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Kreditkarten-Sicherheit

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MacFlieger:

--- Zitat von: Florian am November 02, 2009, 12:51:16 ---Resultat: neue Karte, 20 Euro Kosten für mich. Super.

--- Ende Zitat ---

Warum das? Die Kreditkartennummer muss man doch bei jedem Kauf beim Verkäufer angeben. Ob online oder auch im echten Leben. Da kann doch die pure Kenntnis dieser Nummer durch böse Leute gar nicht verhindert werden und auch nicht so schlimm sein, oder?
Es kann doch auch jeder von meinem Konto per Lastschrift Geld abbuchen lassen, sobald er meine Kontonummer kennt. Im Sportverein haben wir momentan den Fall, dass so alle 2 Monate mysteriöse Abbuchungen stattfinden. Da scheint jemand unsere Kontonummer zu missbrauchen. Die Beträge werden zurückgebucht und gut ist.

fränk:
Es war in einer Ratgebersendung vor kurzem zu sehen:

Die KK ist das unsicherste Zahlungsmittel überhaupt, weil man die Kohle eben nicht so einfach zurück bekommen kann, wie bei Abbuchungen.

Ist die Kohle der KK belastet, ist sie eigentlich, rechtlich, weg.

Zurück geht dann nur mit der Hilfe und Einwilligung der KK-Bank.

Falls das Blödsinn ist, berichtigt mich.


Die 3-stellige Nummer auf der Rückseite der Karte ist jedoch der größte Witz.
Im ungünstigsten Fall muss der Bösewicht halt nur 1.000 probieren, bis die Zahlung erfolgt ist.

warlord:

--- Zitat von: fränk am November 02, 2009, 14:13:43 ---Falls das Blödsinn ist, berichtigt mich.

--- Ende Zitat ---

Sorry, das ist IMO Blödsinn. Als Kunde gibt es eigentlich nichts sichereres, als eine Kreditkarte ohne 3D Secure. Da liegt das Risiko zu 100% beim Händler. Wenn Du als Kunde eine Belastung beanstandest, kriegst Du die umgehend wieder gutgeschrieben. Der Händler muss dann nachweisen, dass Du die Bestellung wirklich getätigt hast und er die Ware wirklich an Dich verschickt hat. Gelingt ihm dieser Nachweis nicht (und das wird bei Online-Bestellungen fast immer der Fall sein), guckt er in die Röhre. Nur wenn ihm der Nachweis gelingt, wird Deine Karte erneut belastet.
Anders schaut es aus bei Kreditkarten mit 3D Secure. Da trägst Du als Karteninhaber das ganze Risiko.

fränk:
Ich habe den Beitrag gefunden.

Es war in HR M€X.

Es geht nur darum, wie man sich Geld über fremde KK beschaffen kann.
Es wird aber nicht erwähnt, wie einfach man es wieder zurück bekommt.
Mein Irrtum.

Bekommt man es denn wirklich so easy zurück?

Und was bedeutet "3D Secure"?

warlord:

--- Zitat von: fränk am November 02, 2009, 15:09:45 ---Bekommt man es denn wirklich so easy zurück?
--- Ende Zitat ---

Eigene Erfahrung als Karteninhaber habe ich nur mit einem Fall. Ich hatte in einem Online-Shop in Spanien wirklich etwas bestellt. Karte wurde belastet aber keine Ware geliefert und der Shop-Betreiber antwortete auf keine Anfragen. So habe ich beim Kartenherausgeber die Belastung schriftlich angefochten, mit einer kurzen Erklärung, was vorgefallen ist. Der Kartenbetreiber hat mir umgehend telefonisch bestätigt, dass die Belastung sofort zurückgebucht wird (was auch geschah) und er beim Acquirer (dem Kartenvertragspartner des Shops) einen Charge-Back-Antrag stellt. Sofern der Shop auf den Charge-Back-Antrag reagieren und an der Belastung festhalten sollte, würde man sich wieder bei mir melden, so dass ich allenfalls zu seinen Stellungnahmen wieder würde Stellung nehmen können. Wenn ich nichts mehr hören sollte, sei der Fall für mich erledigt. Und ich habe nie mehr etwas gehört.  


--- Zitat ---Und was bedeutet "3D Secure"?
--- Ende Zitat ---
Das neue Verfahren bei Online-Transaktionen, das einen Server beim Kartenherausgeber involviert, wo Du als Karteninhaber ein vorher definiertes Passwort eingeben musst.

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