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Re: Apple nach Steve Jobs
Antwort #45: Dezember 06, 2012, 14:50:09
« Letzte Änderung: Dezember 07, 2012, 10:34:00 von radneuerfinder »

Florian

  • Es lebe der König!
Re: Apple nach Steve Jobs
Antwort #46: Dezember 08, 2012, 16:03:36
Längeres Interview mit Tim Cook:

Durchaus lesenswert, wenn man sich für Apple als Firma interessiert.
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Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit, das Geheimnis der Freiheit aber ist der Mut.
Thukydides
Re: Apple nach Steve Jobs
Antwort #47: Dezember 17, 2012, 00:05:44
Seit 20 Jahren betet unser Autor die Produkte von Apple an. Jetzt macht er Schluss. Warum? Weil er sich verraten fühlt - und weil Apple böse wurde:
http://www.sueddeutsche.de/digital/iphone-mac-und-co-schluss-mit-apple-1.1551893
Re: Apple nach Steve Jobs
Antwort #48: Dezember 17, 2012, 06:33:16
Ein schöner Artikel.

Bei mir könnte es auch passieren, dass ich irgend wann losgehe und mir eine WIN-Kiste kaufe und das Apple-Zeugs am Stück entsorge.
Apple ist für mich schon länger böse, uncool und peinlich.
Re: Apple nach Steve Jobs
Antwort #49: Dezember 17, 2012, 07:29:05
Ein schöner Artikel.

Bei mir könnte es auch passieren, dass ich irgend wann losgehe und mir eine WIN-Kiste kaufe und das Apple-Zeugs am Stück entsorge.
Apple ist für mich schon länger böse, uncool und peinlich.

Nach 1984, als ich anfing Geräte von Apple privat zu kaufen und zu nutzen tat ich es in der Gewissheit, dass sie einfacher zu nutzen war als Geräte von ... mit WIN.
Daran hat sich eigentlich bis heute nicht viel geändert.
Bin allerdings heute gewiss kein typischer Apple User mehr.

Habe kein iPad
Habe kein iPhone
Nutze kein iTunes
Nutze kein iPhoto

Jochen
_______
Wenn Du es eilig hast, gehe langsam.
Re: Apple nach Steve Jobs
Antwort #50: Dezember 17, 2012, 09:00:34
Sorry, aber ich finde den Artikel billig, polemisch und absolut albern. Schon die Einleitung "Seit 20 Jahren betet unser Autor die Produkte von Apple an." ist absolut lächerlich und nicht ernst zu nehmen. Und in dem Stil geht es dann weiter.

Der Text ist nur dazu da, um zu provozieren und damit Leser/Klickraten zu produzieren.
Unterste Schublade.
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Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wen´gen nur gewesen." -- Schiller
Re: Apple nach Steve Jobs
Antwort #51: Dezember 17, 2012, 09:21:19
Der Text ist nur dazu da, um zu provozieren und damit Leser/Klickraten zu produzieren.

Nicht nur.
Der will natürlich provozieren, alles richtig.

Ich kann aber das Verhältnis, was der Autor zu Apple hat, früher und heute, verstehen.
Mir geht es ähnlich.

Für mich war Jobs nie ein Held, Visionär nur wenn es ums rücksichtslose Geld verdienen ging. Er war mir schon immer unsympathisch, genau so wie der Hype um die Marke (ich meine den Hype, den immer alle, die ihm verfallen sind abstreiten ;)).

Das erste, was ich an jedem neuen iPod ausgetauscht habe, waren die weißen Ohrhörer. Neben einer besseren Passform und einem besseren Klang, war es für mich ebenso wichtig, nicht als „Apple-Jünger“ erkannt zu werden.

Ich fremschäme mich für Apple.

Apple tritt tatsächlich sektenartig und überheblich auf.
Erst letzte Woche hat sich mein Neffe bei einem Reseller wieder anhören müssen, dass sie wegen eines defekten Netzteils nichts machen können, weil Apple nur  drei Monate Garantie gibt.
Das ist zwar falsch, aber Apple versucht ja den Leuten den gleichen Mist zu erzählen und die Jünger plappern es nach.

Das alles macht Apple für unsympathisch und ich kann den Autor in der Süddeutschen folgen.



