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Alternativen zu OS X
Florian:
Zur Einfachheit kann ich nichts sagen.
Aber selbst wenn das offiziell und einfach gehen sollte, was willst Du mit einem System, das seit Jahren keine Updates mehr bekommt? Moderne Browser gibt es auch nicht mehr.
Hakintosh auf einem Laptop ist übrigens meist noch komplizierter, dass wird beim Virtualisieren auch nicht anders sein.
Schon Linux läuft auf den meisten Laptops nicht oder recht bescheiden.
Windows kommt mir persönlich auch nicht in die Tüte. Bleibt Linux, Hakintosh oder wieder ein Gebraucht-Mac. Wenn ich mir aber deren Preise anschaue, wird mir auch schon ganz anders. Die anderen Alternativen begeistern mich auch nicht. Aber die Tendenz geht Richtung Linux.
radneuerfinder:
Es kann auch bei Laptops mit Linux klappen. Ich habe dieses Jahr einem betagtem Klapprechner eine SSD und Linux Mint verpasst. Was soll ich sagen, da lief alles out of the Box (bis auf die IBM Sondertasten, und der Touch ID Sensor war vorher schon nicht in Benutzung). Auch die Docking Station, der zusätzliche Monitor und die Bluetooth Maus sogar schon während der Installation. Schwieriger, aber lösbar war der Multifunktionsdrucker. Unbefriedigend bleibt die iPhone Anbindung.
Einige wenige Laptops gibt es mit installiertem Linux. Da sollte es also auch mit Neugeräten klappen.
--- Zitat von: Florian am Mai 31, 2020, 19:22:02 ---was willst Du mit einem System, das seit Jahren keine Updates mehr bekommt?
--- Ende Zitat ---
Updaten auf eine aktuelles macOS. Meine Frage ist, ob dadurch die ursprünglich zugesicherte Erlaubnis auf geheimnisvolle Weise aus der Software entweicht?
Florian:
Da würde ich lieber gleich (mit Mac oder dem PC) das aktuelle macOS virtualisieren. Läuft doch auf das Gleiche hinaus. Das jew. System muss laufen, ob geupdatet oder nicht.
Jetzt habe ich noch ein paar Anleitungen gefunden, die behaupten es wäre nicht allzu kompliziert.
Z.B. diese:
https://techsviewer.com/install-macos-10-15-catalina-on-virtualbox-on-windows-pc/
Das scheint machbar, mir dünkt aber das macOS so nicht 100% läuft. Muss man wohl am jew. Gerät ausprobieren.
Liest man sich die Kommentare durch, vergeht einem die Lust schnell wieder.
Was Linux angeht, habe ich ja nicht behauptet, dass es generell nicht auf Laptops läuft. Es kommt halt drauf an. Und macOS ist da sicher nicht weniger pingelig.
MacFlieger:
Meine Meinung dazu, aber ohne Anspruch auf Richtigkeit:
- Bis auf die genannte Version wird man kein OS X legal auf anderer Hardware als von Apple virtualisieren dürfen. Soweit ich weiß, gibt es aber keine Fälle, bei denen das bei Privatnutzern seitens Apple verfolgt wurde.
- Ich glaube nicht, dass ein virtualisiertes OS X besser läuft als ein Hackinstosh, eher umgekehrt. Bei einem Hackintosh kann man die Hardware genau danach aussuchen, dass diese von OS X auch unterstützt wird oder es Treiber dafür gibt. In den Virtualisierungen werden meist aber nur bestimmte Standardkomponenten zur Verfügung gestellt, für die eben nicht unbedingt mit OS X zusammenspielen.
- Gerade Notebooks haben oft spezielle Hardware verbaut, die dann eben nicht funktionieren. Das sieht man auch an Linux. Linux selber läuft meistens direkt, aber oft werden nicht 100% der Komponenten wirklich angesprochen, weil die Treiber fehlen.
Meine Vermutung: OS X wird man in einem Virtualisierer grundsätzlich zum Laufen bringen können. Aber es werden mehr Einschränkungen da sein, als bei einem Hackintosh.
Ich habe 10.7 testweise unter VirtualPC auf meinem Mac installiert. Es läuft, aber schon alleine die Bildschirmauflösung lässt sich nur über einen Hack ändern. Von der Grafikkarte werden keine 3D-Funktionen unterstützt, d.h. alles ist langsam. Ob USB-Geräte abseits von Maus und Tastatur überhaupt unterstützt werden, weiß ich gerade nicht. Es fehlen einfach die VirtualPC-Extensions für OS X, die nicht programmiert werden, weil diese Virtualisierung in den meisten Fällen nicht legal ist. Diese Extensions wären halt die Treiber, mit denen die Komponenten des Host-Systems im Gast-System zur Verfügung gestellt werden.
Installier doch einfach mal ein OS X als VM auf einem Mac. Das ist mit weniger Problemen als bei einem PC der Fall. Dann hast Du schon mal einen Eindruck und auf einem PC hat man dann eher noch mehr Probleme/Einschränkungen.
radneuerfinder:
Den Zahn habt ihr mir gezogen!
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