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CO2 Debatte aller Orten

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daveinitiv:

--- Zitat von: Thyrfing am März 21, 2007, 22:05:39 ---Aber dabei spielt dann der Faktor "Zeit" eine entscheidende Rolle.

Dummes Beispiel: Du schüttest Wasser in ein Glas, aber so langsam, dass es dabei bereits verdunstet. Du kannst kippen, das Glas wird nie voll. Jetzt machst du die Wärmequelle weg und das Wasser verdunstet nicht mehr... Klar, was ich meine?

--- Ende Zitat ---

Aber das ist doch wieder die Frage des Bezugsystems. Das Wasser verschwindet ja nicht, es ist nur in einem anderen Aggregatzustand und möglicherweise an einem anderen Punkt des Systems. Aber faktisch doch immer noch da.

Auch wenn die fossilen Ressourcen komprimiert sind, es ist keinerlei Ressource hinzugekommen. Natürlich ist es schwierig mit solchen Bezugsgrößen umzugehen. Aber wenn man von dem System Erde ausgeht, dann ist doch immer nur ein Umwandeln von Ressourcen. Natürlich, und das bestreite ich gar nicht, ist der immense Verbrauch in so kurzer Zeit final, irgendwann sind _diese_ Ressourcen weg, aber innerhalb dieses geschlossenen Systems ist es auch nur eine Umwandlung von einer Energieform in eine andere (quasi ein Wechsel der Aggregatzustände).
Natürlich führt es nicht zu einer Problemlösung hin, dessen bin ich mir bewusst, es ist nur mein Gedanke, und den versuche ich zu formulieren, dass es innerhalb unseres/dieses Bezugsystems absolut betrachtet kein mehr oder weniger geben kann.

Laber Rhabarber … vergesst es … sorry.

Florian:
Naja, kurz darauf antworten tue ich noch. ;)

Klar.
Selbst wenn die Erde einer Supernova zum Opfer fiele, würde das "Gesamtsystem" auch nichts verlieren oder dazu gewinnen.

Der Erde in ihrer Eigenschaft als Planet ist es auch egal, ob die Durchschnittstemperatur 10, 20, 30, oder 100 Grad Celsius ist. Die Menschen und die Tiere, die aufgrund der Vielzahl an Menschen keine Ausweichgebiete mehr haben, kümmern dagegen schon zwei, drei Grad mächtig.


Das ist, um den Bogen zu kriegen, auch der Blödsinn an diesen "Vor xy000 Jahren gab es einen ebensolchen Sprung"-Argumenten, die man immer wieder liest. Nicht nur das diese Behauptung nicht stimmt, wenn die Vorhersagen so eintreten sollten. Damals war auch noch sehr viel mehr Platz da, um den Klimaveränderung "aus dem Weg zu gehen". Und in der Tat gibt es Hinweise darauf, daß es trotzdem nie glimpflich abging.

Nun glaube ich zwar das für die Menschen immer noch genug Platz da sein wird, aber um den auch zu nutzen wäre die Akzeptanz gigantischer Migrationswellen nötig. Ob die letztendlich vorhanden ist, wird sich zeigen.

Thyrfing:

--- Zitat von: daveinitiv am März 21, 2007, 22:36:24 ---
--- Zitat von: Thyrfing am März 21, 2007, 22:05:39 ---Aber dabei spielt dann der Faktor "Zeit" eine entscheidende Rolle.

Dummes Beispiel: Du schüttest Wasser in ein Glas, aber so langsam, dass es dabei bereits verdunstet. Du kannst kippen, das Glas wird nie voll. Jetzt machst du die Wärmequelle weg und das Wasser verdunstet nicht mehr... Klar, was ich meine?

--- Ende Zitat ---

Aber das ist doch wieder die Frage des Bezugsystems. Das Wasser verschwindet ja nicht, es ist nur in einem anderen Aggregatzustand und möglicherweise an einem anderen Punkt des Systems. Aber faktisch doch immer noch da.


--- Ende Zitat ---

Genau! Aber in einem anderen Zustand und plötzlich in einer anderen Menge. Wo du vorher noch im Wasser stehen konntest, geht es dir plötzlich bis zum Hals.
C0^2 ist auch überall, aber wenn es in Pflanzen und Öl bleibt (als Beispiel), ist es dort unschädlich, erst der verändernde Eingriff macht es zu einem Schadstoff (sofern dies noch eindeutig nachgewiesen wird).

Thyrfing:
Was zum Thema: http://www.zeit.de/2007/13/Interview-Priddat

warlord:
Musste gerade gestern wieder mächtig den Kopf schütteln. Radiointerview mit einem Experten des hiesigen Elektrizitätsversorgers. Thema Stand-by Modus von Fernsehern. Der gute Mensch redet den Zuhöhern mächtig ins Gewissen und verdeutlicht schön: wenn alle Schweizer ihre Fernsehgeräte ganz abschalten würden, liesse sich damit eine halbes Kernkraftwerk einsparen.

Whow. Eindrücklich. Aber Moment mal. Kurzer Dreisatz: die Schweiz hat 5 Kernkraftwerke. Die decken zusammen 40% des Elektrizitätsbedarfs ab. Ein halbes wäre demnach 4% des gesamten Bedarfs. Die TVs im Stand-by sollen also 4% des Stromverbrauchs ausmachen? Hallo? Für wie dämlich wird man eigentlich von gewissen Predigern gehalten?

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