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Re: Alternativen zu OS X
Antwort #92: Januar 04, 2019, 19:19:42
Re: Alternativen zu OS X
Antwort #93: Februar 23, 2020, 00:04:41
Ich habe hier auf meinem MBP eine obsolete Bootcamp Partiton. Auf der würde ich gerne ein aktuelles Linux Mint installieren. Vom USB Stick startet Linux als sogenanntes Live-System schon.

Wie aber geht die Installation? MacOS soll natürlich auf keinen Fall demoliert werden.
Was ist mit EFI, UEFI, (virtuelles) BIOS Legacy, Grub, etc? Bisher kenne ich nur die mit 'alt' beschriftete Optionstaste als Bootmanager. Auf welche Partition kommt der Linux Bootloader?
Ich habe intern eine SSD mit einer macPartition und einer Bootcamp Partition. Außerdem noch eine HDD mit einer HFS+ Partiton. Ich weiß, dass auf der HDD noch eine veraltete Wiederherstellungspartition ist, und auf der SSD keine. Außerdem habe ich gehört, dass macOS noch einige weitere versteckte Partionein hat...
« Letzte Änderung: Februar 23, 2020, 00:07:46 von radneuerfinder »
Re: Alternativen zu OS X
Antwort #94: April 22, 2020, 01:41:51
Kurzes Update: Ich bin inzwischen auf Linux (Fedora Server) gewechselt. Inzwischen klappt alles ohne Probleme bzw. kenne ich mich jetzt so gut aus, dass ich mir bei Problemen zu helfen weiß. Ich muss aber ganz klar sagen, wer mit Windows oder sogar MacOS X seine Probleme hat, der sollte die Finger von Linux lassen. Heißt, wer seinen Computer einfach nur benutzen möchte, der sollte bei Win/ Mac oder iOS bleiben.

Florian

  • Es lebe der König!
Re: Alternativen zu OS X
Antwort #95: April 23, 2020, 17:36:10
Wobei es auch Distris gibt, die sich etwas mehr dem Privatanwender zuneigen, wie Elementary oder auch Ubuntu.
Aber ich gebe Dir recht, Linux on the desktop (oder mein Lieblingsthema Hakintosh) ist vielen Leuten ohne Extra-Support nicht zuzumuten. Der Mensch ist halt auch ein Gewohnheitstier.

Trotzdem - läuft es einmal, wie man will, hält sich der Aufwand in Grenzen. Schlimm finde ich eher, was teilweise für Programme auf die Leute losgelassen werden. Eine vernünftige GUI ist schwierig, aber eben essenziell. Mit der Kommandozeile gewinnt man 2020 auch keinen Blumentopf mehr, zurecht.

Dafür endlich open source. Das ist natürlich auch viel wert, finde ich.
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Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit, das Geheimnis der Freiheit aber ist der Mut.
Thukydides
Re: Alternativen zu OS X
Antwort #96: April 24, 2020, 23:53:58
Die Kommandozeile finde ich es­sen­zi­ell. Und ich kann gut verstehen, dass viele den Computer einfach nur benutzen moechten ohne sich um das andere Zeug kuemmern zu muessen. Nicht jeder der einen Fuehrerschein hat moechte bis ins Detail wissen wie ein Auto funktioniert.

Was mich am Meisten an Linux stoert sind die vielen Distributionen. Wenn sich alle Linux-Entwickler zusammen tun wuerden, dann wuerde man wahrscheinlich sehr schnell Microsoft und Apple ueberholen.

Aber genau, wenn erstmal alles eingerichtet ist, dann laeuft es auch.

Florian

  • Es lebe der König!
Re: Alternativen zu OS X
Antwort #97: April 25, 2020, 20:46:02
Eben, ohne Kommandozeile geht es in Linux nicht. Finde ich nicht schlimm, aber wie Du sagst: die breite Masse kann damit nichts anfangen.

Was die vielen Distributionen angeht, bin ich mir mittlerweile nicht mehr so sicher, ob weniger mehr wäre.
Immerhin ist Linux heute überall. Im Handy (Android), in den meisten Settops, Heimautomation usw., auf den Servern und Superrechnern.
Fehlt nur der Desktop, und da gibt es heute sehr viel einfachere Wege, Linux zu nutzen als früher.

