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Florian

  • Es lebe der König!
Re:Alles zu Thema Akkus
Antwort #1: Dezember 06, 2010, 18:19:55
Ist der Themenname nicht etwas unpassend?
Es geht doch ganz konkret um iOS und „unpassende“ Akkus und dieses Manifest.

Apple geht mir allmählich nur noch auf den Keks. Kontrollwahn zur Gewinnmaximierung ist kein sympathisches Charaktermerkmal und sie treiben es immer weiter.
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Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit, das Geheimnis der Freiheit aber ist der Mut.
Thukydides
Re:Alles zu Thema Akkus
Antwort #2: Dezember 06, 2010, 18:58:20
Ist der Themenname nicht etwas unpassend?

Ich hoffe jetzt nicht mehr ;):

   
+ 1200 mAh fürs iPhone 4, 60 €

Florian

  • Es lebe der König!
Re:Alles zu Thema Akkus
Antwort #3: Dezember 06, 2010, 19:06:10
Ach so, ein Auftaktbeitrag zu einem Sammelthema. Sorry, hatte ich nicht geschnallt.

Okay, dann wenigstens ein Link von mir (ganz einfach) Apple mit Tips und Erklärungen:
http://www.apple.com/de/batteries/
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Thukydides
Re:Alles zu Thema Akkus
Antwort #4: Dezember 06, 2010, 20:42:14
1200 mAh fürs iPhone 4, 60 €[/url]

Für 4,60 hätte ich es sofort gekauft ;-)
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«Das Internet? Gibt's diesen Blödsinn immer noch?»  (Homer Simpson)
Re:Alles zu Thema Akkus
Antwort #5: Dezember 06, 2010, 22:09:14
Mophie Juice Pack Air für iPhone 4:

   
http://www.amazon.de/gp/product/B0046EBTQ0
Re: Alles zu Thema Akkus
Antwort #9: Juni 06, 2019, 14:44:00
Macht Sinn! Das ist ein ziemlich gutes Feature und dürfte die Akkus etwas langlebiger machen.
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«Das Internet? Gibt's diesen Blödsinn immer noch?»  (Homer Simpson)
Re: Alles zu Thema Akkus
Antwort #10: Juni 10, 2019, 15:11:35
Ja, klingt interessant.
Abzuwarten wäre, wie sich das in der Praxis bemerkbar macht.
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Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wen´gen nur gewesen." -- Schiller

Florian

  • Es lebe der König!
Re: Alles zu Thema Akkus
Antwort #11: Dezember 08, 2020, 13:47:33
Habe hier merkwürdige Ereignisse.
Mein iPhone 8 zeigte zwar 100% an, schaltete sich dann aber kurz nach Abstöpseln wieder aus, startete neu, konnte den Bootvorgang nicht beenden, wieder von vorne...
Hatte schon einen Auftrag zum Akkuwechsel erteilt und plötzlich ging es wieder - der einzige Unterschied ist das Ladegerät. Und zwar ist es eins von Anker mit 24 Watt.
Der Reparatur-Dienst ließ mich netterweise erstmal stornieren.

Vielleicht war es auch ein Wackelkontakt? Aber wackeln des Geräts kann es nicht provozieren.

Jetzt läuft es schon länger und die Prozentzahl sinkt nicht. Wird auch bald unheimlich, aber solange es läuft...

Ähnlichen Effekt hatte ich neulich bei einem elektrischen Handwärmer meiner Mutter. Hatte Ihr ein iPhone-Netzteil gegeben, das an sich den Vorgaben des Herstellers entsprach. Das ging eine Weile bis es eben nicht mehr ging. Erst mit einem iPad-Netzteil lädt das Ding jetzt wieder zuverlässig.

Muss/kann man manche Akkus „wachküssen“ mit einem stärkeren Ladestrom? Oder sind das Zufälle?
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Thukydides
Re: Alles zu Thema Akkus
Antwort #12: Dezember 08, 2020, 14:41:13
Muss/kann man manche Akkus „wachküssen“ mit einem stärkeren Ladestrom?

Den Ladestrom kannst Du nicht von außen steuern/vorgeben. Die Ladeelektronik im Akku holt sich so viel Strom, wie sie haben will. Es kann allenfalls bei einem zu kleinen Ladegerät sein, dass dieses nicht so viel Strom liefern kann, wie von der Ladeelektronik gewünscht.

Man stellt sich so vor, dass ein Ladegerät Strom in einen Akku schiebt und ein größeres Ladegerät mehr rein schiebt. Dem ist aber in diesen Fällen nicht so. Diese "Ladegeräte" sind eigentlich nur Netzteile, die eine praktisch konstante Spannung (meist 5V) zur Verfügung stellen. Die eigentliche Ladeelektronik ist im Gerät selber am Akku. Wie viel Strom dann gezogen wird, hängt eben von der Ladeelektronik ab. Das "Ladegerät" begrenzt nur, wie viel Strom die Ladeelektronik maximal ziehen kann, bevor es die Spannung nicht mehr halten kann.

Es gab mal bei NiCd so etwas wie "Akku pushen". Da wurden neue Zellen mit kurzfristig hohen Stromstößen (wenige ms, zig A) behandelt. Ein Teil der Akkus starb direkt, andere hatten danach einen geringeren Innenwiderstand, was dazu führt, dass diese im betrieb höhere Ströme bei weniger Spannungsverlust liefern können. Es wurde vermutet, dass das im Inneren Strukturen weggebrannt wurde.

