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iTunes spioniert User aus?

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Patrick:
Es werden ja keine "echten" persönlichen Infos übertragen und war, denke ich mal, nur als "Verkaufsförderungsmassnahme" für den iTMS gedacht und nicht, um irgendwelche Hörgewohnheiten, oder, noch "schlimmer", illegale Kopien zu erfassen. Dafür wäre vermutlich die Datenmenge zu groß.

Nur sollte sowas trotzdem als "Opt-In" angeboten werden und nicht defaultmässig aktiviert sein.

Florian:
Ja, *wahrscheinlich* wird kein Profil erstellt, aber letztendlich wird doch aus kommerziellem Interesse, ohne den Benutzer zu fragen, eine Information versendet.
Und wenn ich nun auf einen Link klicke? Na, dann ist's eben schon personenbezogen, schließlich merkt sich iTunes oft ewig den Store-Login. Der ist, wenn man Apples Wünschen folgt, identisch mit der Apple-ID, die wiederum, wenn man schon einmal im Apple-Store eingekauft hat Name, Adresse und Bankverbindung/Kreditkarte beinhaltet und, wenn man ein Finanzierungsmodell nutzte, womöglich auch das Ergebnis einer Schufa-Auskunft.

Nun behaupte ich nicht, daß Apple die Daten verknüpft. Ich stelle mir nur gerade vor, was man in diesem Fall Microsoft unterstellen würde.

Chucky:
Ich finde diese Entwicklung gar nicht gut. Auch wenn sie von unserem heißgeliebten Weltkonzern Apple kommt. Derzeit sind es vielleicht nur wenige Informationen, die gesendet werden und man kann es abstellen. In der nächsten Version sind es schon mehr Informationen - und irgendwann einmal wird man es möglicherweise gar nicht mehr abstellen können.

Diese Entwicklung beunruhigt mich deshalb, weil ich vor mittlerweile mehr als 4 1/2 Jahren froh war eine Plattform gefunden zu haben, wo dies noch nicht so ausgeprägt ist wie bei M$. Apple ändert sich scheinbar auch in dieser Hinsicht - klar mit steigenden Marktanteilen wird der Paulus scheinbar zum Saulus. Ich fühle mich mit solchen Sachen irgendwie immer ans Bein gepinkelt, da man ja - wie bei iTunes keine wirklichen Alternativen hat. Erinnert mich irgendwie an einen anderen grossen Softwarekonzern...

warlord:
Ich bin einverstanden, dass die Sache nicht gerade geschickt angegangen worden ist und ein deutlicherer Hinweis auf die Datenübermittlung (z.B. entsprechender Warndialog beim ersten iTunes Start mit dem Hinweis auf die Möglichkeit, den Mini Store abzuschalten) angebracht gewesen wäre. Aber...


--- Zitat von: Chucky am Januar 14, 2006, 07:35:54 ---Derzeit sind es vielleicht nur wenige Informationen, die gesendet werden und man kann es abstellen. In der nächsten Version sind es schon mehr Informationen - und irgendwann einmal wird man es möglicherweise gar nicht mehr abstellen können.

--- Ende Zitat ---

...ich glaube, dass die derzeitige Aufregung allenorts, welche für die Art der übermittelten Daten (die ja nicht personenbezogen sind) dann doch etwas übertrieben ist, für Apple schon ein Schuss vor den Bug ist. Auch wenn Apples Allüren in letzter Zeit ab und zu mal etwas an die Firma aus Redmond erinnern, traue ich ihnen doch immer noch wesentlich mehr Lernfähigkeit und Sensitivitität gegenüber Kundenbefindlichkeiten zu.

Stephan:
mich wundert doch das manche sowas immer noch als "nicht so schlimm" darstellen, ja vieleicht hört es sich momentan alles noch nicht so dramatisch an, aber wer weis den noch was der nächste Schritt ist, und ob es das nächste mal überhaupt noch bekannt gegeben wird.. Und wenn sie solche Programme wie Little Snitch umgehen wollen, wird das für Apple wohl das geringere Problem sein.
das mit solchen Möglichkeiten keine Profile angelegt werden, glaub ich schon lange nicht mehr, die ganze Elektronikentwicklung, und ihre Ausspioniermöglichkeiten laufen doch auf nichts anderes hinaus.
Typisches Beispiel ist doch Amazon.com, also eine bessere Profilierung von Usern kann man sich ja als Datenspion fast nicht mehr wünschen
- Musikgeschmack
- Bücher
- Konsumartikel usw.

zum anderen glaub ich, und teilweise ist dies ja auch schon öffentlich bekannt geworden, das nicht die Firmen selbst ( in diesem Fall Apple ) das immer so wollen, sondern es wird ihnen von staatlicher Seite auferlegt.
Was war den zur Zeit der Mobilfunkverbreitung, da sind die Staatsorgane gleich mal zu den Netzbetreibern, und haben bekanntgegeben, das sie bei Abhöraktionen zu kooperieren haben.

@Maya
ich glaube auf die amerikanischen Verhältnisse brauchen wir nicht mehr zu warten, die haben wir schon, eben auf deutsche Verhältnisse zugeschnitten.
und zu den Politikerpfeifen, ein Zitat von Erwin Pelzig zu Oskar Lafontaine:

"seien wir uns doch mal ehrlich, die die da vorne stehen, und zu de Leut reden, das sind doch alles Kasperler die an unsichtbare Stickla hängen, an denen welche rumziehen, die wir normale Deppen nie zu Gesicht bekommen. Und das sind wirklich die schlimmen Leut, die uns das Geld aus der Taschn ziehn!!

will sagen der Lobbyismus hat die Welt in der Hand, und die Politikermarionetten dürfen vorm Volk den Kopf für die hinhalten..  MfG Stephan


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