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Florian

  • Es lebe der König!
Re: Fünf Jahre iTunes-Appstore
Antwort #15: Februar 11, 2019, 23:09:33
79$ gaben US-iOS-Nutzer 2018 angeblich für in-App-Käufe aus. Dieses Wert ist stark gewachsen. 56% davon gehen in Spiele, die ja oft auf übelste Weise die Spieler zu Käufen animieren.
Jetzt würden mich dagegen die Zahlen für Android interessieren, wahrscheinlich liegt der Wert nahe null…
https://techcrunch.com/2019/02/11/us-iphone-users-spent-79-last-year-up-36-from-2017/

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Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit, das Geheimnis der Freiheit aber ist der Mut.
Thukydides

Florian

  • Es lebe der König!
Re: Fünf Jahre iTunes-Appstore
Antwort #18: April 25, 2020, 20:36:35
In dem Buch steht laut c’t fast gar nichts, was nicht eh jeder wissen könnte. Schon gar keine Apple-Interna. Reißerischer Titel und Schlagzeilen ändern daran auch nichts.

So, es ist eine Unart, Bücher zu kritisieren, die man gar nicht gelesen hat. Aber in dem Fall mache ich mal eine Ausnahme.
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Thukydides

Florian

  • Es lebe der König!
Re: Fünf Jahre iTunes-Appstore
Antwort #20: August 14, 2020, 12:35:21
Ausgerechnet Epic, die den PC-Spielemarkt mit dem Mittel von Exklusivtiteln für ihren Store kaputt machen.
Das Apple am Ende andere Appstores zulassen wird müssen, worauf Epics Kampagne ja abzielt, glaube ich nicht. Alternative Zahlungsmethoden aber schon eher.
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Thukydides

Florian

  • Es lebe der König!
Re: Fünf Jahre iTunes-Appstore
Antwort #21: August 26, 2020, 22:52:03
Der Streit mit Epic bringt die Ansicht eines vergleichsweise kleinen Entwickler zum Vorschein.
https://www.sueddeutsche.de/digital/apple-epic-oliver-reichenstein-1.5010915

Ein bisschen kurz gedacht finde ich seine Ansicht aber schon. Am liebsten wäre ihm Freiheit vom Appstore.
Das behauptet ja auch Epic. Auf Android hatten sie es auch probiert, da ist es ja kein Problem. Dann sind sie doch in den Playstore gegangen, machten viel mehr Kohle und wollen jetzt nicht mehr die Google-Steuer zahlen und klagen.

Auf Android ist es zwar viel schwerer, Geld zu verdienen. Aber niemand weiß, wie sie direkt installierbare Programme auf iOS schlagen würden. Ich denke: Neben dem Appstore bleiben nur ein paar Krümel übrig.

Wo er natürlich recht hat: Die 30% muss man erstmal erwirtschaften bzw. versuchen an die Kunden weiter zu geben. Was nicht leicht ist bei den leider etablierten Minipreisen.
Und das man zu Abo-Software und Werbung gedrängt wird, weil diese privilegiert sind, ist ein Desaster und darunter leiden auch die Kunden.

Die goldenen Tage sind im jeden Fall lange vorbei.
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Thukydides