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Hackintosh
Florian:
Kommst Du mit 500 Euro hin? Dann wärw es in der Tat nicht so schlimm, wenn er nach drei Jahren kein macOS mehr ausführen könnte - wobei ich das nicht glaube.
Ich rechne nicht mit zehn Jahren. Falls Apple wirklich relativ zügig wechselte und Microsoft endlich Ernst machte, ginge das m.E. viel schneller.
Aber das ist natürlich auch nur Spekulation.
MacFlieger:
--- Zitat von: Florian am Juni 17, 2020, 13:03:19 ---Kommst Du mit 500 Euro hin? Dann wärw es in der Tat nicht so schlimm, wenn er nach drei Jahren kein macOS mehr ausführen könnte - wobei ich das nicht glaube.
--- Ende Zitat ---
Nach bisheriger Recherche reicht das: i3-9100, passendes Board, 500GB-SSD, Netzteil, Gehäuse und AMD Radeon RX 570. Das sind unter 500€. Dazu kommen dann noch ein paar Kabel und Windows-Lizenz von eBay. Das ist dann so ca. 500€.
Und selbst wenn in 3 Jahren ein mac OS erscheint, was nicht mehr auf Intel läuft, dann werden die heute gekauften Macs und dieser Hackinstosh trotzdem noch ein paar weitere Jahre laufen.
--- Zitat ---Ich rechne nicht mit zehn Jahren. Falls Apple wirklich relativ zügig wechselte und Microsoft endlich Ernst machte, ginge das m.E. viel schneller.
--- Ende Zitat ---
Wenn Apple umsteigen wird, dann werden die natürlich wesentlich schneller wechseln. Die 10 Jahre bezog ich rein auf die Welt Microsoft/Windows. Da sind meiner Meinung nach selbst 10 Jahre für einen kompletten Umstieg noch wenig.
Wenn Apple umsteigt und nur noch ARM-Macs herstellt, dann werden die Entwickler gezwungen entweder den Switch mitzumachen oder den Mac-Markt komplett zu verlassen. Das hat und wird sicher funktionieren (mit Verlusten).
Microsoft wird sich nicht trauen, die Unterstützung von Intel komplett aufzugeben. Und solange das nicht passiert, werden die Entwickler nur einen geringen Bedarf zu einem Switch haben.
Florian:
Der PC-Markt wird nie insgesamt umsteigen. Aber die Auswahl wird größer und x86 viel kleiner.
Microsoft kriegt auch Druck von den Großkunden wie HP, Lenovo, Dell. Okay, momentan können sie mit AMD Druck auf Intel ausüben, aber gerade Laptops profitieren davon nicht. Und machen den Löwenanteil der mageren Profite aus. Und auch da hat ARM die Nase vorne, neben der Energieeffizienz sind sie auch deutlich preiswerter.
ARM wird in der Verbreitung wohl nur noch vom embedded-Spezialisten ARC übertroffen.
Die Architektur hat alle Voraussetzungen, x86 zu großen Teilen obsolet zu machen. In Smartphones ist es das ja schon, als nächstes die Laptops und dann fast alles, was an Computer erinnert.
Gewagte Aussage? ARM ist flexibler, energieeffizienter und billiger. Und die Leistung stimmt mittlerweile auch, v.a. wenn die Hersteller Soft- und Hardware aufeinander abstimmen können, wie Apple es vormacht mit iPhone&iPad.
Wenn Microsoft nicht mitgeht, wird auch Windows obsolet werden. Das haben sie ja wohl selbst erkannt, nur braucht es wieder mal Apple, um den Korken zu ziehen.
Drei, fünf, zehn Jahre? Ich weiß es nicht. x86 werden sie nicht aufgeben, aber wenn 10-20% aller Laptops auf ARM laufen, was sollen Entwickler dann machen? Fat Binaries kommen mir da in den Sinn.
MacFlieger:
--- Zitat von: Florian am Juni 17, 2020, 17:55:23 ---Der PC-Markt wird nie insgesamt umsteigen. Aber die Auswahl wird größer und x86 viel kleiner.
...
Drei, fünf, zehn Jahre? Ich weiß es nicht. x86 werden sie nicht aufgeben, aber wenn 10-20% aller Laptops auf ARM laufen, was sollen Entwickler dann machen? Fat Binaries kommen mir da in den Sinn.
--- Ende Zitat ---
Ja, kann schon sein. Aber ich vermute, dass wie bei allen Sachen (USB, 64Bit, UEFI) der Umstieg nur sehr langsam gehen wird. Wenn die ersten ARM-PCs heraus kommen, gibt es kaum Programme dafür. Also werden die praktisch nicht gekauft. Es gab da doch schon mal von Microsoft selber so Windows-Geräte, die nicht auf x86 basierten und die deshalb keiner gekauft hat. Oder verwechselt ich das gerade?
Wie auch immer. Solange die ARM-PCs nicht in größeren Stückzahlen verkauft werden, werden die kleineren Entwickler da auch keine Arbeit investieren. Und solange es nur wenige Programme gibt, werden die ARM-PCs nicht gekauft. Ein Teufelskreis. Mit viel Kraft wurde der in der Vergangenheit langsam durchbrochen. Im CNC-Bereich findet erst jetzt(!) so langsam der Umstieg von Parallelschnittstelle zu USB statt. Da werden immer noch Rechner mit Parallelschnittstelle gesucht...
Und die Programme, um die es mir geht (Super-Spezialfall), werden als letztes umsteigen. Teilweise haben die heute noch nicht mal englische Oberflächen (überall nur chinesische Zeichen). ;D
Aber vielleicht mal wieder zurück zum Thema:
Wir werden die Komponenten wohl am Wochenende bestellen.
Florian:
Ich sag mal so: Egal, was Apple macht, es wird nachgemacht...
Und wenn die ARM-Macs deutlich performanter sein würden als die x86-Systeme der selben Preisklasse, würden sich wohl viele Leute fragen, ob sie da nicht was verpassen.
Lange hatte ich noch einen Dos-Rechner zur Steuerung eines Plotters. Das hatte sich dann erledigt mit dem Intel-Switch. Das Ding habe ich aber noch, nur den Plotter nicht mehr. Für die Thematik 3D-Druck, CNC-Fräse hoffe ich ja immer auf Linux. Und bei open source wird alles einfacher.
Gebrauchte x86-Rechner bekommt man hinterher geschmissen. Die Extrakiste käme dann ja in die Werkstatt... schon egal bei meiner.
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