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Fragen zu Datensicherung/Backup
Kapitän:
Mit CCC hab ich das jetzt auch mal probiert - und es ist eigentlich alles kopiert worden, was ich wollte.
Was ich allerdings nicht verstehe ist, warum ich auf der externen HD die kopierten Ordner nur über "kopieren" in einen anderen Ordner verschieben kann?
Ich wollte die einzelnen Ordner und Files gerne in einen Ordner legen, da die sonst alle so wirr auf der entspr. Partition meiner HD rumliegen (versteht man mich soweit?)
Kann mir das einer erklären?
maya:
--- Zitat von: MacFlieger am Januar 31, 2006, 11:32:00 ---
--- Zitat von: maya am Januar 31, 2006, 07:57:22 ---<senfmodus an> Bei mir tut es eine externe Festplatte und CCC. Bisher waren immer alle Daten sicher darauf und die ganze Chose ist startfähig. Ich würde mich freuen, wenn keiner dahingehend von Problemen berichten würde. </senfmodus aus>
--- Ende Zitat ---
Nö, das funktioniert schon. Man muß nur die aktuelle CCC-Version haben und die Zielplatte sollte vorher leer sein.
Nachteil dabei nur:
Man hat nur ein Backup, d.h. wenn einem auffällt, daß man bei einer Datei Mist gemacht hat, kann man nicht auf die Vorgängerversion zurückgreifen. ...
--- Ende Zitat ---
Wenn ich aber auf die externe FP zugreife und mir eine Datei herauspicke, dann geht das doch oder verstehe ich etwas falsch?
Sorry Kapitän, kann Dir nicht so folgen.
m.
MacFlieger:
--- Zitat von: maya am Januar 31, 2006, 11:57:09 ---Wenn ich aber auf die externe FP zugreife und mir eine Datei herauspicke, dann geht das doch oder verstehe ich etwas falsch?
--- Ende Zitat ---
Na klar, das funktioniert. Ich meinte nur folgendes:
- Du hast eine Datei, die Du ständig weiterentwickelst oder änderst.
- Den momentan aktuellen Zustand nenne ich mal Version 1.
- Jetzt machst Du das Backup (intern:V1, extern:V1)
- nun änderst Du wieder was (intern:V2, extern:V1). Zur Not kannst Du zur V1 zurückkehren.
- Jetzt machst Du ein Backup (intern:V2, extern:V2)
- nun änderst Du wieder was (intern:V3, extern:V2). Zur Not kannst Du nur zur V2 zurückkehren.
Du kannst also maximal zur Version bei Deinem letzten Backup zurückkehren. Bei mir ist es so, daß ich zur Not bis zum 7.letzten Backup zurückkehren kann.
Und eben wie erwähnt, das Backup dauert bei Dir länger und während des Backups hast Du gar kein Backup.
Es gibt sehr viele verschiedene Arten der Backup-Strategien und -Konzepte. Alle haben Vor- und Nachteile und man muß sich das raussuchen, was zu einem selber am besten paßt. Die Arbeit mit rsync ist (aktuell) nicht gerade simpel, wenn man nicht mit dem Terminal vertraut ist, und OS X spezifische Probleme kommen dazu. Ich versuche gerade das in eine kleine leicht zu bedienende Applikation einzubauen. Ich möchte aber nicht versprechen, daß es klappt. ;)
radneuerfinder:
Das System von MacFlieger klingt genial. Es gibt da nur das Problem, das ich RsyncX nicht verstehe. Da gibts so Häkchen wie Skript "als Root ausführen". Ich denke Datenverlust ist bei mir mit diesem Programm wahrscheinlicher als ohne Backup. ;D Gibts irgendein Programm, das das Gleiche macht, auch in einer idiotensicheren, wenns sein muß auch kostenpflichtigen, Variante?
MacFlieger:
RsyncX ist nur eine GUI für das eigentlich benutzte rsync.
Ich persönlich (und viele sind da ähnlicher Meinung) finde RSyncX katastrophal unübersichtlich. Eigentlich dient es nur dazu, daß man alle Möglichkeiten, die rsync bietet, irgendwie ansteuern kann. Also eigentlich nur ein Ersatz dafür, dam man die Syntax von rsync nicht auswendig können muß. Ganz genau verstehen, was man da tut, und das dann in dem Wust von Buttons finden, muß man trotzdem.
Mir schwebt eine GUI vor, die nicht programmorientiert arbeitet (also für jede Option von rsync einen Button bietet), sondern problemorientiert (also Möglichkeiten von Arbeitsvorgängen anbietet und dann die dafür notwendigen Konfigurationen selber macht).
Also praktisch, man wählt, was man backupen will, wo das hinkommt, wieviele rotierende Backups man haben will und fertig (ungefähr). Natürlich rsync noch wesentlich mehr, aber ich möchte mich auf das notwendige für diese Aufgabe beschränken.
Aktuell gibt es da nur ein Problem mit rsync selber. rsync kann nicht mit Resource Forks und erweiterten Attributen umgehen.
RSyncX installiert eine gepatchte rsync-Version (2.6.0), die das kann, aber in 2.60 sind noch einige andere Fehler drin.
Das rsync in Tiger (2.6.3) kann zwar mit Resource Forks und erweiterten Attributen umgehen, hat aber noch einige andere Fehler.
Für das normale rsync (2.6.6) scheint es ein paar Patches zu geben, die aber auch nicht unbedingt problemfrei sind.
Ich muß mir das erstmal in Ruhe anschauen und hier testen, bevor ich da irgendwas anderen zur Verfügung stellen kann. Dafür sind Backups eine zu heikle Sache.
Und mein allerletzer Problempunkt sind die Lizenzen. Ich muß erstmal die Lizenz verstehen, unter der rsync steht. So ganz ist mir nicht klar, was man da machen muß, was man nicht machen darf etc. Dieses Lizenzengedöns ist in englisch, typisches Juristengeschwätz (was man in deutsch ja schon nur schwer versteht) und ellenlang. :(
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