Re: Apple nach Steve Jobs
Antwort #52: Dezember 17, 2012, 18:26:38
Ich bin etwas gespalten. Streckenweise haben sich mir auch die Nackenhaare gesträubt und ich fand ihn ähnlich arrogant und vermeintlich "moralisch überlegen", wie er es Apple und seinen Jüngern (zu Recht) vorwirft.

Aber in vielem hat er natürlich absolut Recht. Dass sich der Fokus der Firma im Laufe der Jahre von "möglichst benutzerfreundliche, hübsche Rechner herstellen (und damit natürlich auch Geld verdienen)" zu "mit möglichst viel Show möglichst viel Geld verdienen" hin entwickelt hat, lässt sich schwerlich bestreiten. Das hat nicht nur mit meinem zugegebenermassen etwas vorhandenen bias zugunsten von Underdogs und zulasten von Marktführern zu tun.

Ich kann aber das Verhältnis, was der Autor zu Apple hat, früher und heute, verstehen.
Mir geht es ähnlich.

Für mich war Jobs nie ein Held, Visionär nur wenn es ums rücksichtslose Geld verdienen ging. Er war mir schon immer unsympathisch, genau so wie der Hype um die Marke (ich meine den Hype, den immer alle, die ihm verfallen sind abstreiten ;)).

Dem schliesse ich mich jedenfalls an. Mir war Jobs auch nie sympathisch und ich habe den Hype um seine Person auch nie verstanden. Ich bin gerade unlängst wieder über jenes berühmte alte Bild von Woz und Jobs mit dem Apple 1 gestolpert, das z.B. hier zu sehen ist. Und ich habe gefunden, es hätte irgendwie schon damals sehr viel verraten. Auf der einen Seite der kauzige Geek, dem es um das coole Teil da auf dem Tisch geht (das wohl zu mindestens 95 % er zu verantworten hat) und auf der anderen Seite der eitle Egomane, dem das Teil da auf dem Tisch eigentlich egal ist. Effektiv geht es um ihn.

Was mich aber eigentlich noch fast mehr ärgert, als die Arroganz Apples, ist der Umstand, dass die Firma erst mit dieser Attitüde erfolgreich geworden ist. Und das kann man immerhin nicht Apple vorwerfen. Das muss man der Menschheit an sich vorwerfen, oder zumindest dem konsumierenden Teil davon. Zu dem ich mich natürlich auch zählen muss.
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Complete liberty of contradicting and disproving our opinion, is the very condition which justifies us in assuming its truth for purposes of action; and on no other terms can a being with human faculties have any rational assurance of being right. (John Stuart Mill - On Liberty)

Florian

  • Es lebe der König!
Re: Apple nach Steve Jobs
Antwort #53: Dezember 17, 2012, 21:20:21
Ich habe den Artikel schon im Print ignoriert, er zierte die Titelseite der Wochenendbeilage der SZ, wo seit mindestens 20 Jahren immer wieder mal viel Meinung und wenig Ahnung zusammen kommen. Nicht generell, aber doch gerne mal.

Generell ist doch klar, was hier gespielt wird. Heute hui, morgen pfui. Und Apple zieht eben, weil es eben schon Emotionen weckt, mehr als andere Marken. 

Eines will ich aber doch mal los werden, wenn der Thread schon „Nach Steve Jobs“ heißt. Apple verhält sich in Sachen Umweltschutz und Arbeiterrechte mittlerweile besser als alle anderen großen Technologieunternehmen. Cook hat sich auch mehrfach öffentlich dazu bekannt, dass hier viel verbessert werden muss und Apple das seine tut und weiter tun wird.
Das sie genau da immer massiv kritisiert werden, ist einfach verlogen. Dann kann man gar kein Handy kaufen. Und schon gar nicht von einem mit der südkoreanischen Politik „integrierten“ Mischkonzern-Moloch wie Samsung.

Man verdoppelt jetzt auch Spenden der Mitarbeiter, sofern diese sie angeben.

In der Kommunikation hat man sich auch etwas verbessert und man hat den Steve-ianer Forstall aus dem Management verbannt.
Das Jobs auch ein Egomane war, wissen wir doch seit vielen Jahren.

