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Greenpeace und Apple...
Dale:
Die Frage bleibt aber warum gerade Apple ausgewählt wurde und nicht etwa der Ranking-Letzte Lenovo (IBM). Es könnte natürlich damit zusammenhängen das Apple selbst immer den „Saubermann“ spielte. Und uns allen ist bekannt das diese nach bekannt gewordenen Fehltritten, das gleiche lässt sich ja auch auf Personen übertragen siehe Friedmann oder Grass, besonders reich mit Kritik bedacht werden.
Die Begrüdnung von Iza Kruszewska, Leiter der Greenpeace-Kampagne: "Es ist enttäuschend, Apple im Ranking so schlecht abschneiden zu sehen. Sie gelten als die Weltbesten in Sachen Design und Marketing, dann sollten sie auch die Weltmeister in umweltfreundlicher Innovation sein." scheint ein zu simpler Vorwand zu sein. Währe Apple auch ausgewählt worden wenn der Bekanntheitsgrad (und das damit verbundene Medieninteresse) in den letzten Jahren nicht so sprunghaft in die Höhe geschnellt währe? (Ich weiß auch das lässt sich zerreden immerhin war der Bekanntheitsgrad z. B. in USA immer hoch ;))
Florian:
Na klar, Apple ist gerade ein lohnenswertes Ziel. iPods sind zumindest in den USA ja allgegenwärtig.
Und das Image Apples ist halt recht gut, da ist die Fallhöhe entsprechend...
warlord:
--- Zitat von: Florian am Oktober 01, 2006, 14:15:02 ---Du wirst auch in der allgemein als seriös angesehenen Wissenschaft zahlreiche ähnliche Kehrtwenden finden.
--- Ende Zitat ---
Sicher ja. Aber für mich macht es einen Unterschied, ob ein publiziertes Dogma oder ein militant durchgepauktes Dogma geändert wird.
--- Zitat ---Regeln aufstellen kann ja wohl Jeder.
--- Ende Zitat ---
Nein. Allgemein gültige Regeln aufstellen und gewaltsam durchsetzen kann in einem Rechtsstaat einzig eben dieser.
--- Zitat ---Und das wird auch ständig gemacht. Allgemeine Gültigkeit haben diese Regeln noch lange nicht.
--- Ende Zitat ---
Richtig. Aber Greenpeace masst sich an, eben solche nicht allgemein gültigen Regeln militant durchzusetzen.
--- Zitat ---Ich sehe Dein Problem nicht! Was irgendwelche Organisationen sagen kann man befolgen oder nicht.
--- Ende Zitat ---
So sollte es sein, ja. Aber genau das sieht Greenpeace ja eben nicht so. Wer mit militanten Aktionen seine Meinung durchzusetzen versucht, ist ganz offensichtlich nicht der Meinung, dass man seiner Meinung nicht zu folgen braucht.
--- Zitat ---Allgemeine Gültigkeit haben nur Gesetze, und die haben in Demokratien den Werdungsprozess durchlaufen, den Du forderst.
--- Ende Zitat ---
Absolut richtig. Das ist die Instanz um allgemein gültige Regeln aufzustellen und notfalls mit Gewalt durchzusetzen. Nicht Greenpeace.
--- Zitat ---Und von wegen Macht: Die ist doch sehr beschränkt. Und eine Kontrolle findet sehr wohl statt, schließlich sind sie nur ein Spieler unter vielen.
--- Ende Zitat ---
Das sehen nicht alle so harmlos:
http://www.weltwoche.ch/artikel/default.asp?AssetID=3216&CategoryID=60
http://www.weltwoche.ch/artikel/default.asp?AssetID=11232&CategoryID=69
Und höchst interessant wäre auch jenes Interview mit Greenpeace Mitgründer Patrick Moore: http://www.weltwoche.ch/artikel/default.asp?AssetID=13863&CategoryID=66
Aber das ist leider nur Abonnenten zugänglich.
Ein Zitat von Patrick Moore daraus: "Greenpeace und andere Umweltorganisationen sind heute deshalb zu den grössten Hindernissen für die Lösung der Umweltprobleme geworden."
--- Zitat von: Florian am Oktober 01, 2006, 14:15:02 --- Im Einzelfall kann man doch meistens sehr gut entscheiden, was wie einzuordnen ist.
--- Ende Zitat ---
Du für Deine Perspektive schon. Aber allgemein gültige Unterscheidungsmerkmale dürften sich eben kaum finden lassen. Jedenfalls ist daran, wie Du ja selbst auch schreibst, die UN bis jetzt auch gescheitert.
warlord:
--- Zitat von: Dale am Oktober 01, 2006, 15:03:51 ---Die Frage bleibt aber warum gerade Apple ausgewählt wurde und nicht etwa der Ranking-Letzte Lenovo (IBM).
--- Ende Zitat ---
Auch zum Ranking selbst lassen sich IMO wieder massive Fragezeichen anbringen. Beruht es doch einzig auf Angaben der jeweiligen Firmen. Für mich ein Beispiel mehr von grossem Mund auf wackligen Füssen.
radneuerfinder:
--- Zitat von: warlord am Oktober 01, 2006, 15:26:02 ---... genau das sieht Greenpeace ja eben nicht so. Wer mit militanten Aktionen seine Meinung durchzusetzen versucht ...
--- Ende Zitat ---
Greenpeace benutzt Mittel der Publizistik und der Demonstration, von mir aus auch Agitation, Propaganda oder Aktionismus. Aber, wo ist denn - z. B in der Apple Kampagne - militantes? So wie ich das Wort verstehe wären das mitlitärische Mittel. Ein konkretes Beispiel bitte?
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