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CO2 Debatte aller Orten

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warlord:

--- Zitat von: Florian am März 17, 2007, 13:15:35 ---Darf ich fragen, wann Du das letzte Mal zu den Pendelzeiten im öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs warst? Entspannen kann man da jedenfalls nicht, vielmehr bekommt man auf engstem Raum ein Panoptikum der sozialen Disfunktion dargeboten. :)

--- Ende Zitat ---

 ;D  Sehr schön ausgedrückt. Und so wahr.

Edit: Typo

Locusta:

--- Zitat von: mathias am März 17, 2007, 12:22:47 ---Aus welchem Grund braucht man ein Auto, das mehr als sagen wir mal 2 Liter Hubraum hat und mehr als 8 Liter Treibstoff verbraucht?
--- Ende Zitat ---
Mein Auto hat 2.2L und verbraucht 5-16L, je nachdem wie schwer es beladen ist, ob noch was auf dem Dach drauf ist, mit Hänger...

Die Frage: "Warum?" ist einfach zu beantworten: Ich bin zwar Student aber ich muss wenn, dann sehr viel oder großes Zeug transportieren. Ein VW Polo wäre für einen 2 x 1,20 m Tisch einfach ein bisschen zu klein. Das Auto ist ja fast nicht länger ;). Ich fahre zwar selbst 95% der Wege mit dem Fahrrad aber trotzdem benötige ich eigentlich ein Auto, selbst wenn es von 14 Tagen 13 nur rumsteht. Gut, das Fahrzeug wird andersweitig nicht gebraucht aber trotzdem.

Eine Beschränkung auf: "Jeder Haushalt darf nur X kg CO2 verbrauchen" halte ich für unsinnig und auch juristisch nicht durchsetzbar. Man muss wo anders anfangen. Die Co2-Zertifikate sond so wie der Grüne Punkt. Sie helfen nur einem und zwar dem, der sich das System ausgedacht hat. Davon abgesehen denke ich eh, dass es viel zui spät ist, um noch was zu verändern. Die nächste Eiszeit kommt (vor der Eiszeit kommt erstmal eine Warmphase) bestimmt. Selbst den "Zeitpunkt" wann sie kommt kann der Mensch nicht bestimmen.
Die nörlichen und südlichen Teile der Erde werden in Eis versinken, die Zonen am Äquator verwüsten und nur ein kleiner bewohnbarer Streifen wird übrig bleiben. Spätestens dann wird es wieder große Kriege geben.

Dieser Aktionismuß der Politik kommt doch nicht daher, dass sie unsere Umwelt schützen wollen - immerhin hat die Merkel noch 2 oder 3 schon genehmigte AKWs in der Schublade, die nur darauf warten gebaut und in Betrieb genommen zu werden - sondern eher von wo anders. Irgendjemand versucht sich aufzuspielen und dann vielleicht politisch bei der nächsten Wahl zu gewinnen.

Thyrfing:
Tja, ich fahre mit einem Smart for two jeden Tag 160 Kilometer zur Arbeit. Über die A40 im Ruhrgebiet. Demnächst gibt es Nachwauchs und wir brauchen was größeres an Auto.

Unser Kompromiss: Ein Auto für mehr als Zwei und der Smart für die Fahrten zur Arbeit.

Zum neuen Auto: Es gibt Gründe, auf die ich jetzt nicht näher eingehen will, aber bestimmte Ausstattungsmerkmale der Autos, die derzeit verkauft werden, die ich unbedingt benötige, zwingen mich zu mindestens 1,8 - 2,0 Liter mit mehr als 130PS.
Ich will das nicht, aber anders wird es nicht angeboten!

Soviel zur Debatte, ob ich mehr zahlen soll, weil ich ja ein großes Auto fahren will... Die Industrie gehört geprügelt.

Und zur CO^2 Debatte: Ist aber schon bekannt, dass von der Politik und Industrie noch diverse Braunkohlekraftwerke in Planung sind und eines, welches bereits im Bau ist, demnächst 14 Millionen Tonnen CO^2 pro Jahr in den Himmel pustet?

Da finde ich die Diskussion über höhere Steuern für Autofahrer als betrügerisch und unehrlich, aber so ist das halt mit der Politik in Deutschland.

warlord:

--- Zitat von: Thyrfing am März 17, 2007, 19:51:44 ---Und zur CO^2 Debatte: Ist aber schon bekannt, dass von der Politik und Industrie noch diverse Braunkohlekraftwerke in Planung sind und eines, welches bereits im Bau ist, demnächst 14 Millionen Tonnen CO^2 pro Jahr in den Himmel pustet?

--- Ende Zitat ---

Tja, so ist das halt, wenn man aus der Kernenergie aussteigen will. Von irgendwoher muss sie ja kommen.  :)

radneuerfinder:
So detaillierte Regelungen halte ich für Käse. Ich bin lieber für einfache aber weitreichende Regeln. Beispiel: eine CO2-Steuer.

Noch besser gefällt mir der Vorschlag - vor wenigen Tagen in der Sueddeutschen (kostenpflichtiger Artikel) - den Verkauf von Kohlenstoff zu begrenzen. Das allerallermeiste CO2, das in die Luft gepustet wird, wird vorher als Kohlenstoff in Form von fossilen Brennstoffen verkauft. Diese Einfuhr, Erzeugung und Verkauf läßt sich viel einfacher kontrollieren und zusammenaddieren als die Emissionen. Der Staat erklärt eine, für seine Größe und Einwohnerzahl, angemessene CO2 Menge/Jahr für zulässig. Daraus ergeben sich X Tonnen Kohlenstoff pro Jahr. Mehr Kohlenstoff darf nicht erzeugt, gefördert oder eingeführt werden. Wer, wie, was, wann, wo, in welchem Verhältnis verkauft überlässt man dem Markt ("Kohlenstoffbörse"). Und gängelt den einzelnen nicht mit irgendwelchen Vorschriften. Ich sehe schon die aufblasbaren Beifahrer im TankstellenShop  ;D

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