Das Unternehmen wird doch eher sympathischer als umgekehrt. Die Kultisten, ja die gibt es auch, tun sich mit einer gewissen Normalisierung natürlich schwer.
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Thukydides
Re: Apple nach Steve Jobs
Antwort #54: Dezember 17, 2012, 21:40:46
Apple verhält sich in Sachen Umweltschutz und Arbeiterrechte mittlerweile besser als alle anderen großen Technologieunternehmen. Cook hat sich auch mehrfach öffentlich dazu bekannt, dass hier viel verbessert werden muss und Apple das seine tut und weiter tun wird.
Das sie genau da immer massiv kritisiert werden, ist einfach verlogen. Dann kann man gar kein Handy kaufen. Und schon gar nicht von einem mit der südkoreanischen Politik „integrierten“ Mischkonzern-Moloch wie Samsung.

Warum ist es „verlogen“, wenn Apple für Dinge kritisiert wird, die andere Konzerne ebenfalls falsch machen?
Wenn ich seit Jahren Dells oder Nokias nutzen würde, dann würde mich das falsche Verhalten von Dell oder Nokia auch mehr nerven, als das von Siemens oder Apple.

Und egal ob Cook von Apple oder Müller von Samsung irgend etwas von „Verbesserungen im Umweltschutz oder bei Arbeitgeberrechten“ erzählen, ist damit nur gemeint, den Mist besser zu verkaufen und ansonsten Umsatz und Gewinn demnächst bitte schneller zu steigern als bisher. Umweltschutz und Arbeitnehmerrechte sind etwas für die Öffentlichkeitsarbeit und sollen bitte aus der Produktion gehalten werden.

Mir ist Apple auch nicht unsympathisch, weil sie Menschen evtl. effektiver ausbeuten als andere, Apple gibt ein Gesamtbild ab, was mir einfach nicht gefällt.
Und wenn mir das nur auffällt, weil mehr Neider Geschichten zu Apple verfassen, dann ist's halt so. Die Jünger im AppleStore und die Deppen die drei Tage vor einem neuen iPhone dort zelten, bleiben peinlich.

Was im Moment noch bliebt, ist die schönste Hardware, für meine Bedürfnisse wahrscheinlich sogar die beste.
Re: Apple nach Steve Jobs
Antwort #55: Dezember 17, 2012, 21:57:18
Eines will ich aber doch mal los werden, wenn der Thread schon „Nach Steve Jobs“ heißt. Apple verhält sich in Sachen Umweltschutz und Arbeiterrechte mittlerweile besser als alle anderen großen Technologieunternehmen. Cook hat sich auch mehrfach öffentlich dazu bekannt, dass hier viel verbessert werden muss und Apple das seine tut und weiter tun wird.
Das sie genau da immer massiv kritisiert werden, ist einfach verlogen. Dann kann man gar kein Handy kaufen. Und schon gar nicht von einem mit der südkoreanischen Politik „integrierten“ Mischkonzern-Moloch wie Samsung.

Abgesehen vom letzten Satz gebe ich Dir Recht, ja. Aber es hat sich eben auch keine andere Firma zu Marketingzwecken so ein moralisch aufgeladenes Image verpasst, wie das Apple getan hat. Andere Firmen haben einfach die besseren Produkte als andere. Mit Apple Produkten wurde man aber ein besserer Mensch. Und wer so operiert(e), der hat sich natürlich die moralischen Messlatten selbst konstruiert, an denen er nun gemessen wird. Da zieht die-anderen-aber-auch-Gejammere nicht mehr wirklich, sondern wirkt, vom "Ertappten" selbst geäussert, eher etwas vorschul-kindisch.

Ja, es gibt Anzeichen, dass das aktuelle Management den Kurs des Tankers zu verbessern sucht. Die Ölspur, die man nun die längste Zeit hat austreten lassen, ist aber noch längstens nicht biologisch abgebaut. Die Umweltschäden werden jetzt dann erst so langsam sichtbar...
« Letzte Änderung: Dezember 17, 2012, 22:06:21 von warlord »
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Florian

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Re: Apple nach Steve Jobs
Antwort #56: Dezember 17, 2012, 23:28:16
Apple verhält sich in Sachen Umweltschutz und Arbeiterrechte mittlerweile besser als alle anderen großen Technologieunternehmen. Cook hat sich auch mehrfach öffentlich dazu bekannt, dass hier viel verbessert werden muss und Apple das seine tut und weiter tun wird.
Das sie genau da immer massiv kritisiert werden, ist einfach verlogen. Dann kann man gar kein Handy kaufen. Und schon gar nicht von einem mit der südkoreanischen Politik „integrierten“ Mischkonzern-Moloch wie Samsung.