Außerdem skalieren Projekte meist nicht gut ab einer gewissen Mitarbeiterzahl. Die Basis ist ja ein gemeinsames Projekt, obendrauf kann jeder machen, was er will. Habe damit meinen Frieden gemacht. Wäre es anders, hätte sich Linux jedenfalls nie so verbreitet.
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Thukydides
Re: Alternativen zu OS X
Antwort #98: April 26, 2020, 20:32:08
Kennt zufällig jemand ein empfehlenswertes Backup Programm für Linux (Mint)?
Re: Alternativen zu OS X
Antwort #99: April 26, 2020, 23:54:09
Welche Art von Backup? So was wie Time Machine?

Florian

  • Es lebe der König!
Re: Alternativen zu OS X
Antwort #100: April 27, 2020, 00:31:52
Unter Systemsteuerung/Datensicherung oder so ist Deja Dup vorinstalliert.
Von Time Machine inspiriert wurde Back in Time, das ist letztendlich eine GUI für rsync. Vergleichsweise gut dokumentiert.
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Thukydides
Re: Alternativen zu OS X
Antwort #101: April 27, 2020, 14:10:34
Mit Deja Dup bekomme ich es nicht hin, einzelne Dateien aus dem Backup zu sichten und/oder wieder herzustellen.
Back in Time habe ich einmal erfolgreich in einem Linux Mint 17 eingerichtet, in Linux Mint 19.3 Xfce bekomme ich es nicht installiert.
Re: Alternativen zu OS X
Antwort #102: Mai 30, 2020, 19:10:25
Dieser Windows Klapprechner wäre so wie ich mir einen Ersatz für mein MacBook Pro ungefähr vorstelle: Größe, Gewicht, Display, Preis, Schnittstellen, etc. Darüber hinaus, heißt es "... verfügt über eine Wartungsklappe (RAM, HDD und M.2-SSD wechselbar)":
https://www.heise.de/preisvergleich/hp-probook-440-g7-grau-8vu42es-abd-a2229086.html

Könnte ich darauf nicht einfach macOS virtuell im Vollbild laufen lassen? Merkt man da heutzutage überhaupt im Normalbetrieb noch einen Unterschied?? Wenn es auf Performance ankommt, ich stelle mir vor für Fotobearbeitung und Videoschnitt, könnte ich ja native Windows Programme einsetzen. Gehen Apple Komfortsachen wie z.b. AirDrop, oder AirPlay?

Was meint ihr? Blödsinn oder reibungslos zukunftssicher?
« Letzte Änderung: Mai 30, 2020, 19:16:23 von radneuerfinder »

Florian

  • Es lebe der König!
Re: Alternativen zu OS X
Antwort #103: Mai 31, 2020, 09:38:31
Leider musst Du für die Virtualisierung ähnliche Basteleien vornehmen wie für einen bootenden Hakintosh.

https://www.heise.de/tipps-tricks/So-installieren-Sie-macOS-in-einer-virtuellen-Maschine-4102565.html

Daher machen das die Meisten nicht.

Wenn Du schon mal Windows in der VM laufen hattest, kannst Du die Performance in etwa vergleichen. Viel RAM ist auf alle Fälle nötig.

Da man am System rumfummelt, gibt es keine Zukunftssicherheit, jedes Update kann das System zerschießen. Zudem steht drohend der ARM-Switch im Raum.

Am Rande: Man sollte sich von den vergleichsweise niedrigen Preisen nicht blenden lassen. Die kommen u.U. mit Kompromissen zustande, die man erst nach dem Kauf bemerkt, wie Akkulaufzeit, Displaysorgen, Lautstärke, usw.
Muss nicht sein, aber die Mac-Nutzer jammern auf hohem Niveau.

Das alles gesagt, kann ich mir auch nicht vorstellen, ein Macbook zu kaufen. Oder einen anderen derzeitigen Mac.
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Thukydides
Re: Alternativen zu OS X
Antwort #104: Mai 31, 2020, 18:25:38
Ich betreue nebenbei seit 5 Jahren ein 800 € Lenovo Ultrabook. Die einzige Klage, die ich dort hätte wäre das Trackpad. Läßt sich mit einer Maus aber gut umgehen.

Ich habe hier noch eine DVD mir OS X 10.6 Server rumfliegen. Soweit ich weiß gibt Apple seinen Segen zur Virtualisierung dieses Systems. Verliert man den durch Updates??

Ich habe einfach immer weniger Lust auf dieses Preisgebahren.