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Woz schimpft...
Florian:
Mit schönem Interface bei Aperture meinte ich nicht (nur) die Optik. Ich saß zwar nur kurz davor, es schien mir aber sehr intuitiv zu bedienen - das meinte ich damit.
Die iApps sind da auch okay. Sicher war ich bei iMovie beim allersten Mal etwas verwirrt, aber das legt sich schon sehr schnell. Erinnere ich mich dagegen an diverse Lowend-Videoschnitt-Software aus meinen Windows-Tagen... ich liebe natürlich auch Photoshop für seinen Funktionswirrwarr.
Woz hat schon recht, je größer das Projekt oder die Firma, desto eher wird dran gestückelt usw. anstatt mal einen Schritt von Grund auf neu zu gehen. Das liegt nun mal in der Natur der Sache... fürchte ich.
Gut, vielleicht waren die Apple-Profukte früher noch "menschlicher" - kann ich nicht beurteilen, da nicht dabei. Ich wage es aber ehrlich gesagt zu bezweifeln, zumindest in dem Ausmaß. Viele haben halt auch die Nostalgie-Brille auf, wie ich beim Amiga oder C=64.
Patrick:
--- Zitat von: Florian am Dezember 09, 2005, 19:10:13 ---Gut, vielleicht waren die Apple-Profukte früher noch "menschlicher" - kann ich nicht beurteilen, da nicht dabei. Ich wage es aber ehrlich gesagt zu bezweifeln, zumindest in dem Ausmaß. Viele haben halt auch die Nostalgie-Brille auf, wie ich beim Amiga oder C=64.
--- Ende Zitat ---
Aua, auch beim Amiga gab's GUI-technische Katastrophen, trotz Guidelines von C=. Da hat aber Stefan Stuntz (den ich in meiner Studienzeit in München kennegelernt habe und der mir mein erstes 14k4-Supramodem organisiert hat) mit seinem MUI wirklich bahnbrechendes geleistet. Optik und Bedienbarkeit haben damit wirklich gepasst.
Bezgl. woz: so eine allgemeine Kritik finde ich unschön und hat etwas von "bäh! Ich mag euch nicht weil ihr mich rausgeschmissen habt und früher war alles eh' viel besser". Verglichen mit der unsäglichen Windows-Featuritis-Kultur sind alle Apple-Programme samt und sonders wirklich intuitiv bedienbar. Ich habe kürzlich eine Software zum Erstellen von Fotobüchern unter Windows ausprobiert. Wo iPhoto richtig Spaß gemacht hat, habe ich bei dieser Software nach der 3. Seite entnervt aufgegeben. Es ist einfach Murks. Man braucht x^10 Schritte mehr, um auch nur annähernd an ein Ergebnis zu kommen, was iPhoto fast automatisch macht. Für uns sind die iApps teilweise zu simpel, weil wir schon viel komplizierter an die Problematik rangehen und somit an der wirklich intuitiven Bedienung scheitern. Der Otto-Normaluser aber findet sich mit diesen Programmen wunderbar zurecht.
MacFlieger:
--- Zitat von: warlord am Dezember 09, 2005, 18:53:44 ---Na ja, und bezüglich Bugs ist für uns Aussenstehende dieses "Vermeidbar" wohl nur schwer zu beurteilen.
--- Ende Zitat ---
Da gibt es eine Menge Bugs, die wirklich unschön sind. Ob sie vermeidbar waren, wer weiß? Aber was viel wichtiger ist: Diese Bugs einfach mal zu fixen. Das nervt mich. Wenn offensichtliche Bugs einfach ignoriert werden. Z.B.:
- In den Finder-Eigenschaften die Checkbox mit der Beschriftung "Immer Extension anzeigen". Diese Beschriftung ist falsch! Und man merkt das bei Leuten, die plötzlich fragen, warum ihr Bilder-Ordner plötzlich Pictures heißt. Die Beschriftung zu ändern, wäre doch ein Kinderspiel, aber nix passiert.
- In Keynote 2 können keine deutschen Zahlen per Zwischenablage kopiert werden bzw. Keynote-Dokumente mit deutschen Zahlen können nicht fehlerfrei geöffnet werden. In beiden Fällen werden Nachkommastellen weggeschmissen. Da haben die vergessen bei diesen beiden Funktionen die Einstellung des Systems auszulesen. Das ist ein übler Bug und sollte recht einfach zu fixen sein.
usw. usf.
warlord:
Ja, das hat schon was und liegt wohl an der nicht vorhandenen Bug-Reporting Möglichkeit für Consumer. Das Bug-Reporting System für Entwickler ist zwar vorbildlich und genial. Aber solche Fehler, wie jener in Keynote, werden natürlich von Entwicklern kaum gemeldet, da sie nicht eigene Produkte behindern. (Und dieser spezifische Bug wird ja ohnehin nur von Leuten in Deutschland und ein paar anderen Ländern, welche auch das Komma als Dezimalseparator kennen, überhaupt bemerkt.) Da wird es wohl ab und zu so sein, dass Apple von den Bugs gar nichts weiss.
MacFlieger:
Nene, das glaube ich nicht. Bei Fehlern, die nicht so häufig sind oder so offensichtlich sind, mag das stimmen. Aber in dem Fall... Da hat noch keiner ein Diagramm mit Dezimalzahlen erstellt, abgespeichert und sich gewundert, daß es sich nicht mehr fehlerfrei laden läßt? Und hat das nicht an Apple gemailt. Also Keynote 2 ist schon ne Weile draußen und ein derart krassen Fall, daß ein Programm die eigenen Daten nicht mehr lesen kann, kenne ich nur von (achtung böses Wort!) Word.
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