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Florian

  • Es lebe der König!
Re: Alternativen zu OS X
Antwort #105: Mai 31, 2020, 19:22:02
Zur Einfachheit kann ich nichts sagen.
Aber selbst wenn das offiziell und einfach gehen sollte, was willst Du mit einem System, das seit Jahren keine Updates mehr bekommt? Moderne Browser gibt es auch nicht mehr.

Hakintosh auf einem Laptop ist übrigens meist noch komplizierter, dass wird beim Virtualisieren auch nicht anders sein.
Schon Linux läuft auf den meisten Laptops nicht oder recht bescheiden.

Windows kommt mir persönlich auch nicht in die Tüte. Bleibt Linux, Hakintosh oder wieder ein Gebraucht-Mac. Wenn ich mir aber deren Preise anschaue, wird mir auch schon ganz anders. Die anderen Alternativen begeistern mich auch nicht. Aber die Tendenz geht Richtung Linux.
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Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit, das Geheimnis der Freiheit aber ist der Mut.
Thukydides
Re: Alternativen zu OS X
Antwort #106: Mai 31, 2020, 23:21:16
Es kann auch bei Laptops mit Linux klappen. Ich habe dieses Jahr einem betagtem Klapprechner eine SSD und Linux Mint verpasst. Was soll ich sagen, da lief alles out of the Box (bis auf die IBM Sondertasten, und der Touch ID Sensor war vorher schon nicht in Benutzung). Auch die Docking Station, der zusätzliche Monitor und die Bluetooth Maus sogar schon während der Installation. Schwieriger, aber lösbar war der Multifunktionsdrucker. Unbefriedigend bleibt die iPhone Anbindung.
Einige wenige Laptops gibt es mit installiertem Linux. Da sollte es also auch mit Neugeräten klappen.


was willst Du mit einem System, das seit Jahren keine Updates mehr bekommt?

Updaten auf eine aktuelles macOS. Meine Frage ist, ob dadurch die ursprünglich zugesicherte Erlaubnis auf geheimnisvolle Weise aus der Software entweicht?
« Letzte Änderung: Mai 31, 2020, 23:28:32 von radneuerfinder »

Florian

  • Es lebe der König!
Re: Alternativen zu OS X
Antwort #107: Juni 01, 2020, 01:51:34
Da würde ich lieber gleich (mit Mac oder dem PC) das aktuelle macOS virtualisieren. Läuft doch auf das Gleiche hinaus. Das jew. System muss laufen, ob geupdatet oder nicht.
Jetzt habe ich noch ein paar Anleitungen gefunden, die behaupten es wäre nicht allzu kompliziert.
Z.B. diese:
https://techsviewer.com/install-macos-10-15-catalina-on-virtualbox-on-windows-pc/

Das scheint machbar, mir dünkt aber das macOS so nicht 100% läuft. Muss man wohl am jew. Gerät ausprobieren.
Liest man sich die Kommentare durch, vergeht einem die Lust schnell wieder.



Was Linux angeht, habe ich ja nicht behauptet, dass es generell nicht auf Laptops läuft. Es kommt halt drauf an. Und macOS ist da sicher nicht weniger pingelig.
« Letzte Änderung: Juni 01, 2020, 01:54:49 von Florian »
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Thukydides
Re: Alternativen zu OS X
Antwort #108: Juni 01, 2020, 09:16:26
Meine Meinung dazu, aber ohne Anspruch auf Richtigkeit:

- Bis auf die genannte Version wird man kein OS X legal auf anderer Hardware als von Apple virtualisieren dürfen. Soweit ich weiß, gibt es aber keine Fälle, bei denen das bei Privatnutzern seitens Apple verfolgt wurde.
- Ich glaube nicht, dass ein virtualisiertes OS X besser läuft als ein Hackinstosh, eher umgekehrt. Bei einem Hackintosh kann man die Hardware genau danach aussuchen, dass diese von OS X auch unterstützt wird oder es Treiber dafür gibt. In den Virtualisierungen werden meist aber nur bestimmte Standardkomponenten zur Verfügung gestellt, für die eben nicht unbedingt mit OS X zusammenspielen.
- Gerade Notebooks haben oft spezielle Hardware verbaut, die dann eben nicht funktionieren. Das sieht man auch an Linux. Linux selber läuft meistens direkt, aber oft werden nicht 100% der Komponenten wirklich angesprochen, weil die Treiber fehlen.

Meine Vermutung: OS X wird man in einem Virtualisierer grundsätzlich zum Laufen bringen können. Aber es werden mehr Einschränkungen da sein, als bei einem Hackintosh.

Ich habe 10.7 testweise unter VirtualPC auf meinem Mac installiert. Es läuft, aber schon alleine die Bildschirmauflösung lässt sich nur über einen Hack ändern. Von der Grafikkarte werden keine 3D-Funktionen unterstützt, d.h. alles ist langsam. Ob USB-Geräte abseits von Maus und Tastatur überhaupt unterstützt werden, weiß ich gerade nicht. Es fehlen einfach die VirtualPC-Extensions für OS X, die nicht programmiert werden, weil diese Virtualisierung in den meisten Fällen nicht legal ist. Diese Extensions wären halt die Treiber, mit denen die Komponenten des Host-Systems im Gast-System zur Verfügung gestellt werden.

Installier doch einfach mal ein OS X als VM auf einem Mac. Das ist mit weniger Problemen als bei einem PC der Fall. Dann hast Du schon mal einen Eindruck und auf einem PC hat man dann eher noch mehr Probleme/Einschränkungen.
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Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wen´gen nur gewesen." -- Schiller
Re: Alternativen zu OS X
Antwort #109: Juni 03, 2020, 13:49:51
Den Zahn habt ihr mir gezogen!

Florian

  • Es lebe der König!
Re: Alternativen zu OS
Antwort #110: Juni 03, 2020, 14:50:02
In der Tat schmerzt die Marktsituation.
Ich weiß auch nicht, was ich machen soll. Changiere zwischen Hakintosh und vollständigem Apple-Abschied Richtung Linux. Betrifft dann auch iPhone und iPad und evtl. mal Watch. Letztere wollte ich mir schon selber bauen auf Arduino-Basis, hab´s dann aber doch gelassen.
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Thukydides
Re: Alternativen zu OS X
Antwort #111: Juni 03, 2020, 17:21:25
Den Zahn habt ihr mir gezogen!

Ne, ernsthaft: Installier mal OS X in einer VM auf dem Mac. So viel Arbeit ist das auch nicht und interessant allemal.

Jetzt haben sie den Aufpreis für das aufrüsten von 8 auf 16GB beim MBP glatt verdoppelt. Von unverschämt auf „Haben die Lack gesoffen?“

Aktuell bleibt für mich nur der Mac Mini mit selber RAM aufrüsten und einer externen SSD als Möglichkeit.
Hackintosh finde ich immer wieder interessant, aber jedesmal beim Lesen kriege ich Angst, sowas zu probieren.
Ich habe jetzt hier auf 2 Macs gepatchte Systeme, einmal auf HighSierra und einmal auf Catalina. Im großen und ganzen funktionieren die, aber Updates sind ein Krampf und manchmal klappt es auch nicht und ich muss basteln. Ich könnte mir vorstellen, dass es bei einem Hackintosh ähnlich ist.

Wobei es da jetzt eine andere Methode geben soll (OpenIrgendwas statt Clover) und das soll einfacher und besser sein. Wer es hier mal ausprobieren will, kann gerne berichten. Fängt ich hochinteressant.
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