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Florian

  • Verderbliche Ware!
Re:Apps selber backen
Antwort #15: November 05, 2010, 00:46:12
Was wir hier bisher unterschlagen haben ist die Möglichkeit einer Web App, womöglich ist das für mathias oder FOX viel leichter umzusetzen. Dafür gibt es jedenfalls viel mehr Programmierer, da man „nur“ HTML, CSS und Javascript benötigt. Die Resultate sind durchaus brauchbar.

Gerne krame ich dazu mal ein paar Tips aus, habe ich sicher irgendwo…
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Florian

  • Verderbliche Ware!
Re:Apps selber backen
Antwort #16: November 29, 2010, 18:23:02
Nun, scheinbar kein Interesse für Web Apps? Dann suche ich natürlich nicht.

Ansonsten will ich noch erwähnen, dass Objective Basic iOS-Support plant. Bin ich mal gespannt, wann es soweit ist. Basic erscheint mir für Programmiereinsteiger irgendwie dann doch zugänglicher als C  und Obj. C.  
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Re:Apps selber backen
Antwort #17: November 29, 2010, 19:18:18
LiveCode (ehemals Revolution) kann nun auch (wieder) für iOs. Ist zur Zeit noch in der Beta. Vielleicht wird die 1.0 für iOs auch noch etwas untermotorisiert sein. Mich freut es natürlich. :-)

Gruß,

Malte
Re:Apps selber backen
Antwort #18: November 29, 2010, 20:29:24
Sry, wegen fehlender Rückmeldung. Ich habe es mal "vertagt". Ich brauche in unsrem Fall wohl tatsächlich einen (freien) Profi. WebApps kommen leider nicht in Frage.
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Re:Apps selber backen
Antwort #19: November 30, 2010, 07:31:45
Nun, scheinbar kein Interesse für Web Apps? Dann suche ich natürlich nicht. 

Ich glaube auch nicht, dass Web Apps prinzipiell einfacher als eien native App für absolute Einsteiger sind. Bei Web Apps muss man nicht nur eine Programmiersprache (Objective-C) und die Cocoa-Touch-API lernen. Da muss man HTML (als Auszeichnungssprache) lernen, zusätzlich CSS für die Formatierung mit den Querverbindungen zu HTML, JavaScript (als Programmiersprache) mit den Schnittstellen zu HTML (DOM) und CSS und dann noch die iOS-spezifischen APIs.
Das ganze ist durch die Vermischung meiner Meinung nach für einen Neueinsteiger noch schwieriger zu durchschauen. Vor allem, weil es da eine Menge historische Fallstricke, Einschränkungen und Nebenwirkungen gibt.
Web Apps werden nur deshalb oft als "einfach" hingestellt, weil dann davon ausgegangen wird, dass die Betreffenden schon die Sprachen kennen.

LiveCode (ehemals Revolution) kann nun auch (wieder) für iOs. Ist zur Zeit noch in der Beta. Vielleicht wird die 1.0 für iOs auch noch etwas untermotorisiert sein. Mich freut es natürlich. :-)

Bin mal gespannt, wie es da weiter geht.
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Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wen´gen nur gewesen." -- Schiller

Florian

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Re:Apps selber backen
Antwort #20: November 30, 2010, 13:19:53
Ich glaube auch nicht, dass Web Apps prinzipiell einfacher als eien native App für absolute Einsteiger sind.

Prinzipiell kann man das nicht sagen, stimmt. Wohl aber gehe ich, ohne Zahlen zu haben, davon aus, dass es um ein Vielfaches mehr Webentwickler gibt als Obj.C-Könner. Darum wundert es mich, dass Web-Apps doch ein rechtes Schattendasein führen (oder?). Vielleicht wegen der von Dir erwähnten Fallstricke.

Generell ist natürlich jeder Weg voller Fallstricke, nur mancher weniger, der andere mehr. :)
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Re:Apps selber backen
Antwort #21: November 30, 2010, 14:10:19
Wohl aber gehe ich, ohne Zahlen zu haben, davon aus, dass es um ein Vielfaches mehr Webentwickler gibt als Obj.C-Könner.

