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Gravis-Chef spekuliert auf Apple Stores in Deutschland

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Florian:
Und er findet das sogar gut, weil's die Sichtbarkeit der Marke erhöhen würde:
Innerhalb der kommenden sechs bis zwölf Monate wird der Computerhersteller Apple eigene Geschäfte in Deutschland eröffnen. Davon ist Archibald Horlitz, Chef des Computerhändlers Gravis, überzeugt. Er beziffert die Wahrscheinlichkeit für diesen Schritt auf „99,9 Prozent”.

Die Orte seien München, Hamburg, Köln, Berlin und vielleicht auch Frankfurt am Main. So habe er es in SF munkeln hören.

Ich glaube so unrecht hat er da nicht. Wenn die Händler Apples Preise unterbieten können oder die Provinz abdecken, könnten sie von diesem Schritt Apples sogar profitieren. Schließlich ist so ein Apple Store in exklusiver Lage beste Werbung für die Marke und könnte ihnen auch neue Kunden in die Läden spülen - mehr als Apple selbst abzwackt.
Ich warte derweil, bis das große Apple-Logo ganz zufällig in deutschen Fernsehfilmen zu sehen ist, weil die Hauptfigur durch die Innenstadt schlendert. :)

Chucky:
Ich denke, dass Apple Stores viel positiver auf die "Händlerlandschaft" wirken kann/wird, als der Direktvertrieb über den Online Store. Der Online Store ist quasi unsichtbar und niemand, ausser Mac/iPod User kennen ihn wirklich. Wenn aber da ein Store eröffnet wird, wie gewohnt in guter Lage, dann ist das natürlich auch die beste Werbung für die Marke Apple, die man sich vorstellen kann.
In der Folge können dann aber auch gute und kompetente Händler gut (über)leben, da sie ja mit alternativen und speziellen Angeboten auch Eigeninitiative zeigen können. Da kommt es dann ja auch nicht wirklich auf den Preis an - so groß sind die Unterschiede dann vermutlich auch nicht.

Es würde mich freuen, wenn durch Apple Stores (nicht nur in Deutschland) die ganzen Händler wieder ein bisschen Fuß fassen könnten - sonst wird es für einige (auch gute) wirklich knapp. Bin gespannt was da passieren wird!

Florian:
Sagen wir mal so: Lieber ein paar Apple-Stores als nur immer mehr Gravis (die ja auch nach eigenere Aussage die Zentren eher meiden) und deren "Verkaufsstellen". Beides, mehr Gravis und mehr Apple ist natürlich auch okay.
Ob's den Händler viel bringt, weiß ich nicht, denke aber es könnte was bewirken. Entscheidender sind natürlich am Ende dann doch die Verträge mit Apple.  :-\

Patrick:
Schauen wir uns doch einfach die Zahlen an, die Steve an der Keynote verkündet hat: während des letzten Quartals haben die Stores 1 Milliarde $ Umsatz gemacht, bei 5.7 Mrd. $ Gesamtumsatz. Also fast in Fünftel davon. Also ist entweder Apples Wachstum nur aufgrund der Stores entstanden, oder aber die Stores haben den Händlern ganz massiv Umsätze weggenommen. Lässt sich natürlich nur schwer an Zahlen belegen, dazu müsste man die Zahlen der nordamerikanischen Händler (Anzahl und Status) zum Vergleich haben.

Florian:
Das wird wohl v.a. am iPod liegen, denn wer hat(te) hier immer genug Vorrat?
Das sind natürlich schon Taktiken, die letztendlich wieder die Händler treffen.

Aber: In den USA sind es derzeit ja schon 128 Stores auf ca. 300 Mio. Einwohner plus acht in höchst lukrativen Gegenden anderswo. Bei 80 Mio. Deutschen müssten sie also grob gerechnet 35 Läden eröffnen um die Deutschen so zu versorgen wie die USA. Oder eben etwa 140 im "alten Europa", der EU vor der Osterweiterung.
Das halte ich für höchst unwahrscheinlich.

Gerade in Deutschland mit seiner föderalen Struktur halte ich diese fünf Stores schon für das Maximum, weiter wird Apple kaum gehen, wenn es denn überhaupt stimmt. 

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