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Alternative Fernwartungssoftware
daveinitiv:
--- Zitat von: Patrick am Juli 04, 2008, 22:08:33 ---Die speziellen Funktionen von ARD kennt ein solches Tool, das auch für Windows genauso aussieht, natürlich nicht, aber ehrlich gesagt habe ich die so gut wie nie gebraucht. Ein definitiver Vorteil ist, daß man problemlos Dateien austauschen kann, das fehlt mir im ARD definitiv (lad' mal mit ARD vom entfernten Rechner 'ne Datei runter).
--- Ende Zitat ---
Das ist natürlich ein Anwendungsbereich, der mich persönlich herzlich wenig interessiert, denn wenn, dann muss ich auf den entsprechenden Rechner Dateien laden, das einzige, was mich an einem "gewarteten" Rechner in der Hinsicht interessiert, sind die LogFiles und das kann ich spätestens mit dem Terminal lösen, wie auch andere Dateien, wenn ich es denn wollte.
--- Zitat von: Patrick am Juli 04, 2008, 22:08:33 ---Den allergrößten Vorteil von Teamviewer sehe ich darin, daß ich fast jeden Rechner, der Internetzugang hat, innerhalb von wenigen Minuten fernwarten kann, ohne auch nur einen Gedanken an einen Router oder eine Firewall zu verschwenden. Das Kundenmodul kann ich direkt von der Homepage runterladen, starten Nummer und Passwort durchgeben und fertig ist die Verbindung.
--- Ende Zitat ---
Ja, da liegt wohl der "Vorteil", des Instanteingriffs, aber hier wieder für viele recht impraktikabel, da ja beim Beginnen der "Betreuung" jemand vor Ort sein muss, der den Code per Telefon durchgibt und gegebenenfalls die Software auch starten muss.
Wenn Rechner/Netzwerke professionell betreut werden, dann ist der größte Teil der Arbeitszeit dann, wenn die Rechner nicht benutzt werden bzw. kein Mitarbeiter an dem entsprechenden Client arbeitet.
Zusätzlich finde ich die Preise hammerhart. Wenn ich Teamviewer professionell einsetzen will, bin ich 998,- EUR für die Lizenz los und berappe je Zusatzkanal 598,- EUR (momentan im "Angebot" 528,- EUR).
Also gleiche ich schon nur mit der Lizenz die Kosten für ARD und einen 10 Leopard-Server-Lizenz aus. Das ist nicht günstig!
Denn diese "Einfachheit" der Verbindung richtet sich in dem Bereich (in dem man für Teamviewer richtig bezahlt) eigentlich nur an eine Zielgruppe. Nämlich die, die es nicht weiß und/oder schafft, wie man solch eine Lösung im Macbereich mit vorhandenen Mitteln (und mitunter) ARD aufsetzt.
Denn, wenn ich einen VPN-Dienst gescheit am Laufen habe, dann habe ich keinerlei Probleme mit Ports, Firewalls, Router etc.
Und den schnellen Zugriff für "Externe" kann man ganz einfach Lösen, wenn man selbst eine VPN Lösung hat, dass man dann entsprechend einen Account einrichtet, auf den sich der "Externe" einwählen kann, so dass ich auch da problemlos auf den Rechner zugreifen kann.
An der Stelle muss ich sagen, die Kosten, die entstehen, wenn ich Teamviewer professionell nutzen will, sind exorbitant hoch und in meinen Augen nicht gerechtfertigt. Natürlich machen sie es schlau und fixen denjenigen an, der an der Hürde scheitert, zB einen VPN funktionierend aufzusetzen.
--- Zitat von: Patrick am Juli 04, 2008, 22:08:33 ---ARD ist ja eigentlich weniger eine Fernwartungssoftware (oder vielleicht eher Fernsteuerungssoftware?) im klassischen Sinn wie Timbuktu oder VNC, sondern eher eine Fernverwaltungssoftware, die noch um nette Klassenraumfunktionen erweitert wurde.
--- Ende Zitat ---
Wie Apple aus auch selbst benennt. ;)
Patrick:
--- Zitat von: daveinitiv am November 03, 2008, 11:44:57 ---Wenn Rechner/Netzwerke professionell betreut werden, dann ist der größte Teil der Arbeitszeit dann, wenn die Rechner nicht benutzt werden bzw. kein Mitarbeiter an dem entsprechenden Client arbeitet.
--- Ende Zitat ---
Zum einen kann man das Kundenmodul auch so konfigurieren, daß es Remote angesteuert werden kann, somit muß der Rechner nur laufen, ein lokaler Bediener ist nicht erforderlich.
