ausblenden > Talk
Realsatire total
mbs:
--- Zitat ---Nicht 100% richtig. Es sind 12 Jahre Schulzeit, wobei die letzten drei Jahre nicht immer in der Schule verbracht werden müssen
--- Ende Zitat ---
Nein, solche Vorschriften über Berufsschulen und Ausbildung gibt es nur in ein paar Bundesländern. Wenn man es bundesweit sieht, kann man nur sagen, dass die obligatorische Schulzeit ("Vollzeitschulpflicht") 9 Jahre beträgt.
Siehe zum Beispiel Hessisches Schulgesetz, Paragraph 59, Absatz 1.
Locusta:
--- Zitat von: mbs am März 06, 2007, 09:47:44 ---Nein, solche Vorschriften über Berufsschulen und Ausbildung gibt es nur in ein paar Bundesländern. Wenn man es bundesweit sieht, kann man nur sagen, dass die obligatorische Schulzeit ("Vollzeitschulpflicht") 9 Jahre beträgt.
Siehe zum Beispiel Hessisches Schulgesetz, Paragraph 59, Absatz 1.
--- Ende Zitat ---
Vollschulpflichtig ja, aber Schulflichtig generell nein. Wenn, dann muss man darin differenzieren. Auch in Hessen ist es nicht anders wie ich sagte:
--- Zitat ---§ 62 (2) Auszubildende, die in einem Ausbildungsverhältnis im Sinne des Berufsbildungsgesetzes stehen, sind für die Dauer des Ausbildungsverhältnisses berufsschulpflichtig.
--- Ende Zitat ---
Auch, dass man durch den Besuch von Lehrgängen, die vom Kultusministerium genehmigt worden sind, seine "Schulpflicht" ableisten kann, ist auch überall gleich, zumindest in allen Ländern außer Bayern (die haben eh immer ne Extrawurst)...
Florian:
Also, nachdem sich der Thread jetzt doch gedreht hat:
Die totale Abgabe der Bildungskompetenzen an die Länder war ein gewaltiger Fehler, denn das sich die Kultusministerkonferenz (entschuldigt bitte dieses Schimpfwort ;)) auf halbwegs verbindliche Standards einigt, halte ich für ausgeschlossen. Man gab also denen, die 50 Jahre lang nichts zustande brachten noch mehr Macht.
Aber das ist ja generell der Trend der "Föderalismusreform". Nur blöd halt wenn im Gegenzug die Anzahl der vom Bundesrat zuzustimmenden Gesetze keineswegs halbiert wurde sondern nur marginal gesenkt, im einstelligen Prozentbereich.
apprendi:
Leider wird es wohl eher so sein, dass die Länder"fürsten" auf der Gestaltungsfreiheit bestehen. Die nutzen die Schulpolitik sicher weitere 50 Jahre für Glaubenskämpfe. Dabei werden sie weiterhin beratungsresistent bleiben - garantiert.
Das geschieht zwar zu Lasten von uns allen, aber betrifft direkt ja nur die Kinder in den Schulen - die endlich mal Disziplin lernen sollen (etc.). Ich hab das echt so satt.
Patrick:
Ich habe die Lehrpläne von insgesamt 4 Bundesländern (die Schweiz mal ausgenommen) erleben dürfen. Teilweise lag der Stoff bis zu 2 (!!!) Jahre auseinander: in Hessen gab's Chemie in der 5., in Berlin erst ab der 7. Heutzutage muß man als Arbeitnehmer räumlich noch viel flexibler sein, aber so ein Chaos an Lehrplänen zwischen den verschiedenen Bundesländern machen es einem nicht gerade leicht, vor allem, wenn der Nachwuchs zB gerade mitten in der Oberstufe ist. So ähnlich ging es damals meinen Eltern, die schlußendlich auf den Arbeitsplatzwechsel verzichtet haben mit Rücksicht auf mein Abitur.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln