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Jetzt schimpfen Sie wieder auf die bösen Stromkonzere...

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MacFlieger:

--- Zitat von: Thyrfing am November 06, 2006, 13:36:59 ---Alles was die denen beibringen, so sagt er, den Kunden am Telefon mit Fragen zu verwirren, was bei der Alterstruktur im Lande immer besser funktionieren würde.
--- Ende Zitat ---

Kenne ich. Kommen die bei mir nicht weit mit, weil ich das auch kann.
Bei einer falschen Telekom-Rechnung (gut 1000DM), als ich noch bei T-Online war und per Analog-modem ins Netz mußte, wurde ich zur Klärung des Problems gezwungen mit der T-Online-Hotline zu telefonieren,. "Benutzen Sie unsere Software zur Einwahl?", "Nein, ich verbinde direkt mit PPP" "Sie benutzen als eine Windows-DFÜ-Verbindung?" "Nein, PPP" "Unsere Software?" "Nein." "Also Windows DFÜ-Verbindung, das heißt so." "Nein, ich benutze gar kein Windows." "Dann können wir auch nicht helfen." "Ich weiß..."
Ach ja, wie ging es weiter? Gegen den Teilbetrag der Rechnung habe ich Einspruch eingelegt und nicht überwiesen. Von der Telekom habe ich dann nichts mehr gehört. T-Online schrieb mir irgendwann mal, sie könnten mir kein Geld erstatten (warum auch?), unter der angegebenen Telefonnummer war immer (auch Silvester um 2:30) besetzt. Nach über einem Jahr und einem Umzug erhalte ich einen Drohbrief von Seiler und Kollegen mit Unterstellungen, ich hätte bestimmte Rechnungen nicht bezahlt. Nach einer recht harschen Antwort meinerseits, ruderten die zurück und meinten sie würden den Fall prüfen und wieder darauf zurückkommen. Seitdem nichts mehr. Ich warte immer noch auf die Entschuldigung für deren nachweislichen falschen Anschuldigungen. Vielleicht sollte ich da mal wieder anfragen. Wann sind Forderungen auf jeden Fall verjährt?

Der letzte T-Punkt, bei dem ich einen Anschluß angemeldet habe, hat meine Daten ungefragt und ohne Erlaubnis an eine Drittfirma (Happy Digits" weitergegeben. Erst mit mehreren Briefen an die mit Hinweis auf Paragraphen und Drohung mit dem Datenschutzbeauftragten konnte ich mein Recht dort auf Löschung meiner Daten und Herausgabe der Datenherkunft durchsetzen.

Einer Bekannten hatte ich aufgrund meiner Erfahrung gesagt, welches der günstigste Analog-Anschluß bei der T-Com ist. Im T-Punkt wurde ihr nur der teurere Tarif angeboten, den von mir genannten gäbe es nicht. Erst nach mehrmaliger Nachfrage und Hinweis auf deren eigenen Tarife gaben sie zu, daß es sowas gibt, aber nicht im T-Punkt.

radneuerfinder:

--- Zitat von: MacFlieger am November 06, 2006, 12:43:16 ---
--- Zitat ---Noch ein Satz zur Telefonbranche:
Wer glaubt, zu Zeiten der Staatspost war es besser, der ist jung oder sehr vergesslich.

--- Ende Zitat ---

Das glaube ich bestimmt nicht. :)
Die T-Com führt nur die "Tradition" so gut wie möglich weiter.

--- Ende Zitat ---

Die T-Com versucht das, ja, aber es gibt jetzt eben auch andere Anbieter. Man hat, leider noch nicht überall, eine Wahl bei Service und Preis. Und die T-Com verkauft Telefone nicht mehr für 1000 DM, wie ehedem. In der Summe ist das eine Verbessserung, da muß ich Florian Recht geben.

warlord:
Danke für die Erklärungen.


--- Zitat von: Florian am November 06, 2006, 12:35:53 ---Wer glaubt, zu Zeiten der Staatspost war es besser, der ist jung oder sehr vergesslich.

--- Ende Zitat ---

Was heisst besser? Es war damals zweifellos teurer. Und es war zu teuer. Aber war das "Produkt" schlechter?

So ganz beurteilen lässt sich das aber wohl erst dann, wenn die verschiedenen Anbieter auch wirklich zu Leistungserbringern werden und es wirklich unterschiedliche Produkte geben wird.

MacFlieger:

--- Zitat von: radneuerfinder am November 06, 2006, 13:57:51 ---Die T-Com versucht das, ja, aber es gibt jetzt eben auch andere Anbieter. Man hat, leider noch nicht überall, eine Wahl bei Service und Preis. Und die T-Com verkauft Telefone nicht mehr für 1000 DM, wie ehedem. In der Summe ist das eine Verbessserung, da muß ich Florian Recht geben.
--- Ende Zitat ---

Klar ist es schon besser als früher. Aber die T-Com hat den unfairen Vorteil gegenüber allen anderen Firmen, daß sie die wichtigen Leitungen geschenkt bekamen. Sie sind daher im Wettbewerb mit anderen Firmen immer im Vorteil. Warum wohl mußten/müssen Mitbewerber für das Anmieten einer Leitung mehr zahlen als ein Endkunde? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Es wäre wesentlich besser, wenn die T-Com bei der Benutzung der letzten Meile auf Augenhöhe mit anderen wäre, dann wäre ein fairer Wettbewerb möglich.


--- Zitat von: warlord am November 06, 2006, 14:01:17 ---Was heisst besser? Es war damals zweifellos teurer. Und es war zu teuer. Aber war das "Produkt" schlechter?
--- Ende Zitat ---

Nicht wesentlich, teilweise aber schon. Man denke nur an Telefone oder die ersten Modems (Akkustik-koppler). Nur von der Post zugelassene (und dadurch teure) Geräte durften benutzt werden.
Im Provider-Bereich hat nur die Existenz der Mitbewerber die T-Com/T-Online dazu zwingen können, Flatrates oder VoIP einzuführen. Bei den Flatrates hieß es lange, daß das gar nicht bezahlbar sei, da ging es noch um 80DM pro Monat. Als dann doch immer mehr Mitbewerber das testeten, führte T-Online das auch ein. Zusätzlich machten sie aber die Mitbewerber durch die Telefonkosten kaputt, T-Online wurde um das zu vermeiden querfinanziert. Als alle Mitbewerber kaputt waren, stellte auch T-Online nach einiger Zeit ein. Bei VoIP war T-Online so mit der letzte Provider, der das unterstützte, aber auch nicht durch Hardware förderte. Die Preise trotzdem deutlich höher als bei den anderen. Denn VoIP schadte ja dem anderen Unternehmensbereich.

Dann noch die Zwangsbündelung von DSL und Telefonanschluß. Bzw. jetzt ja sogar Triple-Play: Zwangsbündelung von Telefonanschluß, schnellem DSL und Fernsehen.

radneuerfinder:

--- Zitat von: warlord am November 06, 2006, 14:01:17 ---Danke für die Erklärungen.
Es war damals zweifellos teurer. Und es war zu teuer. Aber war das "Produkt" schlechter?
--- Ende Zitat ---

Die Zuverlässigkeit war beim staatlichen Telefonmonopol (west) nicht schlecht, aber manche Produkte gab es erst gar nicht und der Service war schlecht. So schlecht wie er heute immer noch bei der T-Com ist. D2 war dann aber z.B. deutlich besser im Service.

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