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Mac Studio und Studio Display

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MacFlieger:
Auf dem gestrigen Event stellte Apple den Mac Studio und das Studio Display vor.

Mac Studio

Der neue Rechner sieht aus wie in die Höhe aufgeblasener Mac Mini und bekommt den M1 Max oder M1 Ultra Prozessor und ist damit leistungsfähiger als der noch aktuelle Intel Mac Pro.
Die Grundfläche ist die gleiche wie beim Mac mini (ca. 20x20cm), nur die Höhe ist mit 10cm deutlich größer. Zudem sind Lüftungsschlitze an Unter- und Rückseite. Für die Kühlung sorgen 2 Lüfter.

Der neue M1 Ultra Prozessor besteht effektiv aus 2 M1 Max Prozessoren, die direkt aneinander gekoppelt sind.
Somit hat der neue Mac Studio 10 bzw. 20 CPU-Kerne. Davon sind 2 bzw. 4 als energiesparende Kerne ausgelegt. Für die Grafikleistung sorgen bis zu 64 GPU-Kerne.
Schon der M1 Max soll 50% mehr Leistung als ein Mac Pro mit 16-Core-Xeon bringen. Der M1 Ultra erhöht das dann noch einmal auf bis zu 90% mehr.
Die Grafikleistung des M1 Max soll 300% höher als bei der Standard-Grafikkarte des Mac Pro sein. Beim M1 Ultra soll diese sogar 90% höher als bei der schnellsten Grafikkarte für den Mac Pro sein.
Der Mac Studio mit M1 Ultra soll 18 8K-ProRes-422-Videos gleichzeitig abspielen können.

An Schnittstellen gibt es vorne einen SD-Karten-Steckplatz und zwei USB-C-Buchsen, die nur beim M1 Ultra Thunderbolt unterstützen.
Hinten gibt es  4 Thunderbolt-Buchsen, 10-GBit-Ethernet, 2-mal USB-A, HDMI und einen Kopfhörer-Ausgang.

Der Mac Studio wird ab dem 18. März verkauft.
Die Preise:
M1 Max, 32GB RAM, 512GB SSD: 2299 Euro
M1 Ultra, 64GB RAM, 1TB SSD, 48 GPU-Kerne: 4599 Euro
Beide Varianten können natürlich noch konfiguriert werden.
Die maximale Ausstattung ist:
M1 Ultra, 128GB RAM, 8TB SSD, 64 GPU-Kerne: 9199 Euro

Studio Display

Das neue 27"-Display hat eine 5K-Auflösung mit 218 dpi, integrierte 12-Megapixel-Kamera, 3 Mikrofone und 6 Lautsprecher (4 Tieftöner und 2 Hochtöner)
In dem Display ist ein eigener A13 Bionic Chip verbaut, der bisher im iPhone 11 seinen Dienst verrichtete. Der Chip sorgt bei der verbauten Kamera für die Apple Center-Stage-Funktion und bei den Lautsprechern für Spatial Audio.
Der Anschluss an einen Computer erfolgt über Thunderbolt. Falls ein mobiles Gerät (z.B. MacBook) angeschlossen wird, kann dieses mit bis zu 96W versorgt werden.

Die Halterung entspricht der des M1-iMacs und es wird ein ähnlicher Standfuß mitgeliefert.

Das Studio Display wird ab dem 18. März verkauft und kostet 1749 Euro.

Florian:
Der M1 Ultra ist so simpel, dass mich wundert, dass da niemand sonst draufgekommen ist.

Gut, natürlich waren solch schnelle Verbindungen bisher nicht möglich. 2,5 TB/s sind schon eine gute Zahl. Das macOS die beiden Platinen nur als eine sieht, macht die Sache für Entwickler mehr als einfach. Sie müssen gar nichts machen, was aber teilweise schade ist, weil der Ultra eben viel mehr erlauben würde.

Jedenfalls bleibt sich Apple treu und maximiert einfach die Platinenfläche. Wenn der Zyklus gleich bleibt, wird der M2 nicht schneller sein in Multikern-Performance.

Der Studio ist nicht gerade eine Augenweide, aber was soll‘s?! Das ist genau das Gerät, dass ich früher immer wollte. Damals natürlich mit PCI. Aber das ist ja jetzt obsolet am Mac.
Die Lüftung hat man mehr oder weniger dem Mülleimer-Pro entliehen. Macht Sinn.