Ja, davon kann man wohl blind ausgehen.

Zitat
Darum wundert es mich, dass Web-Apps doch ein rechtes Schattendasein führen (oder?).

Naja, mit einer Web App kann ich ja nicht die Cocoa-Touch-API benutzen. D.h. hat man eine GUI, die nur etwas komplizierter als eine Seite ist, dann muss man die normale GUI mit HTML/CSS/JavaScript irgendwie nachbasteln. Das ist natürlich ziemlich aufwändig.
D.h. für alles, was nicht völlig trivial ist, und für alles, wo man auf spezielle APIs zugreifen möchte, kann man eine Web App vergessen.
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Florian

  • Verderbliche Ware!
Re:Apps selber backen
Antwort #22: Februar 04, 2011, 15:49:08
Wer sich für Webapps interessiert, kann sich ja mal:
http://www.macupdate.com/app/mac/31340/nimblekit
anschauen.
Heute für die Hälfte.
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Re:Apps selber backen
Antwort #23: Juni 07, 2011, 14:55:37
Ich habe vor kurzem eine neue Mac-Zeitschrift entdeckt (auch über den Videopodcast):
MacDeveloper

Die Zeitschrift hatte mir eigentlich ganz gut gefallen. Es waren einige Artikel drin, die mal etwas mehr in die Tiefe gingen, als man von anderen Zeitschriften gewohnt war.
Und nach ungefähr einem 3/4 Jahr ist dann schon wieder alles vorbei. Die Zeitschrift wird in mobiledeveloper umbenannt und behandelt nun alle mobilen Plattformen (Android, iOS, Windows 7 Phone, Blackberry). Der Mac taucht gar nicht mehr auf und iOS ist auch nur noch ein kleiner Teil. Da passt für mich persönlich das Verhältnis Preis/Leistung nicht mehr. Die Kündigung ist 'raus.

Schade. Erst macProfiler, jetzt macDeveloper...
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Re:Apps selber backen
Antwort #24: Juni 09, 2011, 15:32:11
Die Kündigung ist 'raus.

Und auch da zeigte sich, wie sympathisch mir die Lösung bei Apple ist.
Wenn man dort Zeitschriften abonniert hat, sieht man alle Abos (egal welche und von welchem Verlag) und ihre Laufzeiten direkt an einer Stelle übersichtlich zusammen und kann das Abo mit einem Tipp kündigen oder neu erstellen.

Hier zeigte sich wieder einmal die hässliche Form des Abos in der alten Papierwelt. Abschliessen kann man die Abos ganz schnell und einfach durch Angabe seiner Daten und einen Mausklick. Kündigen kann man aber nur schriftlich unter Angabe der Kundennummer. D.h. erst einmal suchen, welche Kundennummer man hat. 'Ne halbe Stunde durch Papier wühlen und gefunden. Nun evtl. noch 'raussuchen wie die Laufzeit und die Kündigungsfrist war. Nun noch die Adresse suchen. Und das ganze bei jedem Abo erneut, weil alle anders sind. :(

Das macht Freude!
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Re: Apps selber backen
Antwort #25: Juni 09, 2011, 16:49:10
... und nicht vergessen die Kündigung per Einschreiben zu versenden oder eine Empfangsbestätigung verlangen.

Das ist der Grund, warum ich kaum Papierzeitschriften abonniere.

Elektronische Zeitschriften mag ich nicht, so bleibt nur die Tanke.

Im Computerbereich habe ich in den letzten Jahren allerdings keine einzige Zeitschrift gefunden, die nicht nach ein paar Seiten im Altpapier gelandet wäre.

