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Das Astronomiethema

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Florian:
Der neue Mars-Rover der NASA namens Perseverance macht ja viele Schlagzeilen.
So ist es (mittlerweile dreimal) gelungen, eine kleine Drone zum Fliegen zu bringen. Das erste Flugobjekt auf einem anderen Planeten.
Außerdem gelang es ganz kleinem Maßstab, den Sauerstoff von CO² abzuspalten. Ein Muss für evtl. Marsexpeditionen.

Nach diesen Technikdemonstrationen soll bald die eigentliche Mission starten: Die Suche nach Spuren von Leben in dem Landungsgebiet, das man für einen ausgetrockneten Flusslauf hält.

Heise begleitet das Ganze mit vielen Artikeln. Auch dem supergehärteten PowerPC G3, der in der Raumfahrt das Mass der Dinge ist, wurde ein Artikel vergönnt. Alle Links am Ende des aktuellen Artikels.

https://www.heise.de/news/Mars-Hubschrauber-Ingenuity-Auch-der-dritte-Flug-ein-Erfolg-erste-Farbfotos-6027454.html

MacFlieger:
Das Fliegen mit diesem Hubschrauber ist echt faszinierend. Klar, haben sie sogar niedrigere Schwerkraft und Luftdruck hier auf der Erde im Experiment ausprobiert, alleine das ist schon faszinierend. Aber echt toll, dass es jetzt auch noch auf dem Mars so gut klappt.
Man sieht mal wieder wie viele tolle Sachen Menschen erreichen können, wenn sie miteinander arbeiten.

Florian:
Unsere astronomische Nachbarschaft rückt bildtechnisch näher dank Gaia.
https://www.heise.de/news/373-Sterne-77-Exoplaneten-und-mehr-Genauester-Atlas-der-Umgebung-der-Sonne-6036936.html

Vielleicht gelingt demnächst sogar ein Bild eines Exoplaneten. Hach, was würde ich geben, mal durch die Galaxie zu cruisen!

mathias:
Also, in so einem Raumfahrt-Programm mitzuarbeiten, ist sicher super. Aber Begeisterung alleine reicht wohl nicht als Qualifikation... ???
Zum Beispiel hätte ich folgende Frage: wie orientiert sich denn der Hubschrauber oder der Rover auf dem Mars? Es gibt ja kein GPS und nix vergleichbares auf dem Mars?

MacFlieger:
Korrekt, es gibt kein GPS und so ist die Orientierung erheblich schwieriger.
Hier auf der Erde hat man das gleiche Problem in Innenräumen, wo man auch keinen GPS-Empfang hat. Die DJI-Copter benutzen in Innenräumen und auch bei niedrigen Flughöhen eine nach unten gerichtete Kamera, die den Boden aufnimmt. Anhand dieses Bildes kann der Copter seine Position ebenfalls halten.
Ansonsten muss der Copter über die integrierten Beschleunigungssensoren quasi blind ermitteln, wo er hin fliegt. Das ganze wird meist noch ziemlich ausgefuchst kombiniert und durch etliche Filter gejagt, um am Ende eine möglichst genaue Beschreibung zu liefern. Trotz allem ist das nicht so genau und vor allem korrigierend wie eine Positionierung über GPS.

Der Rover wird vermutlich über die zurückgelegte Wegstrecke, den jeweils aktuellen Bildern und den vorhandenen Karten positioniert.

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