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Update-Politik von Apple

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fränk:

--- Zitat von: Patrick am März 04, 2006, 01:23:58 ---Also da kann ich Dir versichern, daß dem nicht so ist, nicht umsonst liegt Apples Hardwaremarge im Schnitt bei 25-30%. Aber es ist für Apple mit Sicherheit einfacher, mit dem iPod die Umsatzsumme x zu erreichen wie mit i- oder PowerBooks.

--- Ende Zitat ---

Das würde bedeuten, ein iBook verursacht bei der Produktion nicht mehr Kosten als drei oder vier iPods.

Ich habe große Schwierigkeiten das nachvollziehen zu können.

Wenn ich die Displayflächen gegenüberstelle, dazu die Tastatur beim iBook, die Schnittstellen, das Chasis.....

Nee, tut mir leid, ich kann das nicht glauben.
Dem iPod fehlt einfach das "Material" um ein Viertel oder Drittel des iBooks zu kosten.

Wenn wir das nun noch mit einem iMac durchspielen, kommt noch eine externe Tastatur und eine Maus dazu.

Dann bei allen Rechner noch ein Software-Paket.

Ich glaube das Apples Buchführung das anders rechnet, aber am Ende bleibt ein Preis den Apple seinen Lieferanten für die Hardware zahlen muss.
Wenn wir diesen Preis erfahren würden, fallen wir rückwärts vom Stuhl. Wetten?

Patrick:
Ich glaube, wir meinen das gleiche, aber ein iPod für EK 200€ hat max 100€ Spanne für Apple, ein iBook für 700€ etwa 150€, ein MacBook Pro für 2000€ etwa 600€ Spanne. Somit ist pro Stück der Gewinn bei iBook und PowerBook höher als beim iPod. Aber 1Mio Umsatz iPod bedeutet halt auch 500.000€ Spanne, 1Mio Umsatz MacBookPro halt nur 300.000€. Ich denke, daß es das ist, was Du meinst.

Aber Shareholder Value hin oder her, Apple war nie nur auf Gewinnmaximierung aus (zumindest nicht mit SJ), aber das "anders und besser sein" als die Wettbewerber war auch immer ein wichtiger Punkt, worin sich ja wohl auch der "Cult of Mac" mit begründet. Das wird ein SJ (oder auch sein Nachfolger) nicht ausser acht lassen, denn ohne diese Fanatiker hätte Apple wohl die Jahre 95/96 nicht überlebt. Und Apple weiß auch, daß der iPod sich irgendwann totlaufen wird, weil das Konzept MP3-Player nicht mehr funktioniert (siehe Sony's Walkman). Aber das ist wohl ein anderes Thema  ;)

Florian:
Ich glaube, die iPod-Marge (pro Stück) wird grob überschätzt.
Man denke den Flash-Speicher dazu. Der ist nicht gerade billig. Auch sind iPod im Vergleich hochwertig verarbeitet. ;D
Apple enthüllte nur, daß die iPods eine Marge über 20% hätten. Gesamtmarge war bei dem damaligen Quartal 27, 2 %, der iPod dürfte also unterdurchschnittlich abschneiden. Auch wenn das dem Bauchgefühl widersprechen mag.

Aber zurück zum Thema:
Meine obige Annahme ist dann vielleicht etwas zu optimistisch. Aber bis 2010 glaube ich auf alle Fälle an eine Unterstützung. Die Abstände zwischen den OS-Versionen werden ja auch eher länger. Wenn Leopard demselben Muster folgt wie Tiger (Preview auf WWDC Mitte 06, Veröffentlichung im April darauf), wären es ja schon zwei Jahre. Vielleicht verzögert es sich sogar, weil man endlich mal bei MS etwas abkupfern will....
Die andere Software ist natürlich eine schwierigere Sache. Ich denke, nach und nach werden viele Hersteller den PPC-Support einstellen, so wie man es jetzt ja z.B. auch beim G3 erleben kann. Deshalb kann ich mir einen "Re-Switch" von Intel auf PPC auch nicht so recht vorstellen - so sehr ich mir wünschen würde, Apple könnte sich diese Option offenhalten.

fränk:

--- Zitat von: Patrick am März 04, 2006, 12:21:06 ---Ich glaube, wir meinen das gleiche, aber ein iPod für EK 200€ hat max 100€ Spanne für Apple, ein iBook für 700€ etwa 150€, ein MacBook Pro für 2000€ etwa 600€ Spanne. Somit ist pro Stück der Gewinn bei iBook und PowerBook höher als beim iPod. Aber 1Mio Umsatz iPod bedeutet halt auch 500.000€ Spanne, 1Mio Umsatz MacBookPro halt nur 300.000€. Ich denke, daß es das ist, was Du meinst.

--- Ende Zitat ---
Jepp!


--- Zitat von: Patrick am März 04, 2006, 12:21:06 ---Aber Shareholder Value hin oder her, Apple war nie nur auf Gewinnmaximierung aus (zumindest nicht mit SJ), aber das "anders und besser sein" als die Wettbewerber war auch immer ein wichtiger Punkt, worin sich ja wohl auch der "Cult of Mac" mit begründet. Das wird ein SJ (oder auch sein Nachfolger) nicht ausser acht lassen, denn ohne diese Fanatiker hätte Apple wohl die Jahre 95/96 nicht überlebt. Und Apple weiß auch, daß der iPod sich irgendwann totlaufen wird, weil das Konzept MP3-Player nicht mehr funktioniert (siehe Sony's Walkman). Aber das ist wohl ein anderes Thema  ;)

--- Ende Zitat ---
Ich kenne Apple erst seit knapp über drei Jahren.
Und das "Kennen" ist auch nur Gehörtes und Gelesenes aus dem Netz. Also alles irgendwie "hohles Gebrabbel" von Leuten die, mehr oder weniger gut, mutmaßen.
Den guten Apple-Ruf haben die Fanatiker geprägt. Jobs vorne wech.
Die Jungs aus der Garage, die alle ihre Rechnerkäufer persönlich kennen. Die, die sich von ihren Fans gerne Dutzen lassen. (dieses grausame "Steve hat gesagt....")

Leider habe ich den Eindruck (wirklich nur einen Eindruck) das sich die Apple-Macher von ihrer Gemeinde entfernen bzw. eine andere Gemeinde aufbauen. Ich nenne sie 'mal "Schulhof".
Ich habe nun halt ein wenig Angst davor, daß Jobs oder seinem Nachfolger demnächst die Idee kommt das Geld einfacher zu verdienen. Mit Kleingeräten wie dem iPod.
Die Betreuung der Mac Käufer durch Apple ist jetzt schon mies. Den wenigen verbliebenen Apple Händlern wird der Hahn weiter abgedreht.

Das Alles hat eine Richtung die mir nicht gefällt.

Patrick:
Dann empfehle ich Dir mal, eine der Bios von Jobs zu lesen oder den Film "Pirates of Silicon Valley" anzuschauen. Jobs hat sich zwar sicherlich vom Charakter her von dem Jobs wegentwickelt, den Apple damals rausgeworfen hat, keine Frage. Ich denke aber nach wie vor, daß er nicht nur eine Rechenmaschine im Kopf hat, sondern immer noch seiner Vision folgt, nämlich das alle den besten Computer im Haus stehen haben werden, einen Mac. Der iPod ist nur Mittel zum Zweck, und diese Einstiegsdroge funktioniert wohl recht gut. Wenn man dann noch versucht, mit einem iPod HiFi Gewinne mitzunehmen, die andere nicht generieren können, dann ist das doch ok...

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