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Offener Brief: Apple ignoriert seine kreativen Nutzer

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Jochen:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Offener-Brief-Apple-ignoriert-seine-kreativen-Nutzer-2632783.html

Jochen

Quaestor:
Ja, da gibt es viele Beispiele. Xserve. Wenn ich so was einführe, dann für einen Zeitraum von 20 Jahre. Aber manchmal habe ich das Gefühl, Apple denkt auch nur von 12 bis mittags ...

Beim Umstieg von 9 auf X DTP-Branche im Regen stehen lassen. Dann wird Pages und Keynote eingeführt und sicher bald wieder fallen gelassen. Oder Logic usw.

Ich verstehe nicht, wie man gewonne Kunden einfach so in die Tonne klopft ... macht kein normales Unternehmen.

Die die man gewonnen hat, will man behalten. Und neue dazu gewinnen ...

Florian:
Das eine ist die Firmenpolitik, die sicher auch nicht immer genial ist. Das Apple gerne alte Zöpfe abschneidet, darf aber keinen wundern.

Was aber hier v.a. gegeißelt wird, ist fehlende Softwarequalität, diesmal die Open GL/CL-Treiber.

Ein anderes Beispiel ist seit Yosemite der berühmt-berüchtigte Systemdienst discoveryd, der Craig Hockenberry zu Schimpfwörtern veranlasst.
http://furbo.org/2015/05/05/discoveryd-clusterfuck/

Und das betrifft nicht nur die kleine Gemeinde von 3D-Designern, sondern alle User. Der Fehler war Apple lange bekannt, gemacht hat man nichts. Man liefert also willentlich und wissentlich Software mit erheblichen Fehlern aus, die bei einer Vielzahl von Benutzern, insbesonderen derer mit vielen Apple-Gerären, zu Problemen führen wird.

Nun stellt sich die Frage: Ist es Apple schon wurscht, weil's nur OS X ist? Oder sind sie zu mehr nicht mehr in der Lage?
Beide Möglichkeiten lassen mich schaudern.

Falls die nächste OS-X-Version kein runder Wurf wird, der zahlreiche lange bestehende Probleme ausräumt, wird's zappenduster.

MacFlieger:
Das mit dem discoveryd finde ich auch extrem nervig. Nach Umstellung auf Yosemite hatte mich das auch erwischt. Momentan ist Ruhe...  >:(

warlord:
Klar, kritisieren soll und darf man es immer mal wieder. Aber eine neue Erkenntnis ist in der Tat nicht, dass Technologien (nicht einzelne Geräte) bei Apple häufig eine sehr kurze Lebensdauer haben und man (gerade als Unternehmen) jederzeit mit überraschend notwendig werdenden und kostspieligen Aufwänden und Neuanschaffungen rechnen muss. Das war spätestens seit Wieder-Übernahme durch Jobs so.

In einem anderen Punkt ist Apple aber in meinen Augen der falsche Adressat für Kritik. Allzu häufig sollten sich die Kritisierenden besser selbst kritisieren. Dass der iOS-Boom dazu führen wird, dass die Software eben immer iOS-mässiger, also oberflächlicher und simpler wird, und nur noch das bietet, was der Durchschnitt, was die grosse Masse benötigt, kann keine Überraschung sein. Apple handelt hier absolut logisch, wenn sie das tun, was der Markt verlangt. Unlogisch handeln einzig diejenigen Apple-Käufer, die einen einzigen (womöglich schon in die Jahre gekommenen) Mac und zig iOS Gerätchen bei sich rumstehen und -liegen haben und sich dann über einen Trend beklagen, den sie selbst mittragen und befeuern. 

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