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Apple und die Sicherheit
warlord:
Apple schneidet schlecht ab bei der Behebung von Sicherheitslücken: http://www.nzz.ch/nachrichten/medien/mehr_luecken_als_ein_windows-pc_1.702487.html
FOX:
Ist schon immer komisch, dass OSX da scheinbar immer schlecht abschneidet. Ich habe noch nie von einem Virenbefall oder ähnlichen Problemen bei einem Apple-User gehört, geschweige denn selbst ein Problem damit gehabt.
Ihr?
Damit sind diese Berichte für mich immer eher Stimmungsmache.
warlord:
Unter den Berichten hat es durchaus Stimmungsmache. Es ist aber nicht nur Stimmungsmache. Ich bin durchaus auch der Meinung, dass Apple ein Einstellungsproblem bzw. ein Problem im Umgang mit Partnern hat. Und das wirkt sich unter anderem auch bezüglich Sicherheit negativ aus.
fränk:
Ich kann solche Meldungen auch nicht richtig einordnen.
Ich habe noch keine Sicherheitsprobleme gehabt. Der Großteil der Mac-User ebenfalls nicht.
Es gibt also scheinbar nichts auf das Apple reagieren müsste.
Die Folge davon kann eigentlich nur bedeuten: Die Sicherheit sinkt dramatisch!
Apple wird wohl kaum mehr Kohle in die Sicherheit investieren als unbedingt nötig. Da es scheinbar keine Unsicherheitsfälle gibt, werden sie ihr Engagement so lange zurückschrauben, bis es kracht.
Mac OS wurde so oft für seine "Unverwundbarkeit" gelobt, daß es mich nicht wundern würde, wenn "MS-Verbündete" den Großteil der Meldungen, bei denen es sich um die Unsicherheit von Mac OS dreht, einfach nur erlogen und dann geschickt platziert hätten.
Ich habe mir die Tage wieder von einem "Super-Sicherheits-Fachmann" anhören müssen wie "relativ sicher" Windows und wie "relativ unsicher" Mac OS ist.
Nein, Mac OS kennt er nicht wirklich.
Und natürlich ist ein Mac nur sicher, weil es keiner nutzt und weil sich ein Angriff nicht lohnt.
Als ich bemerkte, daß die Mac-User Zahlen steigen, kam die nächste "Super-Sicherheits-Fachmann-Plattheit": Dann wird es demnächst die ersten großen und erfolgreichen Angriffe geben. (also die Angriffe, die am Beginn des Gesprächs, immer schon erfolgreich waren ;))
Ich habe keine Ahnung wie sicher Mac OS wirklich ist, bin aber ohne zusätzliche Schutzmassnahmen seit Jahren problemlos unterwegs.
MacFlieger:
Ich stimme da warlord zu.
Die Berichte sind aktuell eine Stimmungsmache.
Aber auch die Behauptungen, ein Mac sei grundsätzlich sicher oder "unverwundbar", sind Unsinn.
Es gab und gibt auch beim Mac Sicherheitslücken, die ausgenutzt werden könnten. Und Apple würde gut daran tuen, bekannte Lücken noch schneller zu schliessen und bei einigen Punkten von Anfang an die Sicherheit zu berücksichtigen. Und ich fürchte auch, Apple wird sich erst dann bessern, wenn es mal zu einem echten Virus gekommen ist.
Warum gibt es aber bislang keine Viren?
- Ein Punkt ist sicherlich die geringere Verbreitung, allerdings halte ich das für relativ bedeutungslos. Viel wichtiger halte ich:
- Die Anzahl an ungepatchten Rechnern ist erheblich kleiner. Ich kenne viele, viele Windows-User, die nahezu nie Updates von MS einspielen, aus verschiedenen bekannten Gründen. Dort lohnt es sich erheblich eher einen Angriff zu starten, weil man auch noch monatelang (teilweise sogar Jahre) nach Erscheinen eines Sicherheitspatches genügend Opfer findet. Beim Mac ist es eher umgekehrt. Da installieren viele Leute nur wenige Minuten nach Erscheinen eines Updates, ohne evtl. abzuwarten ob es auch negative Folgen hat.
- Viele Benutzer unter Windows haben absichtlich Sicherheitsfeatures abgeschaltet (z.B. die UAC) bzw. unter XP sind die fast alle Admins.
@fränk: Ja, "Super-Sicherheits-Fachmann" und Mac OS kennt er nicht, weiss aber warum und wie unsicher das ist. War bei einer Bank beschäftigt und bei ihm kann es prinzipiell keine Sicherheitsprobleme geben, richtig? ;D
So etwas kann ich nicht ernst nehmen.
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