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Hackintosh
MacFlieger:
Nochmal ein anderer Gedankengang...
Bei dem gebauten Hackintosh haben wir eine Grafikkarte eingebaut, weil unter Windows auch gezockt werden sollte.
Deshalb hatten wir auch einen Prozessor ohne integrierte Grafikkarte gekauft, da der günstiger war und die integrierte Grafik nicht benötigt wurde.
Aber prinzipiell bräuchte man doch gar keine Grafikkarte kaufen und dafür einen Prozessor mit integrierter Intel-Grafk nehmen. Bei vielen Macs ist doch auch nur die integrierte Intel-Grafik drin. Dann wäre der Hackintosh trotzdem lauffähig und wenn die Preise bei den Grafikkarten irgendwann wieder sinken, könnte man die immer noch nachrüsten.
Gar nicht falsch, oder?
Florian:
Klar, kann man machen.
Die deutlich schnellere Lösung ist aber dass die alte Grafikkarte in den neuen Hakintosh zu stecken. Die 570 ist immer noch deutlich schneller als alles, was Intel integriert.
https://gpu.userbenchmark.com/Compare/Intel-Iris-Xe-vs-AMD-RX-570/m1268515vs3924
Sollte der also nicht mehr gebraucht werden, würde ich die weiter nutzen.
MacFlieger:
Der alte Hackintosh mit der RX570 gehört meinem jüngsten Sohn. Da darf ich nix ausbauen. :)
Ich denke über einen Hackintosh für mich nach, da ist eine dezidierte Grafikkarte eigentlich gar nicht nötig. Bisher hatte ich bei allen Intel-Macs immer nur die integrierte Chipsatzgrafik und keine Probleme. Ich will auch nicht zocken. Auf die Idee, die Grafikkarte wegzulassen, bin ich erst nicht gekommen, weil ich den bereits gebauten Hackintosh und einen ähnlichen (zum parallelen Zocken) von meinem ältesten Sohn gewünschten Hackintosh immer vor Augen hatte.
Aber stimmt, die Grafikkarte brauche ich gar nicht und damit wäre ich nochmal günstiger unterwegs (die Grafikkarte war die teuerste Komponente). Da ist der Preisabstand zu einem M1-Mac nochmal größer.
Mal nur für die Größenordnungen: Der gebaute Hackintosh hat ca. 580€ gekostet. Ohne die Grafikkarte wären das 430€ gewesen. Und da waren alles nur Markenkomponenten (bequiet, Kingston, Crucial, Gigabyte etc.) drin.
Florian:
Klar kommt ein Hakintosh billiger, auch wenn ich den Mini schon für 699,- gesehen habe, ist der Abstand ausreichend gegeben und v.a., wenn man mehr Speicher braucht.
Für einen Mac ist der Mini günstig. Darüber hinaus nicht.
Da eine halbwegs performante Graka heutzutage (auch schon vor den Marktverwerfungen) der größte Kostenfaktor ist, lohnt sich die interne Grafik monetär immer sehr. Aber eben nur in dieser Hinsicht.
Die von meinem Mini reicht gerade so, auch wenn sie deutlich besser ist, als alles was Intel baut.
Neueste 3D-Spiele kann man natürlich vergessen. Aber die kommen für den Mac ja eh selten. Und z.B. Cyberpunk stellte ja auch die meisten PCs vor unlösbare Probleme. Fast noch mehr der Flight Simulator von MS.
Da will ich auch nicht mehr mitmachen. Und vielleicht ist Game Streaming eh die Lösung.
So toll ich also die Fähigkeiten der neuen Grafikkarten finde, ich bin da auch raus. Holzklasse reicht auch für viele tolle Spiele.
MacFlieger:
--- Zitat von: Florian am März 03, 2021, 10:43:40 ---Klar kommt ein Hakintosh billiger, auch wenn ich den Mini schon für 699,- gesehen habe, ist der Abstand ausreichend gegeben und v.a., wenn man mehr Speicher braucht.
--- Ende Zitat ---
Ein M1-Mac mini als Vergleich ist für meine Wünsche doch erheblich teurer. Mein Minimalwunsch sind 16GB RAM, 1TB SSD und HDD-Datengrab. Darunter kaufe ich auf keinen Fall, ich will mich ja nicht gegenüber meinem 2011er-iMac verschlechtern. Das ist bei dem Mac Mini schon Maximalausstattung + externe HDD. Oder ein 16GB-Mac Mini mit ext. 1 TB-NVME-SSD + externe HDD. In beiden Fällen muss dann noch ein Hub dazu. Das ist preislich weit (nicht nur ausreichend) von dem Hackintosh entfernt, wobei es bei dem Hackintosh gerade mal die unterste Ausbaustufe wäre. Mehr RAM, mehr SSD/HDD alles ohne Probleme und mit geringen Aufpreis sofort und auch später erweiterbar. USB-Anschlüsse jede Menge, virtuelles x86-Windows kein Problem, einziger Nachteil: Zukunftssicher nur die nächsten 5-10 Jahre und performancetechnisch den M1-Macs unterlegen.
Du merkst, ich rede mir den gerade schön. :)
--- Zitat ---Für einen Mac ist der Mini günstig. Darüber hinaus nicht.
--- Ende Zitat ---
Ich war in der Vergangenheit immer bereit für einen Mac mehr als für etwas Gebasteltes hinzulegen. Aber die haben ihre Angebotspalette mittlerweile so verändert, das sie mir selbst gegen einen erheblichen Aufpreis nur noch halbbare Lösungen mit notwendigem Gebastel anbieten.
Aufrüstungen von RAM und SSD/HDD, die mir wichtigen Komponenten, gar nicht mehr möglich und selbst bei irrwitzigen Preisaufschlägen gerade mal das absolute Minimum möglich. Sorry aber 16GB RAM und 1TB SSD als Maximum(!) halte ich heutzutage für einen Witz. Und was machen die Leute in ihrer Not? Sie basteln schon direkt beim Kauf externe SSD/HDD an die wenigen freien Anschlüsse dran.
8GB RAM kosten bei Apple 230€.
1,75TB SSD kosten bei Apple 920€.
Und das muss/soll man zahlen, weil die Komponenten nicht tausch-/reparier-/aufrüstbar sind.
Du merkst, ich habe echt einen Hals. Apple-Komponenten waren immer schon teurer, aber irgendwann in den letzten Jahren haben sie das immer weiter auf die Spitze getrieben und bieten preislich und technisch an meinen Bedürfnissen vorbei an. Das ist noch nicht einmal doppelt so teuer, sondern um ein vielfaches teurer.
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