Wie auch immer. Bei Lipos gibt es das nicht und derartige höhe Ströme kann sowieso keine Ladeelektronik erzeugen, neben dem Effekt, dass das wohl eher den Lipo töten würde.

Zitat
Oder sind das Zufälle?

Eher so etwas wie Wackelkontakte, Haarrisse, schlechter Kontakt... Sehr schwer zu finden oder nachzuvollziehen.
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Florian

  • Es lebe der König!
Re: Alles zu Thema Akkus
Antwort #13: Dezember 08, 2020, 16:52:10
Na gut, wäre mir auch komisch vorgekommen, danke für die Entzauberung. Vielleicht sind die jew. Netzteile auch einfach defekt oder bringen nicht die beschriebene Leistung. Oder die Geräte spinnen an manchen, die neuen iPhones laden ja auch nur mit Apple-Netzteil wirklich schnell. Zumindest am Anfang, manche Hersteller haben ihre Netzteile angepasst, soweit ich weiß.

Mit dem Anker-Netzteil mit zwei USB-Anschlüssen mit beidseitig 24 W bin ich i.Ü. recht zufrieden. Die Dinger sind öfters im Angebot auf Amazon. Ist von den ganzen neuen chinesischen Firmen eine der wenigen, die sich einen verdienten Nimbus erarbeitet haben.
Habe auch kabellose Kopfhörer von denen. Nach vier Wochen Standby wies die Ladeschale noch zwei von drei Lichtern aus und das war auch zutreffend. Spricht für deren Akkus, die ja auch bei Powerbanken usw. gut sein sollen.
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Thukydides
Re: Alles zu Thema Akkus
Antwort #14: Dezember 08, 2020, 17:31:43
Vielleicht sind die jew. Netzteile auch einfach defekt oder bringen nicht die beschriebene Leistung.

Aber auch dann dürfte das Gerät ja nicht 100% anzeigen, sondern der Ladevorgang würde nur entsprechend langsam oder gar nicht vor sich gehen.

Zitat
Oder die Geräte spinnen an manchen, die neuen iPhones laden ja auch nur mit Apple-Netzteil wirklich schnell.

Das liegt dann daran, dass die Ladelektronik das Netzteil erkennt und dann auch mehr Strom zieht. Vor vielen Jahren war es so, dass die Apple Geräte an fremden Netzteilen oder Kabeln nur sehr wenig Strom gezogen haben.Hintergrund war folgender:
Die Geräte werden ja mit einem USB-Kabel zum Laden ausgeliefert. Wenn ein gerät per USB an einen Host (Computer) gesteckt wird, dann findet eine Kommunikation zwischen Gerät und Host statt, wie hoch der zu ziehende Strom sein darf. das Gerät meldet, wie viel es haben möchte und der Host stimmt dann zu. Wenn es keine Kommunikation oder keine Zustimmung gibt, dann durfte ein Gerät nur 100mA ziehen.
Nun ist so ein Ladegerät kein USB-Host, sondern es stellt einfach nur 5V zur Verfügung. Daher haben alle Geräte, die sich an den USB-Standard hielten, auch nur 100mA gezogen. Die Apple-Geräte haben das so gemacht. Andere Hersteller haben diese Festlegung einfach ignoriert. Damit die Apple-Geräte an einem reinen Netzteil trotzdem schneller laden konnten, mussten diese irgendwie feststellen, dass sie an einem Ladegerät und nicht an einem USB-Host hängen. Das wurde durch Widerstände codiert, die zwischen die Strom- und Datenleitungen im Netzteil bzw. Kabel angeschlossen waren.
- War das Apple-Gerät an einen Computer angeschlossen, so handelte es den möglichen Strom mit diesem standardkonform aus.
- Stellte das Apple-Gerät fest, dass ein bestimmte Widerstandswerte zwischen Daten- und Stromleitungen vorhanden waren, konnte es davon ausgehen, an einem Netzteil zu hängen und zog ohne Verhandlung einen hohen Strom.
- War das Apple-Gerät an einem Netzteil ohne diese spezielle Beschaltung, zog es standardkonform nur 100mA.

Was mir in letzter Zeit aufgefallen ist:
Früher (Dock-Connector) war das Kabel ein rein passives Teil und wenn die Adern in Ordnung waren, funktioniert es.
Jetzt (Lightning-Kabel) ist in/an dem Lightning-Kabel ein kleiner Chip, der alles mögliche steuert. Und der geht nach meinen Erfahrungen gerne kaputt. Vor allem bei billigen Kabeln. Manchmal kann man mit dem Kabel dann gar nicht mehr laden, manchmal zeigt das iPhone dann noch das Ladesymbol, aber die Ladeströme sind so klein, dass er weniger lädt, als das iPhone verbraucht, d.h. trotz angeschlossenem Ladekabel und Ladesymbol sinkt die Akkuanzeige. Hatte ich erst letztens wieder im Auto.
Es ist dabei immer(!) das Kabel (bzw. der Chip im Kabel) das Problem. Sobald ich ein anderes Kabel nehme, ist alles reproduzierbar in Ordnung. Ich habe so ein USB-Spannung/Strommessgerät. Das kann man zwischen USB-Anschluss und Kabel stecken und es zeigt dann Spannung, Strom und Kapazität an. Ist ganz praktisch. Man kann dann gut sehen, welche Ströme tatsächlich mit welchem Kabel fliessen.
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