--- Zitat ---Zusätzlich finde ich die Preise hammerhart. Wenn ich Teamviewer professionell einsetzen will, bin ich 998,- EUR für die Lizenz los und berappe je Zusatzkanal 598,- EUR (momentan im "Angebot" 528,- EUR).
--- Ende Zitat ---
Den Zusatzkanal brauche ich nur, wenn ich die Lizenz mit mehreren Plätzen gleichzeitig verwenden will.
--- Zitat ---Denn diese "Einfachheit" der Verbindung richtet sich in dem Bereich (in dem man für Teamviewer richtig bezahlt) eigentlich nur an eine Zielgruppe. Nämlich die, die es nicht weiß und/oder schafft, wie man solch eine Lösung im Macbereich mit vorhandenen Mitteln (und mitunter) ARD aufsetzt.
--- Ende Zitat ---
Mir ging es auch weniger um den kommerziellen Einsatz, sondern eher um die Fälle, bei denen ich mal eben einem Bekannten irgendwo was helfen soll, weil er an seinem Rechner nicht weiterkommt. Ob PC oder Mac ist da egal.
--- Zitat ---An der Stelle muss ich sagen, die Kosten, die entstehen, wenn ich Teamviewer professionell nutzen will, sind exorbitant hoch und in meinen Augen nicht gerechtfertigt. Natürlich machen sie es schlau und fixen denjenigen an, der an der Hürde scheitert, zB einen VPN funktionierend aufzusetzen.
--- Ende Zitat ---
Das mag für die Apple-Welt vielleicht noch gelten, im PC-Bereich stößt man da doch an gewisse Grenzen, zumal Deine Variante zusätzlich eine Konfiguration vor Ort bedingt. Oder geh mal in eine größere Firma und sag den Admins, daß Du einen VPN-Zugang zum Netz haben möchtest, mit diesen und jenen Möglichkeiten. Das kann ziemlich auf Widerstand stoßen, bei einem TeamViewer/NetViewer/FastViewer-Client habe ich bisher keine Probleme bekommen.
daveinitiv:
--- Zitat von: Patrick am November 03, 2008, 18:48:06 ---Zum einen kann man das Kundenmodul auch so konfigurieren, daß es Remote angesteuert werden kann, somit muß der Rechner nur laufen, ein lokaler Bediener ist nicht erforderlich.
--- Ende Zitat ---
Also entfällt auch die Weitergabe des Zahlencodes über Telefon?
--- Zitat von: Patrick am November 03, 2008, 18:48:06 ---Den Zusatzkanal brauche ich nur, wenn ich die Lizenz mit mehreren Plätzen gleichzeitig verwenden will.
--- Ende Zitat ---
Was im administrativen Bereich ja häufig vorkommt.
--- Zitat von: Patrick am November 03, 2008, 18:48:06 ---Mir ging es auch weniger um den kommerziellen Einsatz, sondern eher um die Fälle, bei denen ich mal eben einem Bekannten irgendwo was helfen soll, weil er an seinem Rechner nicht weiterkommt. Ob PC oder Mac ist da egal.
--- Ende Zitat ---
Und da habe ich ja auch nicht widersprochen. Wer in dem Bereich die Lösung mag, ist dann doch anscheinend gut damit bedient, auch wenn man es natürlich anders abbilden könnte.
--- Zitat von: Patrick am November 03, 2008, 18:48:06 ---Das mag für die Apple-Welt vielleicht noch gelten, im PC-Bereich stößt man da doch an gewisse Grenzen, zumal Deine Variante zusätzlich eine Konfiguration vor Ort bedingt. Oder geh mal in eine größere Firma und sag den Admins, daß Du einen VPN-Zugang zum Netz haben möchtest, mit diesen und jenen Möglichkeiten. Das kann ziemlich auf Widerstand stoßen, bei einem TeamViewer/NetViewer/FastViewer-Client habe ich bisher keine Probleme bekommen.
--- Ende Zitat ---
Tja, da frage ich mich dann, was das für Admins sind. Wenn sie Probleme beim VPN sehen, aber auf der anderen Seite einfach mal Applikationen auf den entsprechenden Rechnern installieren (lassen), von denen sie dann anscheinend nicht wissen, was sie genau tun.
Und warum von Außen fernsteuern, wenn es interne Admins hat. Dies erschließt sich mir jetzt nicht so recht …
Patrick:
--- Zitat von: daveinitiv am November 03, 2008, 19:40:27 ---Also entfällt auch die Weitergabe des Zahlencodes über Telefon?
--- Ende Zitat ---
Nach dem ersten Einrichten: ja.
--- Zitat ---Was im administrativen Bereich ja häufig vorkommt.
