. Im iOS-Bereich sehe ich das anders.
Florian:
Eben wollte ich mal Ubuntu ausprobieren…
Okay, die Seite lässt den geneigten Benutzer schon mal rätseln, welche Version jetzt. 32 oder 64Bit? Okay, 32Bit wird empfohlen, also nehmen wir es halt, obwohl man einen 64Bit-Mac hat.
Dann wollte ich das gerne auf einen USB-Stick packen. Dazu braucht man mehrere Terminal-Schritte. Okay, immerhin geht es überhaupt…
Also Download: Mehr als 50kB/s waren nicht drin. Aber macht ja nichts, war mir eh nicht sicher: Ist da Deutsch dabei? Also „Alternative Downloads…“, dort klicke ich auf den DVD-Release mit vielen Sprachen und will ihn laden von „Germany“ (Mirror). Das führt zu einem FTP-Server, natürlich erstmal mit Passwortfrage. Beim Normaluser tut sich hier der Finder auf und der Benutzername steht schon mal im Fenster. Er wird nicht wissen, was das soll.
Schon der allererste Schritt ist also für weniger versierte Anwender schon mit Informationsbedarf verbunden, und ich schätze mal 50% der Internetnutzer sind damit überfordert. Okay, für Windows gibt es einen Installer.
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