ausblenden > Mac-Hardware

Erste ARM-Macs: MacBook Air, MacBook Pro und Mac mini

<< < (4/27) > >>

MacFlieger:

--- Zitat von: Florian am November 12, 2020, 10:50:34 ---Das die keine vier USB-Buchsen ansteuern könnten, kann nicht stimmen, denn der Mini hat sie ja.
--- Ende Zitat ---

Tja, aber sind es wirklich 4 USB-Leitungen oder sind da einfach nur quasi zwei Doppel-USB-Hubs neben dem M1 drin verbaut?

Florian:
Keine Ahnung. Ist aber dem User eigentlich auch egal, oder?

An die Macbooks kann man zwar maximal das 6K-Display hängen, aber generell nur immer ein externen Monitor!
An den Mini respektive maximal zwei.

Ebenfalls ein Rückschritt.

MacFlieger:
Klar ist das dem Benutzer egal.
Mir ging es nur darum, dass wohl vieles der Einschränkungen/Rückschritte daher kommt, dass nun vieles, was sonst neben der CPU auf dem Board untergebracht und daher variierter war, in den M1 gewandert ist.
Und die vielen Möglichkeiten, die bisher in den A-Chips nicht benötigt und daher nicht integriert waren, müssen nun erst einmal in den M-Chips untergebracht und entwickelt werden.

Wurde im Sommer noch von 2 Jahren Übergangszeit gesprochen, hieß es in dieser Vorstellung "in den nächsten Jahren". Klingt für mich so, als ob sich der vollständige Wechsel noch etwas hinzieht. Zumindestens für die Schiene Mac Pro.

Der Transfer PowerPC zu Intel war meiner Meinung nach einfacher. Das war mehr oder weniger ein Softwareproblem und weniger ein Hardwareproblem. Denn das Hardwarekonzept war bei PowerPC/Intel im Prinzip das gleiche und fertige Intel-Rechner gab es auch schon lange. Nur halt nicht mit OS X. Klar war da auch die Hardwareentwicklung mit drin, aber es war kein Wechsel des prinzipiellen Konzeptes.

Florian:
Kann sein, kann auch nicht sein. Ein Gegenargument wären die über zehn Jahre Erfahrung, die Apple mit selbstentwickelten Prozessoren machte. Ich nehme an, dass macOS schon seit Jahren auf Apple Silicon läuft und der Einbau eines besseren USB-Controllers dürfte nicht schwer sein, eher ist es eine Kostenfrage.
Die Geräte durften ja auf keinen Fall teurer werden als ihre Vorgänger.

Jedenfalls sind die Einsteigergeräte für viele Anwendungszwecke nicht geeignet. Was vorher durch die fehlende Performance auch so war, nun aber sind die Einschränkungen anderer Art.
Muss man halt warten auf M1x oder M2. Oder akzeptieren. Oder Intel-Mac anschaffen oder weiter nutzen. Die werden ja nicht zufällig weiter verkauft, sogar der Intel-Mini. Nur das Air wurde komplett ersetzt.

Es gab auch schon Geräte mit nur einem Port, alles nichts neues...

Hier im Forum noch gar nicht diskutiert ist die Akkulaufzeit. Das ist für viele Kunde m.E. der größte Fortschritt. Die Lieferzeit ist schon deutlich länger geworden. Ich wette, die gehen weg wie warme Semmeln.

MacFlieger:

--- Zitat von: Florian am November 12, 2020, 16:32:58 ---Ein Gegenargument wären die über zehn Jahre Erfahrung, die Apple mit selbstentwickelten Prozessoren machte.
--- Ende Zitat ---

Schon, aber die Komponenten in einem PC sind doch deutlich vielfältiger/universeller als im iPhone/iPad. Es ist hier ja nicht so, dass man einen Prozessor entwickelt/nimmt und dann um den herum etablierte Komponenten aussuchen und verbauen kann.


--- Zitat ---Ich nehme an, dass macOS schon seit Jahren auf Apple Silicon läuft
--- Ende Zitat ---

Ja, die Softwareseite dürfte da weniger das Problem sein. Im Prinzip ähnlich wie beim Umstieg 68K->PPC oder PPC->Intel.


--- Zitat --- und der Einbau eines besseren USB-Controllers dürfte nicht schwer sein
--- Ende Zitat ---

Sicher?
Bei PPC/Intel hat man entsprechende Bussysteme von Prozessor zu Peripherie und kann da einen etablierten USB-Controller oder mehrere verbauen. Hier sitzt alles im Prozessor drin. Es gibt da kein Bussystem über das Komponenten an den Prozessor beliebig angeschlossen werden können wie z.B. mit PCix. Das muss alles im ARM-Chip mit drin sein. Das ist schon eine ganz andere Herangehensweisen von der Hardwareseite her für einen PC.

Ja, die Akkulaufzeit ist ein großer Pluspunkt, gar keine Frage.

Ich bin mal gespannt, wie es in den nächsten Jahren weiter geht bei den anderen PCs. Ob die sich auch irgendwann trauen oder ob alles bleibt wie es ist.

Ich bin noch nicht soweit und präferiere für die nächsten Jahre eher einen Hackintosh. Wenn der dann veraltet ist, kann man sehen, wie sich alles entwickelt hat.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Antwort

Zur normalen Ansicht wechseln