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Erste ARM-Macs: MacBook Air, MacBook Pro und Mac mini

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MacFlieger:
Gestern wurden auf dem "One More Thing" Event die ersten ARM-Macs vorgestellt.

Allen drei Modellen (MacBook Air, MacBook Pro und Mac mini) gemeinsam ist die Verwendung des neuen M1-Prozessor. Er ist in einer 5nm-Struktur gebaut und enthält 8 Kerne. Von diesen sind 4 auf hohe Performance und 4 auf Energie sparen optimiert. Neben diesen CPU-Kernen sind noch 6-8 Grafikkerne (GPU) integriert.
Ähnlich wie bei den iPhone- und iPad-Prozessoren ist auch eine Neural Engine, die für KI-Funktionen ("Machine Learning") gedacht ist.
Erstmals kommt USB 4.0 zum Einsatz.
Alle drei Modelle sind sofort bestellbar und werden ab nächster Woche ausgeliefert.

MacBook Air:

Das lüfterlose MBA hat ein 13,3"-Display mit 2560×1600 Pixeln, bis zu 16 GB RAM und eine bis zu 2TB große SSD.
Zur Entsperrung kann TouchID verwendet werden, zur Funk-Kommunikation wird BT 5 und Wifi 6 verwendet.
Die Akkulaufzeit soll 18h betragen.

Mit 8GB RAM und 256GB SSD kostet es ca. 1100€.

MacBook Pro 13":

Das MBP hat ebenfalls ein 13,3"-Display mit 2560×1600 Pixeln, bis zu 16 GB RAM und eine bis zu 2TB große SSD. Zusätzlich ist eine TouchBar verbaut.
Zur Entsperrung kann TouchID verwendet werden, zur Funk-Kommunikation wird BT 5 und Wifi 6 verwendet.
Die Akkulaufzeit soll 20h betragen.

Mit 8GB RAM und 256GB SSD kostet es ca. 1400€.

Mac mini:

Auch beim Mac mini gibt es max. 16GB RAM und 2TB SSD.

Mit 8GB RAM und 256GB SSD kostet er ca. 780€.

Jochen:

--- Zitat von: MacFlieger am November 11, 2020, 10:48:32 ---
Mac mini:

Auch beim Mac mini gibt es max. 16GB RAM und 2TB SSD.

Mit 8GB RAM und 256GB SSD kostet er ca. 780€.

--- Ende Zitat ---

Wie ist die Meinung hier bzgl. 16 GB maximal.
Beim Arbeiten werden doch teil- u. zeitweise „Prozesse“ auf RAM ausgelagert. Das war doch immer ein Argument für viel RAM?
Stimmt mein Argument?

Kann das Auslagern auch auf die eingebaute SSD erfolgen?
Stimmt mein Argument?

Jochen

Florian:
Zusätzliche Infos:

Macbook Air:
Kein Lüfter!
Von den acht Grafikkernen sind nur sieben aktiv.
Nur beim Air wurde die Tastatur dem Emoji-Zeitalter angepasst:
https://www.heise.de/news/MacBook-Air-mit-M1-Apple-krempelt-Tastatur-um-4954181.html

Macbook Pro:
Angeblich leiser Lüfter, dass kann ja eigentlich nur heißen, dass der M1 höher getaktet werden.

Mac mini:
Wie MBP, Lüfter und wahrscheinlich höher getaktet.

Alle drei: keine eGPU mehr möglich.
Macbooks: bei der Webcam macht Apple auf Google. Die Kamera ist dieselbe olle 720p, der Signalprozessor aber besser. Das hörte sich im Video anders an. Die Kritik im Videokonferenz-Zeitalter war ja heftig, da hatte ich mehr erwartet.
Auf Thunderbolt 4 hat man umsonst gehofft.
https://www.heise.de/news/Kein-Thunderbolt-4-keine-neue-Webcam-keine-eGPU-Was-den-ARM-Macs-fehlt-4954109.html

Der Mini interessiert mich schon, aber bisschen Upgrades und schon wieder reichlich teuer.

@Jochen:
„Ausgelagert“ wird eher auf Festplatte/SSD. Das bremst dann die Prozesse aus, weil RAM natürlich sehr viel schneller ist. Allerdings ist der Abstand zu einer SSD nicht mehr ganz so dramatisch wie zu Festplattenzeiten. Trotzdem ist mehr RAM nie schlecht, wenn man es denn ausnützt.
Mir würden 16GB eigentlich reichen. Bastelt man an riesigen Dateien und macht noch was nebenher, wird es irgendwann grenzwertig. Stand heute würde ich auch acht GB noch als ausreichend für die meisten Leute ansehen.

Edit: habe vergessen, dass ja das RAM mit dem Grafikchip geteilt wird. Da werden acht GB schon schneller knapp.

fränk:

--- Zitat von: Florian am November 11, 2020, 15:59:16 ---Stand heute würde ich auch acht GB noch als ausreichend für die meisten Leute ansehen.

--- Ende Zitat ---

Deswegen habe ich in mein MacBook Air der (jetzt) vorletzten Generation auch nur 8GB RAM verbauen lassen.
Leider ist das Ding damit deutlich langsamer, als es mein ca. fünf Jahre altes MBA, mit ebenfalls 8GB RAM, war.
Und das nicht etwa erst beim Arbeiten mit fetten Dateien, sonder schon beim Surfen oder auch einfach nur beim warten nach dem aufklappen, bis der Cursor so weit ist.
Ich bin nicht sicher, ob der RAM dafür verantwortlich ist, aber schön ist es nicht, wenn das Nachfolgemodell sich deutlich zäher anfühlt, als das alte Schätzchen.

Florian:
In der Tat.
Von Air zu Air sollte man fünf Jahren schon was spüren, und zwar das es schneller ist...
Webseiten haben natürlich (außerhalb der Apfelinsel) mittlerweile massiv zugelegt.

Ich hatte noch nie einen Mac mit geteiltem RAM (CPU/GPU) und kann daher keine Aussage machen. Aber hast Du geklärt, ob alles in Ordnung ist? Insbesondere der Lüfter kann Ursache dafür sein, dass der Prozessor herunter taktet, weil er zu heiß wird oder es meint, weil der Sensor es meldet.

Wobei mein alter iMac unter Snow Leopard auch noch „schnappiger“ ist als der modernere. Kann schon sein, Intel hat ja mehr stagniert als sonst was, während die Software immer aufwendiger wird.

Daher sehe ich den Switch auch mehr positiv als negativ. AMD hätte allerdings noch eine Übergangszeit ermöglichen können. Aber jetzt ist es so und ich rechne gerade... 1TB SSD und 16 GB RAM und er ist gefährlich nahe an 1500 €.
Ein AMD-System mit zumindest deutlich mehr Grafikleistung kostet vielleicht die Hälfte. Und da kann man in Grenzen aufrüsten und das System nach Wahl installieren... noch, denn ich schätze der Switch geht wesentlich schneller vonstatten als manche glauben. Die halbe Produktreihe haben sie ja schon, wobei die andere Hälfte mehr Spannung verspricht. Dem Mac Pro kann man wohl kaum einen aufgehübschten iPhone-Prozessor unterjubeln.

Bin gespannt auf die ersten Benchmarks. Aber sicherlich bleibt es dabei, dass Apple-Produkte ihren satten Aufpreis haben, v.a. die Upgradepreise bleiben eine Frechheit.
Die beste Methode ist wohl kaufen, nach zwei bis drei Jahren verkaufen und so weiter. Dann hält sich der Preisverfall in Grenzen, zumindest bisher. Bin halt einfach zu träge...

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