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Textverarb. - Gliederungsfunktion

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maya:

--- Zitat von: MacFlieger am Mai 07, 2006, 09:28:28 ---... die Funktionsweise von Zentral- und Filialdokumenten ... unter Framemaker perfekt ... funktioniert.

--- Ende Zitat ---

Klappt das denn auch mit Querverweisen und Nummerierungen?

m.

MacFlieger:

--- Zitat von: maya am Mai 07, 2006, 10:06:44 ---
--- Zitat von: MacFlieger am Mai 07, 2006, 09:28:28 ---... die Funktionsweise von Zentral- und Filialdokumenten ... unter Framemaker perfekt ... funktioniert.

--- Ende Zitat ---

Klappt das denn auch mit Querverweisen und Nummerierungen?
--- Ende Zitat ---

Selbstverständlich, ist ja nicht Word. ;)
Im Ernst. FrameMaker wird gerade dort eingesetzt, wo riesige technische Dokumentationen, also mit hunderten Abbildungen, Querverweisen, Tabelle, Kapiteln, tausenden Seiten etc., gefragt sind. AFAIR z.B. bei Flugzeugen.
Das ist die Stärke von FrameMaker.
Es ist nicht so der Hit, wenn man nur wenige Seiten "gestalten" möchte. Bei FrameMaker ist es noch wichtiger, konsequent Formatvorlagen zu benutzen, ähnlich wie bei LaTeX.

Aber ob ich heute noch empfehlen würde, Dir das anzuschauen? Ich denke nein. Seit FrameMaker von Adobe gekauft wurde, wird es sehr stiefmütterlich behandelt. Für OS X gab es nie eine Version, für OS 9 endet die Entwicklung bei 5.5, für Linux gab es mal eine Beta-Version, die es aber nie zum kommerziellen Produkt brachte. Und das nicht, weil es so ein großer Aufwand wäre, denn FrameMaker gab es nicht nur für Win und Mac, sondern auch für Unixe. Es ist schlicht Desinteresse seitens Adobe. Schon damals zu OS 9 und FrameMaker 5.5-Zeiten war Adobe nicht daran interessiert, das im großen Stil zu verkaufen. Das wäre neben LaTeX das ideale Programm für wissenschaftliche Arbeiten an den Unis gewesen. Aber wie sah die Situation aus? Word wurde für praktisch lau an Studenten verkauft, für FrameMaker gab es nur die Vollversion für ca. 2000DM. Noch Fragen? :(

maya:
Ja. Hier liegt Framemaker V7 und bin jetzt echt unentschlossen.

Wenn es keine Alternative gibt, dann muß man entweder den Kopf in den Sand stecken oder den Versuch wagen. Oder?

m.

MacFlieger:

--- Zitat von: maya am Mai 07, 2006, 10:34:50 ---Wenn es keine Alternative gibt, dann muß man entweder den Kopf in den Sand stecken oder den Versuch wagen. Oder?
--- Ende Zitat ---

Naja, was heißt, keine Alternative?
LaTeX funktioniert, gibt es für alle Systeme und wird es auch noch in Zukunft geben.
OpenOffice funktioniert auch gut, gibt es für alle Systeme und wird weiterentwickelt. Die Gliederungsansicht ist noch besser als in Word, bzgl. Zentral- und Filialdokumente habe ich keine Erfahrung, aber Thyrfing hat wohl positiv berichtet. NeoOffice gibt es seit einigen Tagen auch als Alpha-Version für OpenOffice 2, aktuell nur für zahlende, aber ab Ende Mai auch für alle kostenlos.
Die anderen hier vorgeschlagenen kenne ich nicht, was nicht heißt, das die nicht auch gut funktionieren.

Ich finde, es gibt genügend Alternativen.

Und FrameMaker V7 läuft nicht unter OS X.
Ich weiß, Du würdest es unter Parallels laufen lassen. Auch wenn die Geschwindigkeit jetzt endlich zum Arbeiten reicht im Vergleich zu VirtualPC früher. Es ist weiterhin ein Fremdkörper, das Zusammenspiel mit den restlichen Programmen unter OS X ist bescheiden, es handhabt sich wie ein Win-Programm, man halst sich damit zusätzlich die korrekte Konfiguration und Pflege von Windows auf. Alleine die Schriftverwaltung, Druckerverwaltung, Export nach PDF...
Für ein Programm, für das es keine Alternativen gibt, finde ich Parallels eine gute Sache und würde es auch dafür benutzen. Aber es bliebe für mich immer nur eine Notlösung, wenn es keine andere Möglichkeit gibt.

maya:
Danke MacFlieger.

Vielleicht sollte ich mir wirklich mal die Mühe machen X11 für OpenOffice installieren. Irgendwas sperrt sich bei mir gegen die Installation. Es stand dort nirgends beschrieben, daß es unter Intel nicht laufen könnte.

NeoOffice wird es in nächster Zeit nicht für Intels geben. Leider kann man in Parallels  kein OSX mit PPC simulieren ;)

Mit Windows & Parallels hast Du wohl Recht. Jedoch funktioniert über den Shared Folder der Dateiaustausch sehr gut, was auch für Framemaker zutreffen dürfte. Es gibt auch klare Einschränkungen, wie z.B. aus Aperture kann ich Photoshop (Win) nicht direkt starten zur weiteren Bildbearbeitung und muß den Umweg über das Zwischenspeichern im Shared Folder gehen. Es gibt vielleicht noch mehr, ach ja und auch die Schriftdarstellung in Parallels unter W2K - alles schon beschrieben im anderen Thema.

m.

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