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Alternativen zu OS X

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radneuerfinder:
Darling Project: Mac OS X-Apps unter Linux:
http://winfuture.de/news,73470.html

radneuerfinder:
http://www.mactechnews.de/forum/discussion/Ein-Jahr-ohne-Mac-mein-Fazit-311809.html

Florian:
Nach einem Jahr ist das ein bisschen wenig, finde ich. Unterm Strich ist das OS, wenn man eh fast nur in ein, zwei Programmen unterwegs ist, tatsächlich nicht so wichtig.
Das der Mac Pro dringend einen Nachfolger braucht und auch generell überdacht werden sollte, sehen wohl die meisten so.
Und mir persönlich stößt es sauer auf, dass man jetzt Blödsinns-Konfigurationen - wie Quad i7 mit Intel 4000 - verkauft.

Aber mir geht's halt so: Wenn ich Windows beim Booten zuschaue, stellen sich schon die Nackenhaare auf. ;)
Leider gibt es kein anderes brauchbares Desktop-OS mit einer großen Userzahl als eben OS X und Windows  mehr.
Alles andere erfordert Interesse für die Plattform als solche. Für Medienschaffende und andere Endanwender sind sie halt schon sehr kompromissbedürftig.

MacFlieger:
In dem Thread läuft das übliche Geplänkel ab und bei der realen Betrachtung werden munter Hard- und Software durcheinandergeworfen.

Wie Florian schon schrieb, kann man bezüglich der Hardware sicherlich berechtigte Kritik an Apple üben. Die Mac Pros (auch wenn die für die meisten Nutzer sowieso völlig überdimensioniert sind) sind schon länger überfällig. Und die Wartungsunfreundlichkeit der iMacs ist wirklich schlecht. In diesem Punkt wird in dem Thread durchaus zu Recht darauf hingewiesen, dass es auch bei Herstellern abseits von Apple (hat nichts mit Windows zu tun!) gute Hardware gibt, wenn man etwas mehr Geld in die Hand nimmt. Das ist keine Frage.
D.h. wenn man sich gut informiert und vernünftige Hardware kauft, kann man problemlos von Apple zu einem anderen Hersteller wechseln.

Bezüglich Software (und darum ging es zumindestens laut Threadtitel) sieht es völlig anders aus. Darüber schreibt der Threadersteller recht wenig bis eigentlich gar nichts. Er schreibt nur von den Vorteilen eines bestimmten Programmes, welches durchaus auch richtig sein kann. Aber so allgemein gültig ist das nicht. Und genau da steckt das Problem. Wer OS X und Programme, die die Fähigkeiten von OS X nutzen, kennt und ausgiebig benutzt, der kann kaum wechseln ohne erhebliche Schmerzen einkalkulieren zu müssen. Ich muss mich leider oft damit beschäftigen und habe ständig Ärger damit, warum das alles so kompliziert ist.
Nur ein paar Beispiele aus der letzten Woche: Der Kauf von Windows 8 ist extrem schwierig. Es gibt viele verschiedene Versionen, deren Unterschiede aber nur spärlich oder gar nicht dokumentiert sind. Man sucht sich den Wolf nach genauen Informationen. Bei der Installation von Windows 7 musste ich die Seriennummer eingeben. Das habe ich erst im 5. Anlauf geschafft. Die Nummer ist so klein und unleserlich gedruckt, dass ich nur mit einer Lupe feststellen konnte, dass an dem letzten O noch ein kleiner Pixel klebte, der es zu einem Q machte. Installation auf einem USB-Stick habe ich bis heute nicht hinbekommen. Auch da widersprechen sich die Angaben, ob es überhaupt möglich ist. Man bekommt lustige Fragen, die zwar mit eingängigen Bilder versehen sind, aber bei denen man nach Beantwortung doch das Gefühl hat, dass sie falsch sind. Man sucht sich den Wolf nach Einstellungen und oft sind sie extrem verschachtelt und versteckt. USB-Geräte, die einen Treiber benötigen, lassen sich manchmal nur mit angestecktem Gerät, manchmal nur mit nicht angestecktem Gerät installieren. Bei einem Gerät habe ich, dass ich den Treiber nicht installieren kann, weil es angeblich nicht da ist. Nur beim allerersten Einstöpseln wird es kurz gemeldet und dann verschwindet es, bevor man etwas installieren kann. Danach taucht es aber nie wieder auf, auch nicht im Gerätemanager. Man muss ein altes Backup einspielen, damit es wieder einmalig überhaupt mit Fehlermeldung auftaucht. Nutzt aber auch nix. Das Fenstermanagment ist eine Katastrophe. Und und und.
Softwareseitig gibt es leider überhaupt keine Alternative zu OS X.

fränk:
Aber gerade was die Software angeht, versichern mir Windows-User sehr glaubwürdig, dass sie mit all dem Ungemach gut zurecht kommen, bzw. es nicht als schlimm empfinden.
Die finden die passenden Einstellungen und Treiber, kommen gut klar und vermissen nichts.

Einige Bekannte haben ihre Hardware getauscht und werkeln nun mit iMacs. Die haben teilweise ganze Büros von z.B. Dell auf Apple umgestellt.
Zuerst mit MacOS, aber nach einem halben Jahr lassen sie nun wieder WIN laufen. Zwar immer noch auf den iMacs, aber es ist wieder WIN.


Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es wirklich mehr Probleme für Switcher von Mac auf WIN gibt, als umgekehrt.
Wir sind alle Gewohnheitstiere. ;)

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