Florian

  • Verderbliche Ware!
Re: Apps selber backen
Antwort #26: Juni 09, 2011, 19:09:36
Ach, so schwierig ist das doch alles nicht. Es gibt auch www.aboalarm.de/ und ich habe Zeitschriften auch schon per Anruf gekündigt und es hat funktioniert.
Dran denken und auch gleich tun ist für die meisten Leute, ich nehme mich nicht aus, der entscheidende Punkt.
So läuft das ja auch bei den Telefon/DSL-Verträgen. Ohne „Vergesser“ und Bequeme würden die sehr viel weniger oder gar keinen Gewinn mehr machen.

Der beste Weg: Gleich nach Abo-Vertrag kündigen. Sofort. Dann kann man es sogar vergessen und wenn man doch verlängert, kriegt man womöglich noch ein Zuckerli.

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Re: Apps selber backen
Antwort #27: Juni 10, 2011, 07:51:25
Ach, so schwierig ist das doch alles nicht.

Alleine das Suchen nach der Kundennummer dauert bei mir schon. Die steht oft nur auf einem Brief oder der jährlichen Rechnung, die man beide schon gut weggelegt hat.
Also dieses direkte Anzeigen an einem Ort für alle Zeitschriften und Verlage ohne langes Suchen gefällt mir schon.

Natürlich krieg ich es auch so hin, aber es ist nerviger. Vor allem, weil die Wege für Bestellen und Kündigen so unterschiedlich sind.

Zitat
Dran denken und auch gleich tun ist für die meisten Leute, ich nehme mich nicht aus, der entscheidende Punkt.

Eben. Und das gleich tun ist bei einer zentralen Anlaufstelle, die mit zwei Tipps erreichbar ist, eben deutlich leichter.

Zitat
Der beste Weg: Gleich nach Abo-Vertrag kündigen. Sofort.

Hmmm, bei T-Mobile habe ich es genauso gemacht. Aber gerade bei Zeitschriften will ich die eigentlich jahrelang beziehen.

Zitat
und wenn man doch verlängert, kriegt man womöglich noch ein Zuckerli.

Das finde ich auch extrem nervig (auch bei Telekommunikationsanbietern). Man wird als Bestandskunde gegenüber den Neukunden benachteiligt. Dann muss man erst kündigen, mit denen verhandeln und dann bekommt man auch das Zuckerli oder die gleichen Bedingungen. Ja, ich weiß, dass es geht, aber das ist mir oft einfach zu nervig. Es geht mir auf den Geist, dass ich als Bestandskunde zu solchen "Tricks" greifen muss oder soll.
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Florian

  • Verderbliche Ware!
Re: Apps selber backen
Antwort #28: Juni 10, 2011, 10:15:02
Für mich ist das kein Trick zum Abkassieren, sondern Selbstsschutz. Vor allem für Unentschlossene. Soll ich kündigen oder doch nicht? Am Ende überlegt man zu lange, und dann ärgert sich doch wieder. Gerade wenn man Lastschrift erlaubt hat, geht verpasst mman den Zeitpunkt sowieso gerne.
So ist man gezwungen, sich zu entscheiden pro Abo.
Wenn sie einem dann noch Prämien schicken, von mir aus. Verhandelt habe ich noch nie.

Aber gut, mittlerweile habe ich sowieso nur noch ganz wenig, und das darf normal laufen. Einen Ping habe ich aber schon eingebaut (iCal).

Vertragsnummern muss ich nicht „raussuchen“, die sind erstens vernünftig abgeheftet und zweitens gibt es DevonThink oder andere Zettelkästen. Und, wer denen traut, eben die obig erwähnte Seite.
Übel natürlich wenn sie dann Nummern wollen, und man nicht weiß, welche das sein soll wie T-Mobile bei fränk letztens. Klar!


Ich wollte auch nicht in Abrede stellen, dass die iOS-Kündigungen sehr viel kundenfreundlicher sind. Aber so extrem nervig ist eine Kündigung auch so nicht.  Von unseriösen Anbietern einmal abgesehen.

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Re: Apps selber backen
Antwort #29: Juni 24, 2011, 15:56:37