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Kinderlieder

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Florian:
Scheint ja wirklich eine schwierige Situation zu sein. Ich würde ihm auch keine XBox kaufen, daß war mehr so der Notausweg, wenn's gar nicht mehr anders geht.
Besser ist es aber, weniger zu spielen!
Nun weiß ich, daß das recht unrealistisch ist...

Bzgl. dieser Familie hilft wohl nur viel Geduld und Unterstützung der Kinder. Finde ganz toll, daß Du das machst! So wie Dale sehe ich das auch. Die dürften ja auch an Dir sehen, daß sich Ausbildung eben doch lohnt. Wenn die Jungs aufs Gymnasium gehen und gute Noten haben, muss ihnen das ja irgendwo auch bewusst sein.
Natürlich wäre es auch schön, man könnte bei den Eltern etwas bewirken, aber wenn ich das so lese, scheint das wohl aussichtslos. Leider sind die Schulen da meistens auch untätig.

Musst Du hier natürlich nicht erörtern, wenn Du nicht willst, ich denke nur laut/schriftlich.  ;)  

Dale:

--- Zitat von: Florian am Dezember 30, 2005, 12:16:32 ---
Dan(i) Bunten (Computerspiel-Pionier, gestorben 1998) sagte ja einmal sinngemäß:
"Noch nie hat jemand auf seinem Sterbebett beklagt, daß er zu wenig Zeit für Computerspiele hatte."


--- Ende Zitat ---

Das Zitat habe ich auch schon mal gehört, nur damals in einem anderen Kontext:

"Noch nie hat jemand auf seinem Sterbebett beklagt, daß er zu wenig Zeit im Büro verbracht hätte."  ;)

fränk:

--- Zitat von: Dale am Dezember 30, 2005, 13:27:00 ---Also meiner Meinung solltest Du das nicht unkommentierst lassen, nicht zwangsläufig vor dem Vater, aber vielleicht bei einem vier Augen Gespräch mit den Jungen.

--- Ende Zitat ---

Ach, das habe ich doch gemacht.

Aber was und wem soll der Junge glauben?
Einem der im einen Mac geschenkt hat, mit dem er nicht hipp ist, oder einem der "Handy-Spiel-Rekorde" bricht?

Ich glaube der Junge weiß genau was besser für ihn ist. Das Problem dabei ist nur sein Vater. Den kann und will er nicht aufgeben.
Verständlich ist das schon.


--- Zitat ---Bzgl. dieser Familie hilft wohl nur viel Geduld und Unterstützung der Kinder. Finde ganz toll, daß Du das machst! So wie Dale sehe ich das auch. Die dürften ja auch an Dir sehen, daß sich Ausbildung eben doch lohnt. Wenn die Jungs aufs Gymnasium gehen und gute Noten haben, muss ihnen das ja irgendwo auch bewusst sein.
Natürlich wäre es auch schön, man könnte bei den Eltern etwas bewirken, aber wenn ich das so lese, scheint das wohl aussichtslos. Leider sind die Schulen da meistens auch untätig.

--- Ende Zitat ---
Am Ende zahle ich für den Jungen ab und an und meine Frau investiert Zeit.
Der Bengel war schon mit fünf mit uns auf den Malediven, vor zwei Jahren am Gardasee...... gestern bei King Kong und anschließend beim Chinesen.
Klar merkt er, daß seine Eltern im nix von all dem bieten können. (Na ja, vielleicht gerade so King Kong, als Handy-Spiel ;))
Bei seinen "Alten" ist Hopfen und Malz verloren.
Jetzt wartet meine Frau auf den Abstieg der Kinder. Bis jetzt noch nicht, aber sie geht fest davon aus, daß er kommt.

Übrigens macht mir das bezahlen nichts aus.
Ob ich nun Unsinn von dem Geld kaufe oder dem Jungen 'was biete ist für mich egal.
Ich bin also kein Held, nur jemand mit einem seltsamen Verhältnis zum Geld. (sagt meine Mutter jedenfalls)


--- Zitat ---Musst Du hier natürlich nicht erörtern, wenn Du nicht willst, ich denke nur laut/schriftlich.    

--- Ende Zitat ---
Wenn ich nicht wollte würde ich auch nicht. ;)
Da aber die Situation um die Weihnachtszeit wieder ein klein wenig eskaliert ist, war's mir wohl ein Bedürfnis. ;)

warlord:

--- Zitat von: fränk am Dezember 30, 2005, 13:45:20 ---Jetzt wartet meine Frau auf den Abstieg der Kinder. Bis jetzt noch nicht, aber sie geht fest davon aus, daß er kommt.
--- Ende Zitat ---

Da wäre ich mal nicht so pessimistisch. Ich denke, eine nicht immer so einfache Umgebung, in welcher einen nicht ständig alles in den Schoss fällt, ist für Heranwachsende mitunter sogar besser. Und das Risiko von einem Aus-/Abstieg ist bei verwöhnten Söhnchen IMO grösser als bei Kids, die von Anfang an mitkriegen, dass das Leben nicht immer ein Zuckerschlecken ist.

Thyrfing:
Das sehe ich ein wenig anders, denn der Weg zu einem Leben, wie es die Eltern geführt haben, ist kürzer, als der in ein Leben, welches nur sporadisch kennengelernt wurde.

Ausserdem ist die Schwelle dessen, was man ertragen kann, viel höher, sodass Aussenstehende schon sagen:"Schau mal, jetzt ist er unten!", obwohl für einen selber die Situation noch vollkommen normal ist!

Alles rein spekulativ, für mich aber logisch.

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