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Der AppStore und die Verlage
MacFlieger:
--- Zitat von: warlord am Februar 17, 2011, 10:54:37 ---Aber seinem Lieferanten die Gestaltung des Widerkaufspreises zu überlassen und ihm dabei aufzuzwingen dafür zu sorgen, dass das Angebot in anderen Kanälen nicht billiger an den Endkunden gelangen kann, ist nicht übliches Verhalten und Vermögen eines Zwischenhändlers.
--- Ende Zitat ---
Ob es stimmt, weiß ich nicht genau, aber: Ich habe gehört, dass Amazon über lange Zeit (oder immer noch?) bei Büchern 70% des Preises kassiert hat, wenn jemand über deren Plattform verkaufte. Ausserdem soll es so sein, dass Amazon eine Klausel drin hat, dass ein Händler, der über Amazon verkauft, die Produkte in einem anderen Webshop nicht günstiger anbieten darf. Also praktisch das gleiche, was Apple jetzt auch macht.
Macht die Sache nicht besser, klar.
radneuerfinder:
--- Zitat von: radneuerfinder am Februar 16, 2011, 21:37:58 ---
--- Zitat von: radneuerfinder am Februar 16, 2011, 17:24:09 ---Nach dem Willen Apples soll ich mein Bahnticket also demnächst inApp kaufen?
--- Ende Zitat ---
Nein. Das gilt alles nur für InhalteAnbieter.
--- Ende Zitat ---
Und für Dienste:
http://www.maclife.de/iphone-ipod/iphone/auch-dienste-muessen-zahlen-apple-lehnt-readability-app-ab
Also Gebühr doch für alle mit einer App zusammenhängenden Angebote, denn was ist nicht Dienst oder Inhalt?
Ergänzung:
Oder doch nicht?
http://www.macrumors.com/2011/02/21/steve-jobs-email-suggests-in-app-subscriptions-dont-apply-to-software-as-a-service/
Ihr seht mich verwirrt.
radneuerfinder:
So, nach etwas gurgeln scheint das die entscheidende Formulierung zu sein:
11.2 Apps utilizing a system other than the In App Purchase API (IAP) to purchase content, functionality, or services in an app will be rejected
Also, nach meinem Verständnis von Englisch sind alle Dienstangebote ohne Einschränkung gemeint und es ist keine Kann-Bestimmung. Damit verstößt Apple vielfach gegen diese Passage des Vertrags, da viele Apps wie Skype, DB Railnavigator, etc. Dienstleistungen zum Kauf anbieten.
MacFlieger:
--- Zitat von: radneuerfinder am Februar 22, 2011, 07:17:25 ---Ihr seht mich verwirrt.
--- Ende Zitat ---
Da bist Du sicher nicht der einzige. :)
Die Bedingungen im AppStore waren ja schon öfters ein hin und her (z.B. auch mit XCode-Zwang für kurze Zeit).
Apple führt plötzlich nachträglich eine Bedingung ein, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.
Diese Bedingungen haben aber plötzlich auch Auswirkungen auf völlig andere Bereiche, die nicht gemeint waren, oder hat extreme Auswirkungen auf bestehende Apps.
Bedingungen werden nachträglich gelockert, umformuliert oder entfernt.
Der Sinn der genannten Bedingung ist durchaus zunächst einmal im Sinne des Kunden. Denn er dient dazu, eine für den Kunden einfache, simple und datensparende Methode durchzusetzen. Kündigung von Abos ist sonst immer ein tolles Thema. Die Bedingung soll sicher stellen, dass diese für den Kunden positive, von den Verkäufern aber ungeliebte Variante, auch genutzt wird und nicht einfach durch Nichtbenutzung verschwindet.
Die negativen Nebenwirkungen habe wir ja schon ausführlich diskutiert und schiessen deutlich übers Ziel hinaus. Ich denke, hier wird eine Anpassung nötig sein und auch gemacht werden (hoffentlich).
FOX:
Ein neuer Player auf dem großen Spielfeld: Die Telekom
https://www.pageplace.de/tep/
Der Dienst bietet Zeitungen, Magazine und Bücher an, die auf verschiedenen Plattform lesbar sein sollen. Auch das iPad ist mit einbezogen.
Mehr bei Heise und der TAZ
Hier die iPad-App - mit reichlich schlechten Bewertungen.
http://itunes.apple.com/de/app/pageplace/id415877578?mt=8
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