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CO2 Debatte aller Orten

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warlord:
Du meine Güte. Die haben definitiv Ambitionen auf den Ugliest Car Ever Award.  ;)

MacFlieger:
Ich finde es eine Frechheit von der FAZ, das Dingen in einem Satz mit einem Messerschmitt Kabinenroller zu nennen. :)

apprendi:
Grundsätzlich müssen wir wohl die Erreichung unseres gesamten Lebensstils in Frage stellen und verändern, um Nachhaltigkeit zu erreichen. Und das ist aus meiner Sicht, was anstelle des CO2 Ausstosses von irgendwas diskutiert werden sollte. Es ist eben nicht das Auto, die Wärmedämmung oder der Stromverbrauch allein, sondern die Kombination aller sektorintern möglichen Einsparungen.

Es wäre doch schon legitim, dass wir uns vor unseren derzeitigen irdischen Mitbewohnern und unseren Nachkommen genötigt sehen zu rechtfertigen, warum wir zur Erreichung unseres Lebensstils so verschwenderisch zuwerke gehen "müssen". Ich hielte eine ehrliche und umfassende Nachhaltigkeitsdebatte für sinnvoll. Sicher sollten dabei auch die Grenzen von Mobilität (oder ihr Sinn) zur Sprache kommen, genauso wie der Sinn von Verschwendung von Energie - bei ihrer Produktion, ihrem Transport und ihrem Verbauch.

Somit sollte auch das Bezugssystem feststehen: Was hält der Planet Erde denn auf Dauer an Emission aus? In diesem Sinne sollte ein global nachhaltiges Schadstoffvolumen definiert werden, das dann als handelbare pro-Kopf-Emission auf alle Menschen gleichmässig verteilt wird. Das würde wahrscheinlich für jeden von uns Einschnitte beduten. Doch würden wir wahrscheinlich auch einiges lernen können: Es ist möglich (auch grosse) Einsparungen zu erreichen, ohne reale Komforteinschränkungen hinnehmen zu müssen. Das wird nur so nicht gerne kommuniziert.

Strassenverkehr und Automobile sind einfach der scheinbar am simpelsten zu fassende, von jedem zu beeinflussende Sektor, der - besonders in Deutschland - mit viel Emotion diskutiert wird. Meine persönliche Bilanz bei diesem CO2-Rechner lag übrigens bei 6 Tonnen. Nicht schlecht für Industrieländerbewohner - aber scheinbar noch lange nicht nachhaltig. :P

Thyrfing:
Nachtrag zum Thema: http://www.heise.de/newsticker/meldung/87578

FOX:
Schön, jetzt also auch die Photovoltaik...

Meiner Meinung nach kann man den Ausstoß von Schadstoffen sowieso nicht mehr aufhalten. Es kann doch längerfristig nur immer mehr werden! Im Zeichen der Globalisierung kommen Länder hinzu, die derzeit noch weit hinterher uns her hinken. Lasst erstmal alle Chinesen, Inder und den gesamten nahen Osten auf unser Niveau aufschließen, dann brauchen wir uns um die Schadstoffe der Autos in Deutschland keine Gedanken mehr machen.

Zum Thema Globalisierung noch ein Fernsehtipp von mir:
Wettlauf um die Welt
heute Abend, ZDF, 23.15 Uhr. (Ein Vierteiler) Die erste Folge lief Gestern Abend. Ich fand die Sendung absolut gut und informativ. Wenn man sich intensiv mit diesem Thema beschäftigt, bekommt man einen völlig neuen Eindruck, wie sich in naher Zukunft Dinge, wie CO2-Austoß, entwickeln werden. Die dritte Welt und Asien schließen auf und werden uns einfach überollen. Die Wörter "Umweltpolitik" und "Gewerksschaften" gibt es dort in den jeweilen Landesprachen wahrscheinlich gar nicht. Dort gibt es nur einen Trend: nach Vorne, koste es, was es wolle!

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