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DSGVO

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fränk:

--- Zitat von: MacFlieger am Januar 22, 2019, 10:23:15 ---Na da wüßte ich aber gerne, warum das so sein soll. Dazu fällt mir gar nichts ein.
Steuergründe, Produktsicherheitsgründe etc. könnte ich mir vorstellen, aber Datenschutzgründe?

--- Ende Zitat ---

Ganz einfach.

Der Laden betreibt auch einen Online-Shop (sehr nervend, weil sehr langsam, unübersichtlich und man muss einen Tag warten, bis der Admin den Account frei schaltet) und dort gibt es dann auch ein Feld, wo die Umsatzsteuer-ID eingetragen werden muss.
Will man die Umsatzsteuer-ID also nicht mitteilen, kann man auch nicht online bestellen. Ich gehe davon aus, dass sich schon mehrere Kunden über diese alberne Angabe aufgeregt haben und der Laden deswegen schon im Vorfeld darauf hinweist, anstatt das Feld zu entfernen.

Die Umsatzsteuer-ID wird ja von vielen Shops abgefragt, ich habe noch immer nicht begriffen, wozu.

MacFlieger:

--- Zitat von: fränk am Januar 22, 2019, 10:31:06 ---Die Umsatzsteuer-ID wird ja von vielen Shops abgefragt, ich habe noch immer nicht begriffen, wozu.

--- Ende Zitat ---

Üblicherweise wird das gemacht, damit eine Rechnung ohne MwSt geschrieben werden kann (Steuergrund). Oder weil man sicher stellen muss, dass nur ein gewerblicher Kunde bestellt (Produktsicherheit).
Aber was das mit Datenschutz zu tun hat, ist mir schleierhaft. Vermutlich sagen die das nur, weil das sofort jeder glaubt und nicht auf den Laden sauer ist, sondern auf die DSGVO.

fränk:

--- Zitat von: MacFlieger am Januar 22, 2019, 10:57:58 ---Üblicherweise wird das gemacht, damit eine Rechnung ohne MwSt geschrieben werden kann (Steuergrund).

--- Ende Zitat ---

Eine Umsatzsteuer-ID haben doch nur gewerbliche Kunden und denen wird doch die MWST im der Rechnung ausgewiesen.
Und die privaten Kunden, haben keine Umsatzsteuer-ID, mit der sie eine Rechnung ohne MWST bekommen können.

Ich bleibe verwirrt.

MacFlieger:

--- Zitat von: fränk am Januar 22, 2019, 12:52:11 ---
--- Zitat von: MacFlieger am Januar 22, 2019, 10:57:58 ---Üblicherweise wird das gemacht, damit eine Rechnung ohne MwSt geschrieben werden kann (Steuergrund).

--- Ende Zitat ---

Eine Umsatzsteuer-ID haben doch nur gewerbliche Kunden und denen wird doch die MWST im der Rechnung ausgewiesen.

--- Ende Zitat ---

Ja, entweder ein gewerblicher Kunde erhält eine Rechnung über den Betrag x + MwSt und auf der Rechnung steht diese einzeln ausgewiesen drauf.
Oder er erhält eine Rechnung nur über den Betrag x.
Es ist auch möglich, eine Rechnung ohne die MwSt zu stellen, wenn der Empfänger eine UStID hat. Also die gar nicht erst in Rechnung zu stellen. Denn effektiv ist die MwSt bei einem Geschäft zwischen zwei gewerblichen eigentlich Humbug: Der Verkäufer zahlt die erhaltene MwSt an das Finanzamt, der Käufer holt sich die gezahlte MwSt vom Finanzamt zurück. In dem Fall geht das Geld nur einmal im Kreis.

Ich habe es manchmal beim Kauf in anderen EU-Ländern genutzt. Denn da müsste man die gezahlte MwSt bei dem ausländischen Finanzamt (oder in Saarlouis) zurückfordern und für geringe Beträge lohnt sich dieser Aufwand nicht. So zahle ich dann direkt nur den Betrag ohne MwSt.

Florian:
Die wurde vorher auch schon oft verlangt, mit anderen Begründungen. Die DVSGO ist einfach der ideale Sündenbock für alles.

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