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Big Brother...

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starchild:
Mir wird immer ganz schwummerig, wenn ich solche Dinge wie das hier lese. Kann mich bitte mal jemand beruhigen? Zum Beispiel mit einer ausführlichen Begründung, warum Datenschutz irgendwann wieder eine Rolle spielen wird?

*
(heute abend unter dem Bett nachschauen wird...)

fränk:
Ich fürchte ich kann Dich nicht beruhigen.

Datenschutz spielt doch nur eine Rolle für die, die was zu verbergen haben. Für die bösen, bösen Sypathisanten von extrem Linken und extrem Rechten und von extrem Arabern und von was weiß ich.....

Die Becksteins, Schilys und Rumsfelds dieser Welt freuen sich doch jetzt schon über den nächsten großen "Bang" von Al Quaida und Konsorten. Dann haben sie wieder Argumente für die Doofen.

Ich gebe allerdings zu, daß ich aufgegeben habe. Ich habe mich früher 'mal über den ganzen Mist aufgeregt. Heute allerdings kaum noch. Ich befürchte es geht seinen Gang.

Wenn ich mich nur unter normalen "Kneipengängern" umhöre wird mir schlecht.
Die wissen zwar nicht mehr was die Gestapo war, verlangen aber der Polizei genau die gleichen Rechte zu verleihen, wie sie die Gestapo hatte. Wer nichts zu verbergen, der soll gefälligst Auskunft geben! Wer diese Auskunft nicht geben will, der ist selber Schuld an dem, was dann mit ihm geschieht.....

FOX:
naja, so einfach ist es wohl nicht. ich könnte mir schon denken, dass der ein oder andere evtl. schon mal zwischen die fronten gerät, weil man aus mails oder telefonaten falsche schlüsse ziehen könnte.

ich finde das ganze sehr beunruhigend! irgendwann wird wohl jedes wort, ob geschrieben oder gesprochen, von firmen ausgewertet werden.

...wir sollten uns wieder briefe mit der post schicken ...

starchild:
Tja, auf Briefe wird das wohl hinauslaufen, wenn man seiner Privatsphäre einigermaßen sicher sein will.  Diese Kneipengängerargumente, die Fränk genannt hat kenne ich aus dem Kollegenkreis auch. Ich glaub, wenn ich noch _ein_ mal höre "warum, ich hab doch nix zu verbergen", bekomme ich karierte Muster im Gesicht. (Und das sähe vielleicht merkwürdig aus.) Was mich allerdings nicht zuletzt krank macht, ist, dass hier Software eingesetzt wird Menschen zu überwachen, will sagen, dass eine Kontrolle der Ergebnisse letztendlich womöglich nicht mehr machbar (oder erwünscht) sein könnte. Und vor allem halt, dass wir alle erst mal per se als Verdächtige gelten, die es zu überwachen gilt.  :P

warlord:
Na ja, ich weiss nicht, wie hoch der Wahrheitsgehalt dieser Story eingeschätzt werden kann. Mal angenommen, diese Technologie existiert und sie funktioniert auch tatsächlich so gut, wie man aus dem Artikel schliessen kann, weshalb nutzt sie dann die Firma lediglich für diesen Kleinstmarkt der Geheimdienste? Funktioniert die Technologie, liessen sich mit darauf aufbauenden, erstmals brauchbaren Übersetzungstools doch Mega-Blockbuster für einen weitaus grösseren Markt realisieren.

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