--- Ende Zitat ---
Da musst Du aber auch die ARD-Kosten mal simultaner Benutzung nehmen, oder bedienst Du selbst mehrere Rechner gleichzeitig remote?
--- Zitat ---Tja, da frage ich mich dann, was das für Admins sind. Wenn sie Probleme beim VPN sehen, aber auf der anderen Seite einfach mal Applikationen auf den entsprechenden Rechnern installieren (lassen), von denen sie dann anscheinend nicht wissen, was sie genau tun.
--- Ende Zitat ---
Weil ein VPN viel mehr (Mißbrauchs)möglichkeiten bietet, als für eine Fernwartungssitzung erforderlich ist. Wenn ich aber u.U. diese Software sogar selbst einsetze, erlaube ich einem 3ten vielleicht eher den Zugang zu einem Rechner auf diesem Weg, wobei ich seine Zugriffsrechte auf Rechner und Netz viel einfacher einschränken kann wie es bei einem VPN der Fall wäre. Zumal der letzte Teil Deines Satzes pure Spekulation ist. Aber natürlich kann man auch auf diesem Weg Mist machen, keine Frage, aber das gilt für jedes System, das von außen zu erreichen ist, egal auf welchem Weg.
--- Zitat ---Und warum von Außen fernsteuern, wenn es interne Admins hat. Dies erschließt sich mir jetzt nicht so recht …
--- Ende Zitat ---
Relativ einfach: nimm Bedienungs- und Steuerungsrechner für spezielle Anwendungen, für die es oftmals Wartungsverträge gibt. Da lassen fast alle Admins die Finger von. Oder aber Mac-Inseln innerhalb von PC-Netzen.
Oder noch etwas viel offensichtlicheres: nimm irgendwelche Digital Signage Systeme, die online mit Daten gefüttert werden. Gilt mittlerweile für recht viele dieser Displays. Dahinter hängt im Normalfall ein mehr oder weniger großer PC, der auf irgendeine Art und Weise mit dem Internet verbunden ist. Je nach Infrastruktur des Mieters kann das System zB normal über ein normales Klein-LAN, über einen eigenen dedizierten Anschluß oder aber auch über ein größeres Netzwerk angebunden sein. Vor Ort kann und will sich keiner darum kümmern, also muß das System ferngewartet werden.
Preisfrage: welche Lösung lässt sich eher überall einsetzen, die Einrichtung von VPN-Zugängen über die lokalen Admins oder aber ein Teamviewer-Zugang (oder auch Net- oder FastViewer, spielt hier erst mal keine Rolle), zumal letzteres nicht mal unbedingt die Zustimmung der Admins voraussetzt? Wobei es fast keine Rolle spielt, ob es sich um Macs oder PCs handelt.
Die Antwort: weder noch, da der Einsatz von UltraVNC mit dem DynDNS-Client URL-Gateway, der wiederum auf einen eigenen DynDNS-Server zeigt, in Verbindung mit einer einfach einzurichtenden Portweiterleitung bei etwa 80% der in dem betroffenen Netz installierten Systemen wunderbar funktionierte. Um aber die restlichen 20% möglichst auch noch zu erreichen, werden jetzt etwa 3000 Systeme auf TeamViewer umgestellt.
(wie man merkt, kenne ich mich in dem Bereich leidlich aus, da es sich um das größte verwaltete Digital Signage-Netz außerhalb des rosa Riesen handelt, und ich damit ab und an zu tun habe)
Natürlich hat auch Dein Ansatz durchaus seine Berechtigung, stößt aber irgendwann an gewisse Grenzen, sei es, daß der Einrichtungsaufwand zu hoch wird, sei es, daß die Vielzahl unterschiedlicher Strukturen der Kundennetze zuviele unterschiedliche Einstellungen auf "meiner" Seite erfordern.
daveinitiv:
--- Zitat von: Patrick am November 04, 2008, 01:41:24 ---Da musst Du aber auch die ARD-Kosten mal simultaner Benutzung nehmen, oder bedienst Du selbst mehrere Rechner gleichzeitig remote?
--- Ende Zitat ---
Gleichzeitig im Sinne von, dass ich zwischen den einzelnen Rechnern springe und so jedes Mal die Verbindung kappen müsste, um zum nächsten zu gelangen und dann wieder die Verbindung aufzubauen … so kann ich die einzelnen Prozesse anstoßen und zwischen den einzelnen Fenstern/Rechnern hin und her wechseln.
