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iCloud - Apples neuer Onlinedienst
Florian:
Na, was ist mit Videos? Und Photos neben dem Photostream?
Nicht das *ich* viele Videos auf meinem iPhone hätte, aber es gibt ja auch andere User. Und auf einem iPad, dass ja unterwegs durchaus mal als Flimmerkiste herhalten kann und auch als Demonstrationsmaschinchen von eigenen HD-Aufnahmen…
Vor allem propagiert Apple doch das Post-PC-Zeitalter. Gleichzeitig hält so ein Gerät gut ein paar Jahre. Wohin mit dem angesammelten Kram?
Betrifft die App-Nichtmitzählung auch die damit erzeugten Daten? Falls nicht, ist es noch einfacher, den Speicher vollzukriegen. Falls doch, muss Apple aufgrund der Kamera(s) wirklich jede Menge TB in Wartestellung haben.
radneuerfinder:
--- Zitat von: Florian am Juni 14, 2011, 23:20:07 ---Betrifft die App-Nichtmitzählung auch die damit erzeugten Daten?
--- Ende Zitat ---
Kann eigentlich nicht sein. Die Apps kommen aus dem AppleAppSpeicher, die Daten sind individuell.
Werden eigentlich bei der Speicherangabe in iTunes die in den Programmen individuell gespeicherten Sachen als "Andere" angezeigt, oder dem Speicherverbrauch für Programme zugeschlagen?
MacFlieger:
--- Zitat von: Thyrfing am Juni 14, 2011, 16:53:11 ---Das einzige klare JA von Steve Jobs dazu war, dass iWeb stirbt.
--- Ende Zitat ---
Es gibt von Steve Jobs kein klares JA zu dem Tod von iWeb.
Es gibt nur eine Meldung eines Menschen, der behauptet, dass er eine Mail von SJ bekommen hat. Und auch der Inhalt ist so eindeutig nicht, da man nicht genau weiß, auf welchen Teil der Frage sich das "Jep" bezieht. Auch schon bei vorherigen E-Mails dieser Art zu anderen Themen soll es nur sehr kurze Antworten gegeben haben, die sich teilweise nur auf einzelne Frageteile bezogen.
Also noch ist alles offen.
--- Zitat von: warlord am Juni 14, 2011, 19:48:51 ---Was habt Ihr denn alles auf Euren iPhones und iPads, dass Ihr ständig jammert, 5GB würden nicht ausreichen? :o
--- Ende Zitat ---
Man muss sich mal anschauen, wie iCloud eigentlich funktionieren soll bzw. warum iTunes Match überhaupt da ist und welcher Speicherplatz wofür gezählt wird.
Effektiv ist es so, dass Apple eben nicht wirklich alle Daten zum Synchonisieren speichert.
Apple stellt für die echten persönlichen Daten (Dokumente, Mails, Kontakte, Kalender) 5GB zur Verfügung. Mehr nicht.
Warum zählen Apps, Musik und Bücher aus den Apple Stores(!) nicht dazu? Weil diese gar nicht individuell für jeden Benutzer gespeichert werden. Es wird in der iCloud nur vermerkt, dass man die entsprechende App/Musik/Buch gekauft hat. So muss das nur ein mal gespeichert sein und das ist im Store sowieso der Fall. Das erklärt dann auch, warum es nur mit gekaufter Musik aus dem iTMS funktioniert. Da natürlich viele Nutzer noch andere Musik haben, wurde iTunes Match entwickelt und der MI aus den Rippen geleiert. Auch bei Einsatz dieses Features wird dann nur Musik aus dem iTMS synchroniert, d.h. kein Speicherplatz in der iCloud dafür verbraucht.
Bei Bilder ging das nicht und daher ist die Speicherdauer und -anzahl in der iCloud für Bilder limitiert.
Auch wenn Apple es so nicht explizit mitteilt, sorgt diese Verfahrensweise dafür, dass für Apple der Vorteil entsteht, dass eben nur die wirklich privaten Sachen gespeichert werden müssen.
Nun zu der Frage, ob 5GB ausreichen:
Musik, Videos und Bücher zählen nur dann nicht, wenn sie aus dem ITMS stammen. Bei mir ist es aber eher so, dass der überwiegende Teil eben nicht aus dem iTMS ist. Und auch iTunes Match (kostenpflichtig!) nicht greifen könnte, da viele Sachen gar nicht im iTMS verfügbar sind. Mal abgesehen davon, dass ich es nicht einsehe, für meine bereits bezahlte und legale Musik erneut zu bezahlen, nur weil Apple in der Cloud nur 5GB vorsieht. Nur deshalb gibt es iTunes Match!
warlord:
--- Zitat von: MacFlieger am Juni 15, 2011, 07:38:47 ---
--- Zitat von: warlord am Juni 14, 2011, 19:48:51 ---Was habt Ihr denn alles auf Euren iPhones und iPads, dass Ihr ständig jammert, 5GB würden nicht ausreichen? :o
--- Ende Zitat ---
Musik, Videos und Bücher zählen nur dann nicht, wenn sie aus dem ITMS stammen.
--- Ende Zitat ---
Das ist mir alles klar. Aber ist es wirklich lebensnotwendig, seine komplette selbst gerippte Musiksammlung in der Cloud zu haben? Genügt es für die volle und absolut komfortable Funktionalität des Dienstes nicht, einfach Neuzugänge in der Cloud zu haben, bis sie auf allen Devices eingetroffen sind?
Ich meine ja nicht, dass es zu iCloud keine Fragezeichen und nichts auszusetzen gibt. Die Bemessung des ja immerhin kostenlos zur Verfügung gestellten Speichers empfand *ich* nun hingegen als alles andere als knauserig. Und die Kritik an diesem Punkt empfinde *ich* irgendwie als Auswuchs jener heute verbreiteten Erwartungshaltung, die *mir* ziemlich auf den Senkel geht (alles unbeschränkt kostenlos, bitte, denn es steht mir zu).
Klar, die Kritik geht teilweise nur soweit, dass man für mehr Speicher durchaus bereit wäre, etwas zu bezahlen. Für mich ist aber durchaus nachvollziehbar, dass man beim Start des Dienstes erstmal sehen will, wie man mit seinem Neubau auf diesem Neuland zurecht kommt und wie sich das einspielt. Und erst dann mit kostenpflichtigen Erweiterungsangeboten auf den Markt tritt, wenn man sich sicher ist, dass man die versprochene Leistung auch wirklich erfüllen kann. Alles andere wäre in meinen Augen fahrlässig und gäbe Anlass zu Kritik. Nicht aber das in diesem Punkt gewählte Vorgehen von Apple. Diese Kritik bleibt für mich völlig unverständlich.
fränk:
Ich finde die 5GB auch sehr üppig.
Auf meiner iDisk sind 17,04GB von 20GB frei (und ich frage mich gerade, mit was um Gottes Willen habe ich 3GB auf der iDisk belegt?)
Apple wird mit 5GB für umme testen, dann evtl. auf 10GB umme aufrüsten, um später dann, wenn die Abhängigkeit eingetreten ist, 9,95$/GB kassieren.
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