Der Preis ist für so eine Workstation geradezu ein Schnäppchen. Man kriegt sowas nämlich von niemand anderem.


Das gilt auch für das Display. Teuer, aber es steht allein am Markt. Ohne Mac sinnlos. Lustig, dass der A13 es eigentlich zu einem iMac machen könnte, Apple das aber nicht zulässt.
Gegen Aufpreis gibt es einen höhenverstellbaren Standfuß oder VESA-Anschluss Top!
Der Bildschirm soll entspiegelt sein, es gibt aber noch eine teure Nanotextur für „helle Umgebungen“.


Insgesamt echt Apple, wie ich es früher liebte. Geräte, die sonst keiner anbieten kann, zu einem Preis, der zunächst hoch erscheint. Wenn man aber mal vergleicht, relativiert sich das nicht nur. Vielmehr ist Apple insgesamt deutlich günstiger.
Es ist halt so, dass diese Studio-Geräte für Hobbyanwender oder auch viele berufliche Nutzer einfach überdimensioniert sind. Das hat Apple mit den Beispielen und Namen eigentlich auch sehr deutlich gemacht.


Edit:
Ach ja, wer Angst hat, dass der Studio der neue Pro ist, wurde beruhigt. Die Transition sei komplett bis auf den Pro, wurde gesagt. Der kommt also noch. Und das Gerücht, es käme noch mal ein Intel-Pro dürften sich seit gestern erledigt haben.

Florian:
Jetzt wird überlegt, wenn nur noch der Mac Pro aussteht - was bedeutet das dann für einen Nachfolger des 27“-iMacs, der jetzt aus dem Programm genommen wurde?

Es kann natürlich sein, dass Apple einen 30“ plant und nur in Geräte-Gattungen sprach. Ein M1-iMac ist ja schon da, der 24“. Oder iMac 27“ und Pro sind Geschichte, der iMac wieder als Consumer-Produkt vs. Studio/Pro mit externen Displays.
Der M1, wie ich ihn habe, ist mittlerweile ja nur noch Einstiegsprozessor und doch recht weit weg von der Spitze, vor allem grafisch. Ging schnell, aber das hatte ich erwartet. Aber dadurch wird er auch nicht langsamer und ehrlich gesagt habe ich null Bedarf an mehr Leistung. Wüsste echt nicht, für was.

Trotzdem schön, den Fortschritt zu sehen. Wenn nächstes Jahr der M2-Mini mit 16 GB RAM und 512 Gb SSD Standard kommen würde, würde ich aber vielleicht schon wechseln, zumal der Mini sicher noch ordentlich Restwert hätte. Wir werden sehen. Den Studio hätte ich mir vielleicht vor zehn Jahren gegönnt, mittlerweile ist für mich Verschwendung. Das Display reizt mich schon, ist aber halt sehr teuer. Auf Cam und Lautsprecher und so auch auf den A13 würde ich gerne verzichten, um dafür weniger bezahlen zu müssen.

Laut vieler Internetmeinungen ist die Nano-Textur nicht zu empfehlen, weil sie Zuviel Farbsättigung schluckt und auch sehr empfindlich für Kratzer ist. Man kennt sie ja schon vom Luxus-HDR-Display.

fränk:
Ich hatte auf einen mindestens 27" iMac gehofft... den gab's leider nicht.

Jetzt wird's wohl ein Mac mini + Display.
Ob es ein Studio Display wird oder eher ein vernünftiges, muss ich klären. Ich tendiere zum unvernünftigen.

FOX:
Scheint nicht so schlecht zu sein, das kleine Teil...

https://www.pro-tools-expert.com/production-expert-1/mac-studio-benchmarks-compared-to-mac-pro-71?fbclid=IwAR2jSWW38W22H7PdeLjvbPXgy39Z-OJ1xAgIF6xd6VtV8iren9VjHrHr41M

The new Mac Studio was benchmarked against the Mac Pro‌ with 28-core Intel Xeon W chip.

The Mac Studio equipped with the new 20-core ‌M1‌ Ultra SoC was benchmarked and earned a single-core score of 1793. It earned a multi-core score of 24055.

The Mac Pro has a single-core score of 1152 and a multi-core score of 19951.

This makes the Mac Studio M1 Ultra machine 20% faster than the Mac Pro on multi-core performance. On single core performances the M1 Ultra is 56% faster than the 28-core Mac Pro.

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