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Kreditkarten-Sicherheit

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Florian:

--- Zitat von: MacFlieger am November 02, 2009, 13:55:57 ---
--- Zitat von: Florian am November 02, 2009, 12:51:16 ---Resultat: neue Karte, 20 Euro Kosten für mich. Super.

--- Ende Zitat ---

Warum das?

--- Ende Zitat ---

Weil ich mich wegen dem Betrag nicht streiten wollte. Sie fragten mich, ob ich eine neue Karte will, ich sagte Ja und fand dann den Betrag in der Rechnung. Schön blöd halt, aber in dem Moment war ich erstmal dankbar, dass sie schnell und wirksam gehandelt hatten. 

MacFlieger:

--- Zitat von: Florian am November 02, 2009, 18:11:25 ---Weil ich mich wegen dem Betrag nicht streiten wollte. Sie fragten mich, ob ich eine neue Karte will, ich sagte Ja und fand dann den Betrag in der Rechnung.

--- Ende Zitat ---

Das meinte ich so nicht. Sondern warum brauchtest Du eine neue Karte? Ich dachte bisher, dass man eben unberechtigte Forderungen einfach zurückbuchen lässt und fertig. So wie auch bei einem normalen Konto. Das die Kartennummer und teilweise auch die Geheimzahl von Dir weitergegeben wird, ist ja kein Versehen, sondern für die Nutzung zwingend erforderlich.

mbs:
Da muss ich mich auch jetzt auch wundern.

Das Speichern von Kreditkartennummern ist überall üblich und auch nicht unsicher. So leicht wie bei einer Kreditkarte bekommt man nirgendwo sein Geld zurück. Und zunächst mal ist es ja auch nicht das "eigene" Geld, sondern das Geld des Kreditkartengebers, mit dem man zahlt. Dieser zahlt ja stellvertretend auf Kredit, deshalb heißt die Karte ja so. Dieser Kredit wird dann später (in Deutschland bei den klassischen Karten nach einem Monat, seit vorgestern ist hier aber auch eine Frist von 1 Jahr erlaubt) erst vom Kunden ausgeglichen und auch NACHDEM dieser die Zahlung auf seiner Abrechnung genehmigt hat. Wurde eine Transaktion im Internet, d.h. ohne Unterschrift vorgenommen ("Mail Order"), kann die Zahlung auch noch nach einem Jahr zurückgefordert werden ("Charge Back").

Bei einer Kreditkartenzahlung ohne Unterschrift liegt das komplette Risiko beim Händler, nicht beim Kunden.

Florian:

--- Zitat von: MacFlieger am November 03, 2009, 09:06:40 ---Das meinte ich so nicht. Sondern warum brauchtest Du eine neue Karte? Ich dachte bisher, dass man eben unberechtigte Forderungen einfach zurückbuchen lässt und fertig. So wie auch bei einem normalen Konto. Das die Kartennummer und teilweise auch die Geheimzahl von Dir weitergegeben wird, ist ja kein Versehen, sondern für die Nutzung zwingend erforderlich.

--- Ende Zitat ---

Naja, ich (und die Bank) dachten halt, die Nummer ist auf einer Liste von Ganoven, die Buchungen sahen auch so aus. Soll ich ständig den Umsatz im Auge behalten (Ja, ich weiß, sollte ich!) und dann zurückfordern bei genervten Mitarbeitern in der Hotline?  Da nehme ich doch lieber gleich eine neue Nummer. Das dies was kostet, habe ich nicht gleich gerafft. Überhaupt war ich zunächst perplex und leichtes Opfer, schätze ich.


Zum Thema generell:
Da habe ich bzgl. Macupdate wohl überreagiert. Tatsächlich speichern alle möglichen Händler die Nummer, z.B. natürlich auch Apple im iTunes Store. Bin halt erschrocken, als da alles schon eingetragen war. Vielleicht sollte man nach Mitternacht keine Bestellungen mehr tätigen.
Danke jedenfalls für die sachkundigen Kommentare, die bekommt man wirklich nicht überall!

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