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Trojaner/Wurm für OS X

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Jochen:
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Jochen

Florian:
Wie radneuerfinder sagt. Dieses Argument gilt dann auch für 90% der Windows-Viren und diese Email-Anhänge sind ja immer noch sehr erfolgreich, auch wenn man an so viel Dummheit einfach nicht glauben kann.
Das "Neue" an diesem Programm ist allerdings - sofern es überhaupt existiert, geht das nicht alles auf einen Thread im macrumors-Forum zurück? -  daß es als erster Mac-OS-XS-chädling eine eingebaute Weiterverbreitungsmethode hat, auch wenn es dabei immer wieder auf dieselben Hürden trifft.
Für Panik sicher kein Anlass, aber es kann nicht ganz verkehrt sein, wenn die Mac-User in kleinen Dosen daran gewöhnt werden, daß man nicht alles bedenkenlos doppelklicken sollte.

Macflieger: Macht es wirklich einen Unterschied, ob man als Admin oder normaler User angemeldet wird? Man wird doch sowieso nach dem Passwort gefragt - oder geht es um die Kopie einer Datei in /Library oder was auch immer?
Habe nicht den Mumm das auszuprobieren. :)

warlord:

--- Zitat von: Florian am Februar 16, 2006, 17:58:19 ---Dieses Argument gilt dann auch für 90% der Windows-Viren
--- Ende Zitat ---
Viren sind es eben nicht.  ;) Viren gibt es heute, auch für Windows, praktisch keine mehr.


--- Zitat --- daß es als erster Mac-OS-XS-chädling eine eingebaute Weiterverbreitungsmethode hat,
--- Ende Zitat ---
Genau diese Qualität ist es, weswegen heute ein grosser Teil der Malware als Wurm bezeichnet wird.
Dabei stellt man aber eben in meinen Augen auf eine nicht vollständige Definition des Begriffs Wurm ab. Ein Wurm muss sich IMO (häufig sogar völlig unbemerkt) selbständig von Computer zu Computer bewegen und weiterverbreiten können. Eine Malware, die jeweils nur den Hops auf den nächsten Computer schafft (auch wenn sie dies mit eingebauten Mitteln tut), dort aber erst wieder vom Benutzer angeschubst werden muss, damit sie den nächsten Hops schafft, erfüllt in meinen Augen diese Definition nicht vollständig.

Florian:
Ja, gut, aber wichtig ist doch eigentlich nur, was das Programm anstellt, nicht die genaue Bezeichnung, was es ist. Die Termini sind mir daher eher wurscht, eben weil sie Jeder anders verwendet.
Für mich ist ein Wurm z.B. ein Programm, daß sich weiterverbreitet, ohne eigene Schadroutinen. Ein Virus verbreitet sich und richtet auch direkt, wenn auch oft zeitverzögert, Schaden an (nicht nur über Überlastung der Server). Und ein Trojanisches Pferd (heute sinnentfremdend als "Trojaner" bezeichnet) nistet sich in anderen Programmen oder dem System ein und mißbraucht sie/es für seine Zwecke.
So würde es zumindest sprachlich Sinn ergeben. Was dazu die IT-Experten meinen ist mir dagegen recht egal.  Den Luxus gönne ich mir. ;)

warlord:

--- Zitat von: Florian am Februar 16, 2006, 18:53:01 ---Ja, gut, aber wichtig ist doch eigentlich nur, was das Programm anstellt, nicht die genaue Bezeichnung, was es ist. Die Termini sind mir daher eher wurscht, eben weil sie Jeder anders verwendet.
--- Ende Zitat ---

Jo, stimmt schon. Wär halt einfach schön und weniger für Missverständnisse anfällig gewesen, wenn alle in etwa das selbe unter einem Begriff verstehen würden. Aber ja, dem ist definitiv nicht so und wird wohl auch nicht so bald sein...  ;)

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