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BlueRay & Apple
radneuerfinder:
dann schaltste in EyeTV eben "normale Größe" ein, die ist Pixelgenau. Nachdem ich auf meinem Computer schon mal leicht hochskalierte Bilder gesehen habe ;), hätte ich aber überhauptgarkeinenicht Bedenken wegen FullScreen. Wichtig ist halt noch der Betrachtungsabstand.
Florian:
Dann hat man aber rundum einen Trauerrand. Und zwar keinen kleinen, denn der 27" hat 2560 x 1440, also sage und schreibe 640*360 Pixel „zu viel“. Gut, bei der Pixeldichte sind die Streifen doch nicht so breit, aber das ist für mich Verschwendung. Und 21,5" ist vom Bürostuhl aus, direkt davor, zwar groß, aber weiter weg macht keinen Sinn. Überhaupt haben wir ja neulich über die optimalen Entfernungen für HD gesprochen, da ist selbst der 27" nur was für Schreibtischgucker. Auch wichtig hierbei die Möglichkeit, ein Surroundsystem aufzustellen.
Natürlich sind die Interpolierungen heute besser als früher. Aber nichts geht über ein pixelgenaues Abbild. V.a. sehe ich nicht ein, dass ich investieren soll und dann doch nicht das optimale Bild bekomme. Selbst wenn man's nicht merkt, man weiß es doch. :)
Oder wenn schon solche Kompromisse, dann nur mit diesem Phillips 21:9-Fernseher. :)
Und noch mal den wichtigsten Punkt: Ohne Bluray - was soll ich dann damit? Erstens kommt immer noch kaum was in HD im TV, zweitens wird das Programm auch nicht besser, nur weil es bald hochauflösend ist. Und wie toll ich das deutsche Fernsehen finde, habe ich ja anderswo schon geschrieben.
Ne, also für mich wird das wohl nie was.
fränk:
Ich bin ja nun seit zwei Wochen HDTV-Seher.
Oder besser, ich sehe fern auf einem Gerät, was HD könnte. ;)
Eigentlich kann man sagen, HDTV kommt beim Zuschauer gar nicht an. ;)
Arte sendet teilweise in HD, außerdem ein paar abgelegene Spartensender, Sky kann ich nicht.
Bei dem üblichen Abstand zum Fernseher im Wohnzimmer, braucht kein Mensch HD. Bei einem Abstand +4m, sieht auf meinem 46" alles gleich gut aus. Jedenfalls so lang die Quelle vernünftig ist.
Zwischen HD (720 oder 1080 ist egal) und SD sehe ich kaum einen (vielleicht sogar keinen) Unterschied.
Wenn die Quelle schlechter wird zieht HD im Moment noch den Kürzeren. Eine schlechte Quelle ist aber schon ein Außenbeitrag in den ZDF heute Nachrichten. Das Studiobild ist klasse, die Bilder, die von mobilen Kameras kommen sind immer mehr oder weniger übel.
--- Zitat von: Florian am November 11, 2009, 21:05:13 ---Überhaupt haben wir ja neulich über die optimalen Entfernungen für HD gesprochen, da ist selbst der 27" nur was für Schreibtischgucker.
--- Ende Zitat ---
Flo, 27" HD oder BluRay <1m Entfernung..... nee, das klappt nicht.
Mit HD am Computerdisplay kann ich gar nix anfangen.
Wozu denn?
Das Display ist zu klein (auch 27") für wirklich bequeme Kinoatmosphäre im Wohnzimmer.
Mein Rechner steht auf einem Schreibtisch und ich sitze keinen Meter entfernt, hier sind 21,5" oder 24" oder 27" viel zu viel.
Ich sehe hier gerade das ARD-Morgenmagazin über DVBT SD in einem Fenster von 18,5cm x 10,5cm.
Besser könnte es HD auch nicht.
Für mich ist ein Computerdisplay einfach das falsche Stück Hardware um fern zu sehen.
Ich will da gar nix miteinander verknüpfen, ich finde das passt nicht.
Das Morgenmagazin im Fenster am iMac ist in Ordnung und ab und zu nochmal eine brennbare Aufnahme, das war's für mich.
Gestern habe ich probiert Fotos am 46" zu betrachten.
Das ist nicht sehr schön.
Ich werde demnächst noch einmal versuchen ein paar Bilder in der richtigen Auflösung des Fernsehers zu machen, in der zu großen Auflösung, mit der ich bisher fotografiert habe, ist der Fernseher überfordert.
Die Bilder kamen von einem USB-Stick und der Sony benötigt für jedes Bild ca. 2 Sekunden, bis er es von oben nach untern aufgebaut hatte.
Ich kann ich sagen wie gut oder schlecht der Fernseher im Vergleich zu anderen scaliert, ich mag das so nicht.
radneuerfinder:
"Apple keeps pressuring all patent owners of those technologies in order to obtain a one-for-all (understand unique) licensing contract covering all aspects related to Blu-ray technology":
http://www.hardmac.com/news/2009/10/14/native-blu-ray-playback-in-mac-os-x-right-owners-block-implementation
Mac (Mini) Blu-ray Drive Upgrade Kits werden schon fleißig angeboten:
http://www.golem.de/0911/71142.html
MacFlieger:
--- Zitat von: Florian am November 11, 2009, 18:31:09 ---radneuerfinders Idee könnte man aber vielleicht über einen FPGA lösen, der im Nicht-Abspielfall was anderes erledigt. Aber ich weiß nicht, wie weit die Technik da ist und natürlich steht der Aufwand in keinem rechten Verhältnis zum Nutzen.
--- Ende Zitat ---
Ähm, ich glaube Du siehst das etwas zu einfach, leider.
Ein Programm, welches unter OS X läuft, hat keinerlei Chance eine offizielle Lizenz zu bekommen. OS X ist von seiner offenen Struktur her von den Lizenzgebern aus nicht berechtigt. Der Umbau als solcher ist auch nicht trivial, sondern würde von Kernel bis zu Anwendungen erhebliche Umbauten erfordern. Viele Programme, die wir heute gerne benutzen, wären dann nicht mehr lauffähig.
Im Endeffekt heisst das, eine Lizenz für einen BluRay-Player erfordert ein komplett anders aufgebautes 10.7, welches auch zu Unmengen an bestehender Software inkompatibel wäre.
Apple hat da zwei Möglichkeiten:
- wie vorgeschlagen in das Mac-Gehäuse ein völlig separiertes zweites Abspielgerät einbauen. Und er benutzer müsste dann jeweils zwischen Benutzung des Macs und Benutzung des Abspielgerätes hin- und herschalten. Halte ich für völlig abstrus.
- Apple verbaut BluRay-Laufwerke aber ohne Abspielfunktion von Filmen. Das geht ja heute auch schon problemlos (siehe auch rarneuerfinders Link). Zum Film Abspielen müsste der Mac dann per BootCamp unter Windows gestartet werden. Diese Lösung halte ich für machbar und praktikabel, aber das wird Apple mit Sicherheit nie machen.
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