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CO2 Debatte aller Orten

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warlord:

--- Zitat von: radneuerfinder am März 17, 2007, 20:17:19 ---Diese Einfuhr, Erzeugung und Verkauf läßt sich viel einfacher kontrollieren und zusammenaddieren als die Emissionen.
--- Ende Zitat ---

Na ja, anders als mittels einer Abgabe auf dem Brennstoff lässt sich das wohl auch gar nicht praktisch umsetzen. In der Schweiz kommt sowas nach längstem Hin und Her nun auf 2009. Beschlossen ist die Abgabe allerdings erst für Heizöl: http://www.nzz.ch/2006/12/14/il/newzzEVP40AGH-12.html

Thyrfing:

--- Zitat von: warlord am März 17, 2007, 20:07:31 ---
--- Zitat von: Thyrfing am März 17, 2007, 19:51:44 ---Und zur CO^2 Debatte: Ist aber schon bekannt, dass von der Politik und Industrie noch diverse Braunkohlekraftwerke in Planung sind und eines, welches bereits im Bau ist, demnächst 14 Millionen Tonnen CO^2 pro Jahr in den Himmel pustet?

--- Ende Zitat ---

Tja, so ist das halt, wenn man aus der Kernenergie aussteigen will. Von irgendwoher muss sie ja kommen.  :)

--- Ende Zitat ---

Aber nennt man das Lösung? Ich glaube nicht. Die Fakten sind bekannt, Klimawandel, absehbares Ende für fossile Brennstoffe, aber was tut man? Warum werden nicht seit Jahren schon erneuerbare Energien forciert? Nein, ich meine nicht, man solle immer mehr Windräder in die Landschaft stellen, das kann auch nur eine begrenzte Zeit gut gehen, nein, viel wichtiger wäre es wirklich brauchbare Quellen, bzw. Umsetzungsmechanismen für vorhandene Energien zu finden. Das kann man nur mit Forschung.
Dummerweise kostet die Geld. Und das will keiner Ausgeben, man verdient halt lieber.

Aber was rede ich, es geht ja immer nur um Autos.

warlord:

--- Zitat von: Thyrfing am März 17, 2007, 22:18:52 ---Warum werden nicht seit Jahren schon erneuerbare Energien forciert? Nein, ich meine nicht, man solle immer mehr Windräder in die Landschaft stellen, das kann auch nur eine begrenzte Zeit gut gehen, nein, viel wichtiger wäre es wirklich brauchbare Quellen, bzw. Umsetzungsmechanismen für vorhandene Energien zu finden.
--- Ende Zitat ---

Tja, die sogenannt erneuerbaren Energien. Das ist halt auch so ein Schlagwort, das schneller ins Feld geführt als zu tatsächlichen Problemlösungen ausformuliert ist. Welche erneuerbaren Energien denn? Was könnte da überhaupt in Frage kommen, um Eure gemäss Wikipedia 158390 GWh liefernden 17 Kernkraftwerke zu ersetzen? Fusionsreaktoren vielleicht. Und daran wird meines Wissens durchaus mit Hochdruck geforscht. Aber sonst?

Thyrfing:

--- Zitat von: warlord am März 17, 2007, 22:39:29 ---
--- Zitat von: Thyrfing am März 17, 2007, 22:18:52 ---Warum werden nicht seit Jahren schon erneuerbare Energien forciert? Nein, ich meine nicht, man solle immer mehr Windräder in die Landschaft stellen, das kann auch nur eine begrenzte Zeit gut gehen, nein, viel wichtiger wäre es wirklich brauchbare Quellen, bzw. Umsetzungsmechanismen für vorhandene Energien zu finden.
--- Ende Zitat ---

Tja, die sogenannt erneuerbaren Energien. Das ist halt auch so ein Schlagwort, das schneller ins Feld geführt als zu tatsächlichen Problemlösungen ausformuliert ist. Welche erneuerbaren Energien denn? Was könnte da überhaupt in Frage kommen, um Eure gemäss Wikipedia 158390 GWh liefernden 17 Kernkraftwerke zu ersetzen? Fusionsreaktoren vielleicht. Und daran wird meines Wissens durchaus mit Hochdruck geforscht. Aber sonst?

--- Ende Zitat ---

Verstehe mich nicht falsch, ich führe hier nichts ins Feld, was keine Lösung sein kann, bzw. versuche eben nicht nur ein Schlagwort zu benutzen. Da ich in einem Unternehmen arbeite, welches sich mit diesen Dingen beschäftigt, ist mir auch klar, das wir zum jetzigen Stand der Technik die Kernkraftwerke nicht einfach ausschalten könnten.
Was mich viel mehr wurmt: Die Entwicklung ist dermaßen stagnierend, es kommt einem Stillstand gleich. Und warum ist die Entwicklung stagnierend? Weil man erst das Geld abschöpfen muss.
Ich behaupte, wir könnten schon viel weiter sein. Die Entwicklung ist aber folgendermaßen:

Die Industrie baut seit Jahren Geräte für erneuerbare Energien. In meinem Fall für die Windenergie, um genau zu sein. Diese werden verkauft. Es wird aber nicht weiter entwickelt, weil sich keine starke Lobby für eben diese Quellen interessiert. Das geht seit knapp 10 Jahren so. Jetzt kommt die Regierung daher, erkennt den drohenden Klimakollaps und ruft nach erneuerbaren Energien. Es soll massiv ausgebaut werden. Was passiert jetzt? Es werden hunderte von Millionen investiert, um die Maschinen noch schneller zu bauen, um dem Markt gerecht zu werden, der sich da anbahnt.

Was nicht passiert: Es wird nichts, oder nur ein schwindend geringer Teil in die Entwicklung investiert. Die Dinger sollen nicht besser werden, sie sollen nur schneller am Markt sein und Umsatz schaffen. Die Windgeneratoren stecken praktisch noch in den Kinderschuhen, weil nichts passiert ist. Ja, sie sind in der Wattzahl schon enorm gestiegen, aber da ist jetzt das Ende der Fahnenstange erreicht. Das Material stößt an die Grenzen seiner Belastungsfähigkeit. Seit Jahren müssen neue Übertragungswege her, mechanisch ist es IMHO nicht mehr machbar, zumindest nicht mit Stahl. Der müsste so hochlegiert sein, dass die Windrädchen ihre noch zu erzeugende Energie bereits bei der eigenen Herstellung verbraten würden.

Also, anderes Material, andere Arten der Energieübertragung. Aber warum von den guten alten Wegen abweichen, wenn es doch so einfach ist immer den gleichen Scheiß zu verkaufen?

daveinitiv:
Letztens habe ich im Fernsehen, AFAIR auf arte "Le-dessous-des-cartes", gesehen, dass ein Bruchteil der Sahara ausreichen würde, der mit effektiven Sonnenkollektoren ausgestattet ist, um Europa mit der benötigten Energie zu versorgen.
Ich befürchte, dass immer in zu regionalen und engen Strukturen gedacht wird, obwohl Möglichkeiten schon da sind.

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