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iWeb?
fränk:
--- Zitat von: Kapitän am Januar 16, 2006, 14:18:38 ---Ja logo. Wozu racker ich mir denn einen ab! ;) Und mehr verlangen kann man doch immer - wenn es der Kunde bereit ist zu zahlen. Oder lieg ich da falsch?
--- Ende Zitat ---
Ich hatte eher gedacht, Du würdest all das, was Du mehr als diesen "Mindestpreis" erhälst, spenden.
An's Finanzamt oder so. ;)
Mindestpreise sind immer mies.
Ich verdiene mein Geld in einer Branche, die immer mehr im Osten fertigen lässt.
Das begann mit Polen und Tschechien und geht jetzt weiter, über Rumänien, Türkei bis nach China.
Wenn die Mindestpreise im "Kreativen-Bereich" denn 'mal kommen sollten, dann blüht Euch das auch.
Eine Datei nach Indien oder China, zum Bearbeiten zu senden, ist nämlich noch einfacher als physisch existente Waren zu versenden.
;)
iwo:
Das mit dem Datei verschicken ging letztes Jahr rum. Ich hatte das im Docma-Newsletter (Docma ist ein Magazin für Bildbearbeitung) gelesen: Freistellen von Motiven in China. Link: http://www.rimagine.com/GE/gindex.htm
Florian:
In der Tat, daß gibt es schon und wird noch stark zunehmen. Gerade solche manuellen Arbeiten, wo der kreative Impetus unnötig ist... da hilft nur, sich immer besser zu qualifizieren, und selbst das bringt leider nicht immer etwas. Der Arbeitsmarkt für wenig oder falsch ausgebildete Angestellte oder (Schein)Selbstständige bricht nun ebenso weg wie der für ungelernte Arbeiter.
Übrigens herrscht selbst in diversen Online-Rollenspielen Inflation, weil v.a. chinesische Zockerbrigaden dort Geld generieren und generieren und dieses virtuelle Geld oder auch die dadurch im Spiel gekauften virtuellen Gegenstände oder Immobilien werden dann für echtes Geld auf Ebay versteigert. Aber das nur am Rande. :)
Ich will nichts an die Wand malen oder gar Ländern wie China Vorwürfe machen. Ich beschreibe nur wie es ist und sich wahrscheinlich weiterentwickelt.
fränk:
--- Zitat von: Florian am Januar 16, 2006, 23:11:41 ---In der Tat, daß gibt es schon und wird noch stark zunehmen. Gerade solche manuellen Arbeiten, wo der kreative Impetus unnötig ist... da hilft nur, sich immer besser zu qualifizieren, und selbst das bringt leider nicht immer etwas.
--- Ende Zitat ---
Ja, das sehe ich auch so.
Ich habe auch 'mal gedacht, mit einer vernünftigen Qualifizierung, kann mir nix passieren.
Ich glaube aber das ist vorbei.
Warum sollen denn die Chinesen, im kreativen Bereich, Ideen nicht genau so klauen, wie in allen anderen Bereichen?
Selbst wenn diese Ideen dann wenig frisch und reichlich abgedroschen wirken, wird es genug Kunden geben, denen das ausreicht.
Die Werbeetats werden doch auch unter dem Motto "Geit ist geil" vergeben.
Auf der anderen Seite, warum sollen Chinesen, mit einer westlichen Ausbildung, keine guten Ideen haben?
--- Zitat ---Ich will nichts an die Wand malen oder gar Ländern wie China Vorwürfe machen. Ich beschreibe nur wie es ist und sich wahrscheinlich weiterentwickelt.
--- Ende Zitat ---
Warum sollen Ländern wie China keine Vorwürfe gemacht werden?
Die benehmen sich wie die Axt im Walde. Die kopieren was ihnen in die Hände fällt.
Bislang ist die Qualität ihrer Produkte sehr oft unter aller Sau. Trotzdem gibt es genug Narren die schon diesen Schrott kaufen.
Aber auch die China-Qualität wird besser werden.
Florian:
Natürlich kann es auch sein, daß kreative Arbeiten vermehrt in China oder anderen Billiglohnländern erledigt werden. Ich meinte halt nur: Die manuellen Tätigkeiten sind leichter zu verlagern. So ist es natürlich kommunikativ leichter zu erklären, daß man Objekt X vom Hintergrund befreien will als die genauen Wünsche bzgl. einer Werbekampagne abzustimmen.
Trotzdem, sehe ich schon auch so, wird auch hier Druck entstehen.
Bzgl. Vorwürfe:
Sehe ich ganz genau anders herum. Niemand ist gezwungen, Billigimporte zu kaufen und die europäischen Länder waren auch nicht gezwungen ihre Märkte so zu öffnen. Schließlich ist auch die WTO keine anonyme Organisation, die über den Regierungen stünde.
Ich sehe es als völlig natürlich an, daß Länder wie China diese Chancen nutzen. Wäre doch dumm, wenn nicht. Außerdem fliegt alle paar Wochen ein westlicher Politiker rüber und lobhudelt dem gemeinsamen Handel. Da kann man nicht recht fordern, "die Chinesen" sollten sich mal selbst bescheiden, damit der deutsche Arbeitsmarkt entlastet wird.
Willentlich geduldete oder gar geförderte Produktpiraterie oder Industriespionage sind natürlich etwas anderes. Hier muss auch Druck z.B. (aber nicht nur!) auf die chinesischen Behörden ausgeübt werden. Machen aber komischerweise nur die ach so bösen Amis.
Jetzt habe ich es schon wieder geschafft, einen Thread komplett vom Thema abzubringen. Aber notfalls wird halt wieder getrennt. :)
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