Warum ist es „verlogen“, wenn Apple für Dinge kritisiert wird, die andere Konzerne ebenfalls falsch machen?

Apple macht es besser als die anderen. Selbstverständlich ist Kritik weiter angebracht, aber es wird sich ja geradezu darauf gestürzt, was noch nicht gut ist - während das bei anderen Firmen weiterhin so gut wie nicht thematisiert wird. Das ist unseriös, es geht nur noch um Klickzahlen.

Zitat
Wenn ich seit Jahren Dells oder Nokias nutzen würde, dann würde mich das falsche Verhalten von Dell oder Nokia auch mehr nerven, als das von Siemens oder Apple.

Mir geht es doch nicht um die Apple-User, sondern um die Medienschaffenden.
Klar trifft sich das auch, aber ein Journalist sollte schon unbefangen an seine Texte gehen, soweit nur möglich.

Zitat
Und egal ob Cook von Apple oder Müller von Samsung irgend etwas von „Verbesserungen im Umweltschutz oder bei Arbeitgeberrechten“ erzählen, ist damit nur gemeint, den Mist besser zu verkaufen und ansonsten Umsatz und Gewinn demnächst bitte schneller zu steigern als bisher. Umweltschutz und Arbeitnehmerrechte sind etwas für die Öffentlichkeitsarbeit und sollen bitte aus der Produktion gehalten werden.

Dann vergleiche doch mal die Transparenz der verschiedenen Firmen. Apple lässt sich unabhängig überprüfen - als einziger Technologie-Konzern.
Und es ändert sich sehr wohl etwas. Man sollte alle, die hier in die richtige Richtung gehen wollen, unterstützen - bei aller Skepsis. Ich bin nicht naiv, natürlich ist Apple mit seiner Riesenmarge auch nicht gerade der Vorzeigeverein für faires Wirtschaften.   

Zitat
Mir ist Apple auch nicht unsympathisch, weil sie Menschen evtl. effektiver ausbeuten als andere, Apple gibt ein Gesamtbild ab, was mir einfach nicht gefällt.
Und wenn mir das nur auffällt, weil mehr Neider Geschichten zu Apple verfassen, dann ist's halt so. Die Jünger im AppleStore und die Deppen die drei Tage vor einem neuen iPhone dort zelten, bleiben peinlich.

Zu diesen Schlangen will ich schon lange mal was schreiben. Danke für die Erinnerung.
Erstens stehen da immer viele Ausländer, die durch Weiterverkauf in ihrem Heimatland Gewinn machen wollen.
Zweitens ist das für viele Leute scheinbar eine Art Event, um das Produkt geht es nur in zweiter Linie. Verstehen tue ich das auch nicht, aber das dies in den Medien kaum je thematisiert wird, finde ich wieder typisch. Apple und seine fanatischen Anhänger… genau. Man könnte ja die Leute mal fragen und das Phänomen beleuchten. Z.B. Wie einsam muss man sein, wenn man in einer Warteschlange Anschluss sucht? Wäre interessanter als die ewig gleichen Klischees.



Abgesehen vom letzten Satz gebe ich Dir Recht, ja. Aber es hat sich eben auch keine andere Firma zu Marketingzwecken so ein moralisch aufgeladenes Image verpasst, wie das Apple getan hat. Andere Firmen haben einfach die besseren Produkte als andere. Mit Apple Produkten wurde man aber ein besserer Mensch.

Da war Think Different, 1997, damals für die kleine, verzagte Mac-Gemeinde wohl die passende Werbung, wenn auch pathetisch bis auf die Knochen. Und seitdem?

Zitat
Und wer so operiert(e), der hat sich natürlich die moralischen Messlatten selbst konstruiert, an denen er nun gemessen wird. Da zieht die-anderen-aber-auch-Gejammere nicht mehr wirklich, sondern wirkt, vom "Ertappten" selbst geäussert, eher etwas vorschul-kindisch.

Apple selbst sagt das ja nicht, oder? Und mir steht das frei, finde ich.

