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Hackintosh

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Florian:
Wusste ich doch, dass Du das hinbekommst.
Das alles nicht ganz genau so ist, wie erläutert, kenne ich auch. Höchst unerfreulich.

MacFlieger:
Wobei ich sagen muss, dass die Anleitung von OpenCore schon gut ist. Da passte alles. Ich habe nur nicht alles verstanden, aber das liegt an mir. :)

Nicht wie erläutert war eigentlich nur das BIOS des Mainboard. Bei OpenCore steht ja nur, welche Eigenschaften an-/abgeschaltet werden sollen, wo das im BIOS geht, ist bei jedem Board anders. Und da ist es natürlich doof, wenn die Anleitung des eigenen Boards schlecht ist.

Florian:
Da ich noch öfters mit PCs zu tun habe, kenne ich den Drang der Hersteller, am BIOS rumzubasteln, es aufzublähen und so weiter. Das man mittlerweile grafische Interfaces hat, ist auch zweischneidig, denn dafür braucht man halt auch mehr Platz.
Es gibt sogar Bestrebungen für ein neues System, das dann noch größer ist und auf die meisten alten Mainboards nicht mehr drauf passt.
Effizienz ist kein Thema, nach wie vor.

Florian:
Nur mal zu den Billig-PCs für kleinere Projekte. Wusste ehrlich gesagt nicht, dass man auf einem kleinen Stick Windows 10 ausführen kann.
https://www.amazon.de/L%C3%BCfterloser-Mini-PC-Stick-T6-Unterst%C3%BCtzung-Bluetooth/dp/B07RKL1WMJ

Edit! Natürlich ist das ein Billigteil, wo schon mal was nicht läuft, ich postete es nur, weil die Bauform mittlerweile möglich ist mit Intel Atom.

MacFlieger:
Die Einrichtung des Hackintosh habe ich jetzt komplett fertig (hoffentlich). Es scheint alles zu funktionieren, innerhalb von macOS musste ich keine Modifikationen machen, FileVault läuft problemlos und Suchdienste beiden letzten macOS-Updates konnte ich ganz normal in macOS starten und es funktionierte auf Anhieb. Ich bin recht begeistert und mein Sohn auch. Exportieren eines Videos ist nun um ein vielfaches schneller als auf dem MBP von 2009.
Die Einrichtung von OpenCore habe ich streng nach der Anleitung gemacht, an ein paar Stellen war etwas Probieren und Nachdenken gefragt. Es bleibt aber immer so das mulmige Gefühl, dass man eigentlich nicht wirklich weiß, was man da einstellt und wofür diese ganzen Optionen sind. Muss man vermutlich einfach akzeptieren.
Das einzige, was ich nicht hinbekommen habe, ist der Einschaltgong. Ich kriege es nur hin, dass er auf den Audioausgängen zu hören ist, aber nicht über die HDMI-Verbindung. Naja, in macOS geht der Ton auch über HDMI, also ziemlich egal.

Die Krönung war dann die Windows-Installation. Ich bin es von macOS gewohnt, dass ich einfach angebe, auf welches Volume ich installieren will und dann klappt das auch. Das ist mit Windows nicht so einfach.
Verbaut ist eine 500GB-M2-SSD und eine 600GB-SATA-HDD.
Auf der SSD habe ich zwei Volumes angelegt, eine für Mac und eine für Windows. Erst macOS installieren und dann auf die andere Windows. So steht es auch in der OpenCore-Anleitung.
Aber das ging nicht. Immer wenn ich die Installation gestartet habe, kam Windows mit der Meldung, dass der Computer nicht auf den Start der nächsten Installationsphase vorbereitet werden konnte.
Nach viel Rumprobieren, Testen und Beschimpfen habe ich die Lösung gefunden. Den Windowsinstaller störte die verbaute HDD. Das Installationsprogramm legte den Windows-Bootloader nämlich in der nicht genutzten EFI-Partition der HDD an, wollte aber wie von mir angegeben, auf der SSD installieren und von dort starten. warum auch immer. Als ich dann die HDD entfernt hatte, ging die Installation. Was ein Murks.
Das war mir schon vorher aufgefallen. Auf der komplett leeren SSD ohne OpenCore habe ich ganz normal Windows ohne Hackintosh oder Modifikation installiert. Das hatte zwar funktioniert, aber mir ist später aufgefallen, dass Windows seinen oder einen zusätzlichen Bootloader auf die HDD gelegt hatte. Warum auch immer die das machen.

Die HDD soll als Datengrab für macOS und Windows dienen. D.h. iMovie-Mediathek, große Videodateien, Windows-Spiele und als Austausch zwischen den Systemen.
AFAIK kann man da mit Bordmitteln nur ExFAT verwenden.
Bin mal gespannt, ob ExFAT dafür geeignet ist. Ansonsten machen wir doch noch 3 Volumes mit 1-3 HDDs mit HFS+, NTFS und ExFAT.

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