ausblenden > Mac-Hardware

Hackintosh

<< < (7/20) > >>

MacFlieger:

--- Zitat von: Florian am Juni 26, 2020, 08:34:41 ---Zehn Jahre wären recht lange, ob Apple da mitmacht...
--- Ende Zitat ---

Naja, vielleicht werden es nicht 10, sondern nur 8-9 Jahre.
Ich sehe jetzt keinen Grund, warum ich einen jetzt gekauften Intel-Mac (oder Hackintosh) nicht in etwa genau so lange wie meinen iMac 2011 verwenden können sollte. Auch der kann nur max. 10.13 High Sierra, aber nutzen kann man den immer noch. Der Rechner wird doch nicht unbenutzbar nur weil es eine neue nicht mehr unterstützte OS-Version gibt. OK, wenn es keine Sicherheitsupdates mehr gibt, dann wird es eng.


--- Zitat ---Anders als beim iMac könnte man ja u.U. auch die Grafikkarte aufrüsten, falls die alte nicht mehr unterstützt wird, wie das bei der Einführung von Metal gewesen ist.
--- Ende Zitat ---

Und selbst wenn man dann nicht aufrüstet wie es beim iMac gezwungenermaßen ist: siehe oben.


--- Zitat ---Wenn ich wüsste, dass Apple heuer noch einen vernünftigen (!), bezahlbaren (!) Mac mini vorstellen würde, würde ich es lassen.
--- Ende Zitat ---

Geht mir genauso. Der Mac mini ist aktuell für mich die einzige mögliche Alternative. Gegen den sprechen nur an erster Stelle, dass ich direkt ab Start daran herum basteln (RAM-Upgrade) und mit einer externen SSD arbeiten müsste. An zweiter Stelle dann der daraus resultierende Preis...
Ich glaube nicht, dass die daran noch etwas ändern.

Florian:
Dann sind wir uns mal wieder einig...

Generell nutze ich keine Systeme, die keine Sicherheitsaktualisierungen mehr bekommen. Daher funktionieren die Macs für mich dann eben nicht mehr, oder nur noch offline.

In letzter Zeit wurde Apple ja gnädiger, früher war oft nach fünf Jahren Schluss. Generell lohnt es sich diesbzgl. tief in die Tasche zu greifen, weil die Einstiegsmodelle meist früher keinen Support mehr kriegen.
Das große Fragezeichen ist halt der Switch. Selbst wenn sie sagen, neue macOS-Versionen kämen noch für Intel, wie viele denn? Könnte auch nur el Sur und der Nachfolger sein.
Apple ist da ja nie zimperlich, wenn sie was für veraltet halten.


Aber was soll‘s, man weiß es nicht und braucht sich keinen Kopf machen. Ich werde es wahrscheinlich auch bald probieren.

MacFlieger:

--- Zitat von: Florian am Juni 26, 2020, 21:01:56 ---Generell nutze ich keine Systeme, die keine Sicherheitsaktualisierungen mehr bekommen. Daher funktionieren die Macs für mich dann eben nicht mehr, oder nur noch offline.

In letzter Zeit wurde Apple ja gnädiger, früher war oft nach fünf Jahren Schluss.

--- Ende Zitat ---

Aktuell bekommt auch 10.13 noch Sicherheitsupdates. D.h. es werden noch iMacs von Ende 2009 unterstützt.
Ich denke, dass auch das letzte System für Intel-Macs, dann noch ziemlich lange unterstützt werden wird.
Daher habe ich beim Kauf eines aktuellen Intel-Macs oder Hackintosh keine Angst vor einer möglichen Fehlinvestition. Die werden viele Jahre ihren Dienst tun bis es keine Sicherheitsupdates mehr gibt.

mbs:

--- Zitat von: MacFlieger am Juni 27, 2020, 08:34:00 ---Aktuell bekommt auch 10.13 noch Sicherheitsupdates.

--- Ende Zitat ---

Seit dieser Woche scheint das nicht mehr der Fall zu sein. Das neueste Update für den Antivirenschutz in macOS (Apple Malware Removal Tool) wurde nur noch für Mojave und Catalina veröffentlicht.

Die Aktualisierung vor zwei Wochen enthielt dagegen noch den üblichen Support für El Capitan, Sierra und High Sierra, also ab 10.11.

MacFlieger:
Update:

Am Wochenende haben wir den Hackintosh hardwareseitig zusammengebaut. Das hat gut funktioniert und war erwartungsgemäß auch kein Problem. Herausfordernder war und ist, dass das BIOS-Menü des Mainboards keinerlei Ähnlichkeit zu dem beiliegenden Manual hat (auch nicht mit der PDF-Version auf der Homepage).  ::)

Vorgestern haben wir testweise Windows installiert, auch weil wir für die Einrichtung von OpenCore ein Windowsprogramm auf dem Hackintosh benötigen. Es war verblüffend schwierig, einen bootbaren USB-Stick zu erstellen.
Hintergrund:
- Das ISO direkt auf den USB-Stick packen, geht nicht.
- Eine der Installationsdateien von Windows ist über 4GB, also scheidet FAT32 aus.
- NTFS kann der Mac nicht erzeugen.
- ExFAT wird vom Board nicht unterstützt.
Ich musste dann den Installationstick unter VirtualBox mit dem Programm Rufus erstellen. Das hat funktioniert.

Gestern haben wir OpenCore nach Anleitung zusammengesetzt und Catalina installiert. Bei vielen Schritten kamen Abkürzungen und Begriffe vor, die mir überhaupt nicht klar waren und ich bin dann jeweils der Empfehlung gefolgt bzw. habe ein wenig "geraten".
Schwierig war dann wieder die Einstellung des BIOS, da man die geforderten Einstellungen aufgrund der fehlenden Dokumentation wild suchen musste. Auch haben wir nicht alle Einstellungen gefunden.

Aber:
Der Catalina-Installer startete und Catalina liess sich problemlos installieren.
Heute ist dann noch einiges an Feintuning angesagt, bevor es an die Installation von Windows als Dual-Boot geht.

Übrigens:
Neben der SSD, auf der zur Hälfte macOS und Windows kommen soll, haben wir schon mal eine alte HDD eingebaut, die als Datengrab dienen soll.
Bei der Erstinstallation von Windows auf der SSD(!) hat Windows einfach so einen Bootloader auf die HDD geschrieben. Hat mich jetzt nicht weiter gestört, da ich die sowieso noch löschen muss, aber: Was soll das?
Das Konzept, welcher Bootloader auf welche Platte landet, ist mir immer noch nicht klar. Das finde ich auf einem echten Mac viel einfacher.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Antwort

Zur normalen Ansicht wechseln