--- Zitat von: Patrick am November 04, 2008, 01:41:24 ---Weil ein VPN viel mehr (Mißbrauchs)möglichkeiten bietet, als für eine Fernwartungssitzung erforderlich ist. Wenn ich aber u.U. diese Software sogar selbst einsetze, erlaube ich einem 3ten vielleicht eher den Zugang zu einem Rechner auf diesem Weg, wobei ich seine Zugriffsrechte auf Rechner und Netz viel einfacher einschränken kann wie es bei einem VPN der Fall wäre. Zumal der letzte Teil Deines Satzes pure Spekulation ist. Aber natürlich kann man auch auf diesem Weg Mist machen, keine Frage, aber das gilt für jedes System, das von außen zu erreichen ist, egal auf welchem Weg.
--- Ende Zitat ---
Abgesehen davon, dass ich für den Remotezugriff ja auch nur bestimmte Ports aufbohren muss und VPN außen vor lassen kann.
Der letzte Teil meines Satzes bezog sich auf die Software und nicht darauf, dass die Admins nicht wissen, was sie selbst tun.
Natürlich ist auch deine Argumentation hier schlüssig, zumal wie du hier:
--- Zitat von: Patrick am November 04, 2008, 01:41:24 ---Relativ einfach: nimm Bedienungs- und Steuerungsrechner für spezielle Anwendungen, für die es oftmals Wartungsverträge gibt. Da lassen fast alle Admins die Finger von. Oder aber Mac-Inseln innerhalb von PC-Netzen.
Oder noch etwas viel offensichtlicheres: nimm irgendwelche Digital Signage Systeme, die online mit Daten gefüttert werden. Gilt mittlerweile für recht viele dieser Displays. Dahinter hängt im Normalfall ein mehr oder weniger großer PC, der auf irgendeine Art und Weise mit dem Internet verbunden ist. Je nach Infrastruktur des Mieters kann das System zB normal über ein normales Klein-LAN, über einen eigenen dedizierten Anschluß oder aber auch über ein größeres Netzwerk angebunden sein. Vor Ort kann und will sich keiner darum kümmern, also muß das System ferngewartet werden.
Preisfrage: welche Lösung lässt sich eher überall einsetzen, die Einrichtung von VPN-Zugängen über die lokalen Admins oder aber ein Teamviewer-Zugang (oder auch Net- oder FastViewer, spielt hier erst mal keine Rolle), zumal letzteres nicht mal unbedingt die Zustimmung der Admins voraussetzt? Wobei es fast keine Rolle spielt, ob es sich um Macs oder PCs handelt.
Die Antwort: weder noch, da der Einsatz von UltraVNC mit dem DynDNS-Client URL-Gateway, der wiederum auf einen eigenen DynDNS-Server zeigt, in Verbindung mit einer einfach einzurichtenden Portweiterleitung bei etwa 80% der in dem betroffenen Netz installierten Systemen wunderbar funktionierte. Um aber die restlichen 20% möglichst auch noch zu erreichen, werden jetzt etwa 3000 Systeme auf TeamViewer umgestellt.
(wie man merkt, kenne ich mich in dem Bereich leidlich aus, da es sich um das größte verwaltete Digital Signage-Netz außerhalb des rosa Riesen handelt, und ich damit ab und an zu tun habe)
Natürlich hat auch Dein Ansatz durchaus seine Berechtigung, stößt aber irgendwann an gewisse Grenzen, sei es, daß der Einrichtungsaufwand zu hoch wird, sei es, daß die Vielzahl unterschiedlicher Strukturen der Kundennetze zuviele unterschiedliche Einstellungen auf "meiner" Seite erfordern.
--- Ende Zitat ---
schreibst, es ja dann in diesen Fällen ja ein klar umrissenes Anwendungsfeld gibt, dass den menschlichen Faktor recht weit ausschließt, weil an den entsprechenden Rechnern kein Mensch arbeitet, sondern sie eher autark ihren Dienst verrichten.
Dass es für Teamviewer einen wirklichen Anwendungsbereich gibt, habe ich nicht bestritten und wollte ich auch nie bestreiten, eher war es lediglich die Anmerkung, dass wenn ich in eine bestimmte Richtung gehe, die die Administration darstellt, dass es dann schon kostenextensiver wird, diese Lösung zu fahren und eine andere Möglichkeit dann im Vergleich gar nicht mehr so teuer ist.
Auf jeden Fall, habe ich dann meine Sicht und das von mir beschriebene zu stark in diese Richtung dann gelenkt, denn das von dir oben beschriebene Szenario passt ja dann, dass dort mit Teamviewer gearbeitet wird und wird auch genauso für ähnliche Szenarien passen.
Wie bei fast allen Anwendungen gibt es für die eine, als auch die andere Lösung halt immer das relativ optimale Nutzungsumfeld und dann in anderen Bereichen wiederum das ineffektive Nutzungsumfeld.
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