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Textdateien werden immer fehlerhafter...langer thread...aber für mich spannend

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Jochen:
Hallo

Unser helpdesk hat die Probleme bestätigt, kennt sie und weiss keine Lösung, nachdem ich folgende Mail (s.u.) geschickt hat.

Ursache der Problem sind lt unserem helpdesk u.a.

A) verschiedene Word / MS WIN Systeme über der Zeit
B) Word speichert ja bekanntlicherweise alle Änderungen trotzdem mit ab. Nachzuprüfbar in einem Editor.
C) Verschieden Nutzer an ein und dem selben Dokument.

Nun meine Fragen:

Wie sieht das mit anderen Textbearbeitungsdokumenten aus ?
Sind da gleiche Probleme zu befürchten ?

Oder wie ist das mit LaTex, ist das besser ?

Oder wie ist das mit XML oder anderen formaten ?

Wie ist das mit anderen Betriebssystemen ?

Je länger diese Dokument in Gebrauch sind, um so gösser wird ja dieser Scheisshaufen.

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Es wurde folgendes festgestellt.

Bei der Erstellung von Unterlagen, z.B. Berichten kommt es zunehmend zu Problemen bei der Formatierung und Korrektur.

Von unserem Sekretariat werden diverse Berichte erstellt.

Folgendes wurde u. a. festgestellt:

Wird der Originalbericht auf unterschiedlichen Rechner bearbeitet, sind die Formatierung, Aufzählungen, Inhaltsverzeichnisse usw. unterschiedlich bzw. fehlerhaft.

Wird der Originalbericht bearbeitet und oder korrigiert, werden die Änderungen, Ergänzungen, Korrekturen auf einem anderen Rechner nicht oder unvollständig dargestellt.

Wird der Originalbericht mit Mail einem Kollegen zugeschickt, ist beim Kollegen teilweise nicht der aktuelle Stand sichtbar, sondern teilweise Korrekturen, die schon längst gelöscht wurden, bzw. es sind alte Bearbeitungsstände sichtbar.

Obige Mängel behindern die Erstellung, Bearbeitung, Korrektur von Berichten in erheblich.

Eine sinnvolle Arbeit ist nicht möglich, wenn bei umfangreichen Berichten jedes mal alles neu durchgelesen werden muss und man oder die Kollegen sich nicht nur auf die Korrektuern beschränken können.

Ich bitte um Rückinfo ob das Problem bekannt ist.

Falls ja, wie sieht eine eventuelle Problemlösung aus.

Falls das Problem nicht bekannt ist, welche Massnahmen können Sie empfehlen um das Problem abzustellen.

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Jochen




Thyrfing:
Hallo Jochen,

all diese Dinge sind in der Windowswelt schon seit Win95 bekannt. Deshalb verstehen ja viele Leute nicht, warum Word und Win sich durchgesetzt haben. Allerdings sind es die User, die nie hinter diese "Geheimnisse" schauen können. Auf der Arbeit stellen viele Mitarbeiter Fehler fest, können diese aber nicht beheben, weil sie keine Entscheidungsgewalt haben.

Was bleibt ist Word und ein Scheisshaufen.

Tip: Verzichtet auf Kopfzeilen, Formatierungen und sonstigen Schnickschnack.

HirnStamm:
Ja, das Arbeiten mit Word macht nur bedingt Spass. Besonders Inkompatibilitäten zwischen PC und Mac-Versionen stinken z.T. zum Himmel... Bei mehreren Autoren ist der "Überarbeiten"-Modus nicht schlecht (da ist dann auch von vorne herein klar, dass alle Änderungen nachvollziehbar sind... :D ). Aber Grafiken sind nach wie vor ein Problem.

Alternativ für Geeks (nicht uneingeschränkt tauglich für nicht-Techies): LaTeX+svn oder cvs. Sehr unproblematisch, aber steile Lernkurve...

Jochen:

--- Zitat von: Thyrfing am Oktober 13, 2005, 17:02:41 ---Hallo Jochen,

all diese Dinge sind in der Windowswelt schon seit Win95 bekannt. Deshalb verstehen ja viele Leute nicht, warum Word und Win sich durchgesetzt haben. Allerdings sind es die User, die nie hinter diese "Geheimnisse" schauen können. Auf der Arbeit stellen viele Mitarbeiter Fehler fest, können diese aber nicht beheben, weil sie keine Entscheidungsgewalt haben.

Was bleibt ist Word und ein Scheisshaufen.

Tip: Verzichtet auf Kopfzeilen, Formatierungen und sonstigen Schnickschnack.

--- Ende Zitat ---

Hahahahahaha

Kopfzeilen, Formatierungen und sonstigen Schnickschnack sind ja durch das Corporate Design vorgegeben.

Das Management dass solche Sachen vorgibt, blickt ja auch nicht hinter die Kulissen, die kennen nur Power Point.

Unser Helpdesk hat mir jedenfalls zugesagt, meine Mail derart zu beantworten, indem er die Probleme schriftlich darlegt und zugibt. Da bin ich mal gespannt ob er sich dass traut ????

Ich werde das Problem mal hinsichtlich Qualitätsmanagement thematisieren. Es kann ja nicht angehen, dass man einen Wert z.B. Zugfestigkeit = 120,0 N/mm^2 dokumentiert und zwei Word Versionen steht da 12,00 N/mm^2, nur mal als Beispiel.

Aber um noch mal auf meine Ausgangsfrage zurückzukommen.

Ein Problem ist ja auch die Funktion Widerrufen in Programmen. Da muss ja alles zeitlich solange gespeichert werden, bis die Datei gesichert ist.

Wie sieht es denn mit so Programmen wie SubEthaEdit aus, die sind ja vom Ansatz her für die Nutzung von mehreren Usern ausgelegt, sagt jedenfalls die Produktbeschreibung.

LaTex ist da wohl vom Ansatz her unproblematischer.

Thyrfing:
Ich werde mich nun outen.. ;) Ich arbeite auch im QM.

Das Problem mit Word kriege ich nur so in den Griff:

1. Ich benutze nur Vorlagen, die ich selber erstellt habe.
2. Ich verzichte auf viele Formatierungen: nur eine Schriftart, keine Formatvorlagen, kein Durcheinander bei Tabellen.
3. Ich benutze ein Dokument niemals mit mehreren Benutzern, die kriegen immer eine Kopie per Mail geschickt.
4. Ich halte mich an Vorgehensweise über das Menü beim Einfügen von Grafiken und anderen Objekten.
5. Ich habe die Schnellspeicherung ausgeschaltet.
6. Meine Papiereinstellungen sind überall gleich (In der Systemsteuerung steht meistens Letter in der Drucksteuerung!)
7. Alle anderen Funktionen von Word benutze ich niemals!

Am besten arbeite ich mit dem Editor oder dem WordPad....

Damit sind die Probleme mit allen anderen Anwendungen und dem System im Allgemeinen noch lange nicht behoben. Von der SAP-Einbindung will ich gar nicht erst anfangen. Ich verbringe viel Zeit mit dem System, aber der Führung ist das egal.

Bei Problemen? IT-Abteilung, ich mache mich nicht mehr zum Kasper.

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