Kaufe ich heute ein Handy mit hehren Gedanken über Umweltschutz, Rohstoffherkunft, Arbeitsbedingungen. Ja, da gehe ich wieder heim und nutze mein altes noch zwei Jahre. Auch Apple kann man eigentlich nicht vertreten. Aber man braucht ja ein Smartphone… oder?
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Thukydides
Re: Apple nach Steve Jobs
Antwort #57: Dezember 18, 2012, 06:44:12
Da war Think Different, 1997, damals für die kleine, verzagte Mac-Gemeinde wohl die passende Werbung, wenn auch pathetisch bis auf die Knochen. Und seitdem?

Hatte z.B. die Get-a-Mac-Reihe eine andere Message? Ja, jede Episode hat irgend einen wirklichen Vorzug thematisiert. Aber allen gemeinsam war doch die Message, mit dem Kauf eines Mac wirst Du vom trotteligen Biedermann zum sympathischen dynamischen Typen.

Und mir scheint, man wusste und weiss auch sonst gut, den mittlerweile zum Selbstläufer gewordenen und natürlich in stärkerem Masse von der "Jüngerschaft" als von Apple selbst kultivierten Mythos subtil immer wieder zu befeuern. Zugegeben, schwer sich an die einzelnen Impulse alle zu erinnern und sie wirklich fest zu pinnen. Mag sein, dass einiges davon nicht mal Absicht ist. Aber hey, brauchen wir über die Gesamtausstrahlung der Firma Apple, die sich ja wohl kaum völlig von selbst aufgebaut hat, wirklich ernsthaft diskutieren?
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Re: Apple nach Steve Jobs
Antwort #58: Dezember 18, 2012, 07:32:27
Ich gebe euch ja in vielen Punkten recht und bin da auch an vielen Stellen der gleichen Meinung. Es gibt sicherlich eine Menge an Apple zu kritisieren, es gibt einige Sachen, die in letzter Zeit in Richtungen laufen, die mir nicht gefallen, es gibt ein paar Sachen, die anscheinend in die richtige Richtung gehen. Alles keine Frage und das kann und soll man auch benennen und diskutieren.

Nur:
Das hat praktisch nichts mit dem verlinkten Beitrag in der SZ zu tun. Dort werden auf lächerliche und polemische Art und Weise völlig unreflektiert Aussagen getätigt, die aufgrund der Art und Weise, wie sie formuliert sind, in mir keinerlei Bestreben mit einer ernsthaften Beschäftigung damit aufkommen lassen. Dass bei diesem Schrotschuss an billigster Polemik auch ein paar echte Kritikpunkte gestreift werden, ist wohl eher unvermeidlich als beabsichtigt.
Schon bei der Einleitung dreht sich mir der Magen um: "Seit 20 Jahren betet unser Autor die Produkte von Apple an". Ich würde mal behaupten, dass keiner hier, auch nicht die langjährigen Mac-Nutzer, etwas derartiges ernsthaft von sich sagen würde.

Zu der Sache mit dem Campen vor Geschäften:
Ja, finde ich auch völlig lächerlich. Und auch hier wage ich zu behaupten, dass kein hier anwesender User derartiges auch nur in Erwägung ziehen würde. Und ich kenne keinen, dem ich das zutrauen würde. Übrigens gab es hier vor kurzem eine Eröffnung eines neuen Media-Marktes. Auch da standen die Leute schon früh in der Nacht in Scharen vor dem Laden, weil sie auf Geschenke hofften, die es dann doch nicht gab. Die waren dann mit Foto und enttäuschten Gesichtern und leichten Beschwerden ob der fehlenden Geschenke in der Zeitung...
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Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wen´gen nur gewesen." -- Schiller
Re: Apple nach Steve Jobs
Antwort #59: Dezember 18, 2012, 07:59:52
Nur:
Das hat praktisch nichts mit dem verlinkten Beitrag in der SZ zu tun. Dort werden auf lächerliche und polemische Art und Weise völlig unreflektiert Aussagen getätigt, die aufgrund der Art und Weise, wie sie formuliert sind, in mir keinerlei Bestreben mit einer ernsthaften Beschäftigung damit aufkommen lassen.

Und ich habe mir beim Lesen halt gedacht: Recht hat er, so denke ich inzwischen auch!

Ich habe nicht das Bedürfnis den Artikel auf wasweißich zu überprüfen, er spricht mir einfach aus der Seele.
Mehr nicht.